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Kirschblüten - Hanami (Einzel-DVD)
DVD von FOX |
Amazon.deIn Hanami spielen Hannelore Elsner und Elmar Wepper ein Ehepaar, dass mit einem Schicksalsschlag konfrontiert wird. Doris Dörrie ist ein wunderbarer Film geglückt, über das Opfer, die Liebe und den Tod. Die Kirschblüte ist in diesem Film als Metapher zu verstehen, für eine Haltung zum Leben. Die Blüte ist atemberaubend in ihrer Schönheit, und sie ist es nicht zuletzt weil sie vergänglich ist - ein Schauspiel, dass sich alljährlich für einen kurzen Zeitraum wiederholt. Es geht also um ein Bewußtsein, das im Alltagsrauschen schwer festzuhalten ist. Das Bewußtsein von Vergänglichkeit und Tod und der Notwendigkeit die uns gegebene Zeit zu zelebrieren. Das mag in manchen Ohren kitschig und klebrig klingen, es trifft dennoch eine tiefe Wahrheit, der sich niemand ernsthaft verschließen kann. Und auf diesen Kern zielt Doris Dörries Film ab. Hanami beginnt in der bayerischen Provinz. Der Beamte Rudi (Elmar Wepper) liebt das Beschauliche, Vorhersehbare. Er mag es, immer um die gleiche Zeit aufzustehen, das gleiche zu sehen, zu schmecken und zu hören. Aber Rudis Leben verändert sich schlagartig als er mit einer niederschmetternden Diagnose konfrontiert wird: er hat Krebs im Endstadium. Seine Frau Trudi (Hannelore Elsner) überredet ihn nach Berlin zu fahren, zu den Kindern und Enkelkindern. Die Begegnung verläuft anders als erhofft. In Berlin hat man keine Zeit füreinander, ist man fest im Griff des Alltags - Facts of Live. Man beschließt gemeinsam weiterzufahren, an die Ostsee, um ein paar Tage miteinander zu verbringen und sich vorzubereiten, auf das Unvermeidliche. Soweit, so gut, oder auch nicht. Das Klischee lauert an jeder Ecke, umso unerträglicher weil man befürchtet, dass Klischee könne mehr mit dem eigenen Leben zu tun haben als einem lieb ist. Und es ist nicht etwa so, dass man von Doris Dörrie etwas anderes erwartet hätte. Doch dann geschieht das Unerwartete. Nicht Rudi stirbt, sondern Trudi, und der Film beginnt von Neuem. Rudi ist untröstlich, weiss nicht wohin mit sich. Verständlich. Er muss feststellen, dass ihm Trudi fremder war als er es für möglich hielt. Sie hatte ihre Sehnsüchte verraten um sich für ihn aufzuopfern. Eine schreckliche Wahrheit. Er macht sich schließlich auf, nach Japan, um ihr post Mortem ihren Traum zu erfüllen. Im zweiten Teil des Films passiert etwas erstaunliches. Der Film bringt es fertig seine eigene Biederkeit zu überwinden und verwandelt sich von einem Rührstück in eine bewegende Auseinandersetzung mit dem was man in Ermangelung eines treffenderen Begriffes Trauerarbeit nennt. Wenn Rudi auf den Spuren von Trudis Träumen durch Tokio läuft, in Frauenkleidern, ganz verletztlich, dann hätte das auch ganz leicht ins albern-abgeschmackte abdriften können. Doch das geschieht nicht. Es ist nicht zuletzt Elmar Wepper zu verdanken, seinem zurückgenommenem Spiel, seiner Durchlässigkeit, dass Hanami im letzten Drittel zu einem richtig guten Film wird. Und natürlich hat Doris Dörries Inszenierung daran ihren Anteil. Dieser Eindruck wurde von vielen Rezensenten immer wieder bestätigt, nicht ohne eine gewisse Verwunderung - ist doch Elmar Wepper in der Schublade des Fernseharbeiters abgelegt. Es ist an der Zeit diese Vorurteile aus dem Weg zu räumen und zu konstatieren: es gibt nur eine verlässliche Konstante im Hinblick auf Film und Fernsehen. Beide Bereiche bringen manchmal gelungenes und oft weniger gelungenes zustande. Hanami und Elmar Wepper zaubern ein wenig Hoffnung in unsere Herzen.Thomas Reuthebuch KurzbeschreibungDas Leben: Nur Trudi (Hannelore Elsner) weiß, dass ihr Mann Rudi (Elmar Wepper) schwer krank ist. Und es liegt an ihr, ob sie es ihm mitteilen will oder nicht. Trudi beschließt, die Erkrankung geheim zu halten und überredet Rudi, noch einmal die Kinder und Enkelkinder in Berlin zu besuchen. Dort angekommen, müssen die beiden jedoch feststellen, dass ihre Kinder mit ihrem eigenen Leben viel zu beschäftigt sind, um sich um die Eltern zu kümmern. Die beiden beschließen daraufhin, in ein Hotel an die Ostsee zu fahren. Dort stirbt plötzlich Trudi - Rudi ist völlig aus der Bahn geworfen und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Als er dann auch noch von der Freundin seiner Tochter (Franzi, gespielt von Nadja Uhl) erfährt, dass Trudi das Leben, das sie leben wollte, offenbar aus Liebe zu ihm geopfert hat, sieht er seine verstorbene Frau mit neuen Augen. Er beschließt, ihr verpasstes Leben wieder gut zu machen... ProduktbeschreibungFox Kirschblüten - Hanami, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.11.08 5 Kundenrezensionen:Einer der schoensten Filme aller Zeiten 5 von 5 PunktenWas fuer ein unglaublich bewegender, wundervoller Film mit grossartigen Darstellern, allen voran Elmar Wepper, natuerlich die immer grandiose Hannelore Elsner und vor allem die Darbietungen von Nina Uhl und der japanischen Butoh-taenzerin fand ich beeindruckend. Ich habe einige Monate in Tokyo gelebt und daher eine gewisse Bindung und bestimmte individuelle Assoziationen zu vielen Dingen, die ich sah, die Rudi erlebt, die Japan so faszinierend machen. Verstaendlich, dass Doerrie eine besondere Affinitaet zu dem Land hat. Ich finde auch, dass die Reminiszenzen ausreichen, es ist ja kein Doku ueber Japan. Das hektische und bunte Shinjuku, die Kirschbluete, die Sushi-Bar, die vielen kleinen Eindruecke in der Metro etc- das sind Eindruecke genug. Es geht ja nicht um die besten insights into Tokyo. Auch ohne jede Japan-connection ist dieser Film eine Offenbarung in sovieler Hinsicht. Diese Innigkeit der Eheleute, die bittere Entfremdung zu den Kindern, die Hilflosigkeit von Eltern UND Kindern angesichts dieser Entfremdung, die mehr oder weniger wortlose, aber tiefe Zuneigung zweier so unterschiedlicher Menschen wie der jungen obdachlosen Taenzerin und dem bayrischen Beamten - viele Facetten in diesem Film, die einem den Atem rauben und die Traenen in die Augen schiessen lassen. Ich habe diesen Film von Kollegen geliehen bekommen und gestern abend angeschaut. Zwar hatte ich durch das Cover der DVD schon eine Idee vom recht ueberaschenden plot bzw. eben dem Todesfall, der unerwartet eintritt - aber das schmaelert in keiner Weise den Genuss. Ich habe ungelogen den gesamten Film geweint und musste Pausen einlegen, um mich zu beruhigen. Und heute morgen habe ich ihn gleich nochmal gesehen und nochmal geweint. Und seither suche ich alles an Info ueber den Film, habe alle Rezensionen gelesen, und bin so froh, dass die Gefuehle, die dieser Film in mir wachgerufen hat, soviele andere Menschen ebenso empfinden. Ganz sicher laesst er mich noch lange Zeit nicht los. Und ich werde ihm jeden empfehlen, den ich kenne. Ich habe mir sofort heute morgen DVD und den wunderbaren Soundtrack bestellt und kann es kaum abwarten, bis sie da sind. Ein grosses Dankeschoen an Doris Doerrie und alle Beteiligten, das war ein Hauptgewinn!!! Märchenhaft 5 von 5 PunktenDoris Dörrie erzählt ein Märchen. Märchen enden für gewöhnlich mit: "Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute." Doch wenn sie gestorben wären, dann müssten sie auch gelebt haben, Trudi und Rudi, irgendwo vielleicht bei Weilheim im Oberbayerischen. Erzählt wird von Liebe und Trauer, bedeutungsvoll illustriert dies Elmar Wepper mit seiner Mimik, seinen Gesten, seinen Augen. Treffen wird dieser Film alle, deren Kinder nicht mehr im eigenen Haus wohnen und die, die es sich vorstellen können, wie so etwas sein wird oder kann, und erzählt wird die Geschichte in Bildern, in denen, wie Doris Dörrie sagt, "die Realität (wieder mal) freiwillig mitspielt", in Bildern, die dauern, berühren und bleiben. Es wechseln so schön Stille und Krach. Auch hartgesottene Cineasten mögen sich schon mal ein Taschentuch bereitlegen, für alle Fälle, weil alle Schauspieler in diesem Film gut sind. Man darf gespannt sein, welche Geschichte uns Doris Dörrie als nächstes erzählt, vielleicht wieder eine Hommage an Tokio und Japan. Ich empfehle auch diesen Film, jetzt schon, ungesehen! INTENSIVES; ABER AUCH ÜBERAMBITIONIERTES UND ZÄHES DRAMA 3 von 5 PunktenDie Schauspielerleistungen kann man wirklich als grandios bezeichnen und auch die Thematik des Films über verlorene Träume und unsterbliche Liebe weckten bei mir das Interesse, diesen Film anzuschauen. Aber ist der Film wirklich so gelungen, als das man ihm gar 5 Sterne vergeben kann??? Ich denke bei weitem NICHT!!! Gut, über Geschmack lässt sich streiten, aber Thematik und schauspielerische Glanzleistungen sind eben nicht alles - auf die Inszenierung und den Inhalt kommt es an. Und genau da hapert es bei diesem Drama, neben der zu langen Filmlaufzeit(122 Min.) Allzu häufig driften die Nebenhandlungen ins klischeehafte ab, wenn z.B. ältere Provinzler (Rudi/Trudi)in der Großstadt an der Bedienung des Fahrkartenautomates scheitern, eine der kurzhaarigen Töchter eine Lesbe ist und die Enkelkinder an der Spielekonsole kleben... Auch fehlt mir der so wichtige Einblick in die japanische Kultur, wenn man schon Japan als zentralen Punkt der Geschichte wählt. Da reichen ein paar Kirschbäume, der Fujiyama und ein paar Hochhäuser eben nicht ganz aus. Ach, ja. Was mich noch interessieren würde, ist die Frage was die Ehe der beiden Hauptpersonen überhaupt so lange zusammengehalten hat? Der wie ich finde etwas kitschige Totentanz Rudis am Ende mag ja eine Liebeserklärung an seine bereits verstorbene Frau sein und will zeigen, dass er das Wesen in ihr verstanden hat und er ihr folgt. Aber eine logische Erklärung, warum er die Reise überhaupt gemacht hat, bleibt dem Zuschauer weitestgehend vorenthalten. Viel Spiritualität aber wenig Logik. Fazit: Erstmal aus der Videothek ausleihen, wenn Film gefällt die Special Edition kaufen, da man dort auf der Extra-Disc mehr über die Tiefe des Films erfährt. Butohtanzen am Fuße des Fujisan 5 von 5 PunktenEine Ehe-Geschichte, unverkitscht, genauso wie es die meisten Paare erleben. Der Alltagstrott, das jahrein-jahraus Jause richten für den Mann, der letztendlich den täglichen Apfel, "an apple a day keeps the doctor away ", seinem Mitarbeiter im Büro schenkt. Die Sehnsucht nach den Kindern, die es weit weg vom bayrischen Dorf verschlagen hat. Das Patschen richten für den Mann, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Gemeinsam essen. Täglicher Rhythmus, der blind ausgeführt wird. Rudi und Trudi geht es besser, als den meisten altgedienten Ehepaaren, denn sie sprechen noch ein wenig miteinander und sie mögen sich..... ..... und doch gibt es da bei Trudi den kleinen gedanklichen Ausbruch von Zeit zu Zeit, der sie nach Japan führt, zu ihrem geliebten Sohn, dem Karli, dem es nicht weit genug weg, aus der elterlichen Umklammerung sein konnte und den es gerade dorthin verschlagen hat, wo es ihr nicht vergönnt sein wird, einen Blick auf den Fujisan zu werfen, denn Japan wird erst bereist, wenn Rudi in Pension geht, in einem Jahr. Trudi und Rudi besuchen kurzerhand ihren Sohn und ihre Tochter in Berlin und müssen feststellen, daß sie nicht wirklich willkommen sind und da es nicht so weit zur Ostsee ist, wird der Urlaub dort verbracht. Trudi wacht nicht mehr auf, nach einer Nacht voller Träume und hinterläßt den verzweifelten Rudi, dem nach mehreren Gesprächen mit der Lebensgefährtin seiner Tochter, klar wird, welche unerfüllten Sehnsüchte in seiner Frau schlummerten. Er macht sich auf den Weg nach Japan zu Sohn Karli mit einem Koffer voller Erinnerungen im wörtlichen Sinn. Er möchte seiner Trudi posthum einen Wunsch erfüllen: sie soll die Kirschblüte erleben und den Fuji sehen. Karli lebt, wie in Japan üblich, beengt und hat ebenfalls, wie dort üblich, keine Zeit für den Vater, da er meist nur einen Tag pro Woche frei hat. Rudi meistert nach anfänglichen Schwierigkeiten, diese Situation und begibt sich auf Entdeckungsreise, bei der er in einem Park die junge, in einem Zelt wohnende, Butohtänzerin trifft, sich mit ihr anfreundet und sie mitnimmt auf die Reise zum Fujisan. Der scheue Berg ist natürlich nicht sehr oft sichtbar und deshalb bleiben die Beiden einige Zeit im Hotel in der Nähe des Vulkans wohnen. An einem frühen Morgen, am Fuße des klar und deutlich sichtbaren Fujisan, tanzen Rudi-Trudi in Kimono und Unterkleid bekleidet und traditionell geschminkt, Butoh. Es ist der Tanz des letzten, zu späten Liebesbeweises. Der Film berührt durch seine unspektakulär und außergewöhnlich agierenden Darsteller, allen voran Elmar Wepper, der trotz mancher komischen Situation, niemals ins Lächerliche abdriftet. Eine reife Leistung! Hut ab! Meine Empfehlung für Off-Mainstream-Filmliebhaber. Diesen Film sieht man sich von Zeit zu Zeit immer wieder einmal an. Liebesgeschichte 5 von 5 PunktenEin durch und durch bewegender Film. Ich weiß gar nicht so richtig was ich sagen soll. Elmar Wepper wirklich grandios. Die Darstellung der Kinder sehr nah an der heutigen Realität in unserer Gesellschaft. So ungefähr wir lieben euch bleibt aber mal lieber zu hause, wir haben so viel zu tun. Bin total über Frau Dörrie überrascht, bisher konnte mich kein Film von ihr begeistern. Also Respekt Frau Dörrie, ziehe meinen Hut.Ganz großes Kino. Ganz große Schauspieler. Ein Film mit Herz und Seele. Unbedingt ansehen. |
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Nackt
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Nackt - Doris Dörrie, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 18.07.03 Aus der Amazon.de-RedaktionDie Autorin und Filmemacherin Doris Dörrie hat eine Vorliebe für ganz einfache und dabei ungeheuer bedeutungsschwangere Titel. So folgt auf Männer, Paradies, Geld, Keiner liebt mich und Bin ich schön nun Nackt. Und wie schon bei ihren früheren Filmen hat dieses eine Wort, das man in Gedanken sofort mit einem Ausrufezeichen versieht, auch hier neben seiner konkreten mindestens noch eine metaphorische und eine philosophische Bedeutung. Doris Dörrie will uns ihre Figuren, drei Paare, deren Beziehungen sich in unterschiedlichen Stadien der Auflösung befinden, nackt, also all ihrer Masken und Schutzmechanismen beraubt, zeigen. Zugleich zielt der Titel aber auch auf den nackten Materialismus unserer Zeit und unserer Gesellschaft ab, auf die Kälte und die spirituelle Leere, die das Leben der Menschen immer weiter aushöhlen. Früher einmal waren Emilia (Heike Makatsch) und Felix (Benno Fürmann), Charlotte (Nina Hoss) und Dylan (Mehmet Kurtulus), Annette (Alexandra Maria Lara) und Boris (Jürgen Vogel) nicht nur die besten Freunde, sie waren auch glücklich. Davon ist nun kaum mehr etwas zu spüren. Dylan und Charlotte sind an der Börse zu Geld gekommen. Doch die materielle Sicherheit hat sie nicht näher zusammengebracht, sie haben sich vielmehr voneinander entfremdet. Zudem steht das Geld wie eine unüberwindliche Mauer zwischen ihnen und ihren nicht so erfolgreichen Freunden. Emilia und Felix haben sich schon vor einiger Zeit getrennt, aber ihnen fehlt die Kraft, einen endgültigen Schlussstrich unter ihre Vergangenheit zu ziehen. Nur Annette und Boris haben sich noch etwas von der Unbeschwertheit bewahrt, die sie einst alle glücklich und zufrieden sein ließ. Allerdings brodelt es auch bei ihnen unter der Oberfläche, und so ist ihre Zukunft fast genauso ungewiss wie die der anderen beiden Paare. Als sich alle sechs zu einem Abendessen in Charlottes und Dylans neuem Designerhaus treffen, brechen all die Konflikte auf, die nun schon seit Jahren zwischen ihnen schwelen. Hatte sich Doris Dörrie bei ihrem vorherigen Film Erleuchtung garantiert noch ganz von der Freiheit leiten lassen, die ein Filmemacher durch die Arbeit mit einer digitalen Videokamera gewinnt, wird Nackt von einer überaus radikalen ästhetischen Strenge bestimmt, die man so aus ihrem Werk gar nicht kannte. Jede Einstellung ist bis ins letzte Detail durchkomponiert, jedes noch so kleine Requisit hat seine Bedeutung, jede Szene und jede Figur hat ihre Farben, die mit ihren speziellen Konnotationen das Alltägliche ins Allgemeine überführen soll, und jeder Satz, den die sechs von sich geben, wirkt, als wäre er zuvor von Doris Dörrie in Stein gemeißelt worden. Dieser rigide Stil, der wohl zum Teil auch aus der Vorlage, Dörries eigenem Theaterstück Happy, resultiert, hat zwar in Momenten seinen Reiz, vor allem wenn Frank Griebes Kamera die Räume in Spiegel zu verwandeln scheint, die das Innerste der Figuren entblößen, doch letztlich erstickt er die Figuren und den Film. Noch nie haben Heike Makatsch, Benno Fürmann, Nina Hoss und Mehmet Kurtulus in einem Film so leblos gewirkt wie hier. Nicht nur ihre Figuren erscheinen einem als Zombies, denen die Schein- und Warenwelt der New Economy die Seele geraubt hat. Nur Alexandra Maria Lara und Jürgen Vogel gelingt es gelegentlich, aus Doris Dörries viel zu starrem Konzept auszubrechen. Sie haben sich eine gewisse Distanz zu ihren Dialogen bewahrt, und so ahnt man, dass hier zwei wirkliche Menschen sprechen, die keine Sprache für ihre tiefsten Ängste und Empfindungen haben, die sich also in Plattitüden und Kalendersprüche flüchten, weil das immer noch besser ist, als ganz zu schweigen. --Sascha Westphal 5 Kundenrezensionen:Ein Streifen mit Charakter 4 von 5 PunktenWer hier Ferkeleien erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr gehts in dem Streifen um das Sein in einer Beziehung. "Wer bin ich ohne Dich?", eine starke Frage die in jeder krieselnden Beziehung vorkommt und zusammenschweisst. Gut umgestzt mit Charakterstarken Schauspielern. Absolut sehenswert für alle, die nicht auf oberflächliche Beziehungen stehen. Klischeegewitter 1 von 5 PunktenSicher einer der 3 schlimmsten Filme, die ich je gesehen habe. Wäre ich nicht mit meiner Freundin dagewesen, hätte ich sicher das Kino verlassen. Von Anfang bis Ende eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees: Alle Frauen sind hysterisch und alle Männer Neandertaler. Und das leider immer. Charakteristisch für "Nackt" sind Dialoge wie folgender: Sie: Du siehst mich nicht! (Sie meint: Du verstehst mich nicht, kann dies aber wegen geistiger Umnachtung, ausgelöst durch einen akuten Hysterieschub, nicht formulieren.) Er (versteht natürlich nix. blöde): Aber ich sehe dich doch. Sie (schreit): Nein, du siehst mich nicht! Er (noch blöder): Aber natürlich sehe ich dich! Du stehst doch direkt vor mir! Sie (schreit): Das sage ich doch! DU SIEHST MICH NICHT! Und so weiter und so weiter und so weiter... Mein Gott, deutscher Filmhumor des Jahres 2001. Ich enthalte mich weiterer Kommentare. Langweilig und oberflächlich 2 von 5 PunktenIch hatte mir von dem Film viel erhofft und wurde bitter enttäuscht. Statt tiefe Einblicke in die Dynamik von Partnerschaften gibt es eine Handvoll Klischees, Dialoge, die schreien 'Männer und Frauen verstehen einander nicht, weil Männer zu doof sind, die den Frauen eigene Lyrik zu verstehen!', und Szenen, die zumindest ich trotz gutmütigster Reindeuterei nicht wirklich verstehen kann. Am meisten ärgert mich das Ende, das keines ist, sondern einfach ein Cut durch sämtliche Handlungsstränge. Dann hatte ich den Plan, das Buch dazu zu lesen, in der Hoffnung, dass der Tiefsinn erst beim Umarbeiten in ein Drehbuch flöten gegangen ist. Doch siehe: Dieser Film ist alles an Tiefgang, was man in Sachen 'Nackt' von Frau Dörrie zu hören bekommen wird, denn Dörries Urwerk ist das Drehbuch. Schade. Die Geschichte hätte wirklich Potential gehabt. die totale Enttäuschung 1 von 5 PunktenIch habe den Film damals im Kino gesehen. Und reingegangen sind wir da vor allem, weil sich die Inhaltsangabe echt interessant angehört hat. Tja - dann fing es an. Die erste halbe Stunde nur endloses Gezänk und Streit zwischen drei Pärchen. Na super, das soll eine Kömödie sein? Leider hat sich die spontan entstehende Langeweile durch den gesamten Film gezogen. Aus der Idee hätte man wirklich mehr machen können. Die schauspielerische Leistung war eher mäßig, und auch die Umsetzung konnte nicht überzeugen. Der provokante Titel hat mit dem Inhalt des Films eigentlich nichts zu tun. "Öde Beziehungskiste" wäre hier wohl der passendere Titel gewesen :-) Alles in allem also "rausgeschmissenes" Geld. Mein Fazit: Dieser Film ist nur was für Leute, die mit der richtigen Einstellung zum Film darangehen. Es ist keine Komödie. Und für ein Drama ist er eigentlich zu mäßig. Also: lieber die Finger von lassen. Schwach 2 von 5 PunktenNach 10 Minuten sag ich keinen Grund mehr weiter zu gucken Traurig wo es doch auch Deutsche Filme gibt die Spitze sind |
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Der Fischer und seine Frau
DVD von Highlight |
ProduktbeschreibungHighlight Der Fischer und seine Frau (Alexandra Maria Lara), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 28.04.06 5 Kundenrezensionen:So unglaublich toll. 5 von 5 PunktenDieser Film gehört zu meinen absoluten Lieblingen. Er ist so süß und gefühlvoll gemacht, dass ich bei jedem Mal gucken, gute Laune bekomme. Alexandra M. Lara und Christian Ulmen sind einfach wie für einander gemacht und die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach. Außerdem ist die Story mal was neues, abgefahreners. Ich liebe diesen Film und kann ihn allen Romantikern nur empfehlen. Wirklich toll ;-) Der Fischer und sein Koi 3 von 5 PunktenDas ist ein ganz unkomplizierter Wohlfühlfilm. Über allem steht die grosse Verschiedenheit von Mann und Frau: Er will nicht so wie sie es will und umgekehrt. Als Märchen originell abgefilmt und unterhaltsam. Alexandra Maria Lara ist als Geliebte und Modedesignerin nicht ganz so glaubhaft, aber schön ist sie doch. Christian Ulmen als Looser-Ehemann dafür umso liebenswerter. Am besten gefiel mir Gustav-Peter Wöhler als mieser Vermieter in einer ach so kleinen Rolle. Und die Kois natürlich, samt den ganzen Klamotten. Beschwingte Beziehungskomödie nicht ohne Tiefgang 4 von 5 PunktenDieser Film hat einfach Spaß gemacht. Die Besetzung ist wie bei Frau Dörrie üblich vom Feinsten und sowohl Christian Ulmen mit gewohnt reduzierter Mimik als Fischarzt Otto als auch Alexandra Maria Lara als erfolgshungrige Designerin Ida überzeugen in ihren Rollen ebenso wie die Nebendarsteller. Es gibt eine nette Rahmenhandlung mit zwei Fischen, die den ganzen Film kommentieren und auf Erlösung hoffen. Getragen wird die Geschichte natürlich davon, dass die beiden Hauptpersonen sehr verschiedene Lebensentwürfe mitbringen und daher einige Zeit brauchen um zu erkennen, dass sie einander wirklich lieben. Daraus entstehen im Laufe der Handlung immer neue Verwicklungen, Konflikte und Versöhnungen, so dass verschiedene Perspektiven auf gängige gesellschaftliche Lebensentwürfe wie Kind und Karriere, allein erziehende Mütter, abwesende Väter usw. eingenommen werden. Gerade in den Begegnungen mit seiner Osho-Kommunen-Mutter und seinem Schafe hütenden Vater (unbedingt auch die Deleted Scenes anschauen!) überzeugt Christian Ulmen mit dieser ihm auch in "Elementarteilchen" eigenen zugleich verloren und doch entschlossen wirkenden Präsenz. Fazit: Kein ganz großer Wurf, aber ein gelungenes Stück mit leichter Hand inszenierter deutscher Beziehungskomödie, die auf unterhaltsame Weise Wertefragen des Lebens stellt. Netter deutscher Film 5 von 5 PunktenDer Fischer und seine Frau ist ein netter deutscher Film. Es ist nicht gerade ein Höhepunk in der Filmgeschichte, aber dank der guten Schauspieler (Christina Ulmen, Alexandra Maria Lara) trotzdem sehenswehrt und unterhaltsam. wieso eigentlich ... 3 von 5 Punkten...müssen in so manchen familienfilmen permanent irgendwelche sprechenden tiere mitspielen,fragt man sich doch.Die dümmlichen Dialoge die die Fische da führen,empfand ich als extrem infantil und nervig...scheinbar hielt frau dörrie das für witzig,ich nicht.der film an sich war guter durchschnitt,das lag aber daran dass ulmen und lara die etwas unübersichtlich wirkende handlung gerettet haben.man ist ja froh um jeden deutschen film ,in dem till schweiger keinen kaugummikauenden coolen typen spielt =) elmar wepper war ebenfalls sehr unglaubwürdig und eine fehlbesetzung! |
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Männer
DVD von Kinowelt Home Entertainment/DVD |
ProduktbeschreibungWerbemanager Julius muß feststellen, daß seine Frau Paula einen Geliebten hat. Obwohl er selbst kein Kind von Traurigkeit ist, kann er sich damit überhaupt nicht abfinden und sinnt auf Rache. Er zieht unter falschem Namen in die Wohngemeinschaft seines Rivalen Stefan ein und beginnt, dessen Beziehung zu seiner Frau zu untergraben, indem er den "Aussteiger" Stefan systematisch in einen Erfolgsmenschen verwandelt. Sein Plan scheint aufzugehen Paula verliert das Interesse an einer Kopie ihres Ehemanns. 5 Kundenrezensionen:Einer der besten Filme nach wie vor! 5 von 5 PunktenIch habe den Film vor kurzem gekauft und gerade angeschaut. Er hat mir damals schon sehr gut gefallen und gefällt mir nach wie vor sehr gut. Ich hatte den Film schon längere Zeit nicht mehr angesehen und schon einiges wieder vergessen. Es stimmt schon das einiges an Klischees & Idealsierungen (erfolgreicher Manager, Society Ehefrau, arbeitsloser langhaariger Hippie als Frauenheld, Luxusautos, ...) darin vorkommen, die aber sehr unterhaltsam verarbeitet sind und auf mich auch nicht platt wirken. Das schöne an Kino ist doch gerade das es zum Träumen verführt und dabei muß die Geschichte nicht immer ganz realitätsnah sein und viele der unglaublichsten Geschichten sind wahre Begebenheiten. Ich finde es sollte viel mehr deutsche und internationale Filme von der Qualität geben. Ich finde den Film genial. Ein der besten deutschen Komödien 4 von 5 PunktenMir gefällt der Film echt gut. Zwar kommt er, meiner Meinung nach nicht ganz an Komödien, wie "Kleine Haie", "Bang Boom Bang" oder "Der bewegte Mann" heran, aber trotzdem hat man jede Menge Spaß. Dabei ist der Humor eher fein und nicht so überzogen, wie bei anderen Filmen. Das Zusammenspiel von Lauterbach und Ochsenknecht ist dabei einfach nur genial. Eindeutig eine Empfehlung wert, gehört der Film in jede Filmsammlung. Sehr schönes Portrait über das "andere" Geschlecht. 5 von 5 PunktenDoris Dörrie versteht es bestens, einem mit ihren Filmen und Komödien zu unterhalten. Nun endlich habe auch ihr ihren grossen Durchbruch "Männer" auf DVD gesehen und das gleich 3x hintereinander! In einer Männer-WG in München raufen sich Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht (die mit "Männer" beide ihren grossen Durchbruch hatten) zusammen und erleben so einiges, lustiges, skurriles, liebenswertes. Das ist einer der schönsten deutschen Filme, die es gibt! Diese DVD lohnt sich ehrlich! Die Zeit hat Spuren hinterlassen...... 2 von 5 PunktenIch weiss noch, dass dieser Film -hergestellt wohl 1985- seinerzeit ein relativ grosser Erfolg war und auch einen Komödienboom im deutschen Kino auslöste. Damals, 22 Jahre jünger, konnte ich herzlich über den Filminhalt lachen. Heute erscheint der Film doch eher etwas angestaubt, die "Gags" sind bieder, die Rollenbilder "Yuppie" (damals benutzte man diesen Begriff noch) und "Aussteiger" sind allzu simpel, gar kindisch gestrickt. Die aufgebauten Klischees sind durchsichtig und realitätsfern (auf der einen Seite Marketingboss + Villa <> auf der anderen Seite Student + WG >>> gääähn...). Gerade an so einem Produkt erkennt man, dass jeder Film seine Zeit hat - im Jahr 2007 wären die Kinos wohl nicht ausverkauft. Dennoch kann man sich den Film aus "Nostalgie-Gründen" gut ansehen, wenn man so etwa mitte 40 ist ;-)) Toller Film zum Lachen! 5 von 5 PunktenDer Film gehört seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsfilmen! Es gibt kaum Filme, die solche Lachkrämpfe in mir hervorrufen! Klar ist der Film schon älter, aber das mindert seine Qualität überhaupt nicht! Kann ich nur jedem empfehlen! |
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Erleuchtung garantiert
DVD von Highlight |
2 Kundenrezensionen:Der Weg ist nie geradlinig - aber immer humorvoll 5 von 5 PunktenDie Ausgangssituation erscheint zunächst ein wenig absurd und übermäßig klischeebeladen, aber sobald die beiden Brüder in Japan ankommen wird es interessant. Der absolute Orientierungsverlust in Tokyo zeigt die höchst unterschiedlichen persönlichen Grundvoraussetzungen der beiden sehr deutlich und wer schon einmal in einer asiatischen Großstadt unvorbereitet auf sich selbst gestellt gewesen ist, weiß, wie sehr das einen innerlich herausfordern kann. Die Darstellung des Klosterlebens ist ebenfalls sehr gelungen und zeigt, dass Zen neben starker Reglementierung - zumindest in der Anfangszeit - vor allen Dingen Humor fördert. Und das bringen die beiden in ihrer Entwicklung im Kloster deutlich hervor. Als ich am Ende las, dass Thich Nhat Hanh hier beratend tätig gewesen ist, war ich dann auch nicht sonderlich überrascht. Allerdings glaube ich auch, dass dieser Film für Menschen mit Meditationserfahrung eher zugänglich ist, als für diejenigen, die nur einen humorigen Film suchen im Sinne anderer Doris Dörrie-Titel. Denn das ist "Erleuchtung garantiert" sicherlich nicht. In die Jahre gekommen ... 2 von 5 Punkten... ist dieses Werk von Doris Dörrie. Zunächst zum Inhalt: Zwei Brüder - der Feng-Shui-Experte Gustav (Gustav-Peter Wöhler) und der frisch von seiner Ehefrau verlassene Uwe (Uwe Ochsenknecht) - wollen in einem Zenkloster in Japan inneren Frieden finden. Unterwegs wird aus ihrer Midlife- ganz abrupt eine Midnight-Krise, als sie sich nachts in Tokios Neondschungel rettungslos verirren. Ohne Pässe und Kreditkarten und inzwischen völlig abgebrannt laufen sie wie auf einem fremden Planeten orientierungslos durch die Straßen. Selbst die einfachsten Dinge werden zu größten und aberwitzigsten Herausforderungen. So hatten sie sich die erste Stufe zum höheren Bewusstsein, alles zurücklassen", nicht vorgestellt. Aber Not macht erfinderisch und sie schlagen sich durch. Zum Film: Wir haben schon lauter gelacht über Uwe Ochsenknecht (über Wöhler hingegen eigentlich noch nie...). Dieser Film ist im ersten Drittel derart nervig und stereotyp, dass man immer mal wieder abschalten möchte. Die Charaktere wirken unausgereift, der Humor ist zu angestrengt und das Drehbuch zu mager. Etwas besser kommt dann die Reise und der erste Aufenthalt in Japan. Hier kommt dem Film durchaus zugute, dass er viel von den Menschen und ihrer Lebensweise zeigt, so auch später im Kloster. Auch hier will aber die Komik und Absurdität der Situation nicht recht greifen. Ochsenknecht macht seinem Ruf als betrogener Ehemann und beleidigter Kotzbrocken zwar so gut es geht alle Ehre, aber das bestreitet allein noch keine gelungene Komödie. So bleiben 1 Stunde und 46 Minuten, in denen der Zuschauer den Film angenehm an sich vorbeirieseln lassen kann und in der zweiten Hälfte ein bisschen was über Japans Land und Leute erfährt. 1 * hierfür und 1 * für Ochsenknecht, mehr is' nich'! Fazit: Mittelmäßigkeit garantiert! |
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Keiner liebt mich
DVD von EuroVideo |
Aus der Amazon.de-RedaktionFanny Fink (Maria Schrader) steckt tief in einer Midlife-Crisis: Sie wird bald 30, hat immer noch keinen Freund und wohnt in einem anonymen Hochhaus. Neuen Lebensmut gewinnt Fanny durch die Bekanntschaft ihres mysteriösen Nachbars Orfeo (Pierre Sanoussi-Bliss). Der Hobby-Voodoozauberer prophezeit ihr für die Zukunft den Traummann. Die Tragikkomödie Keiner liebt mich von Doris Dörrie basiert auf ihrer Kurzgeschichte "Auf immer und ewig" und ist die beste Arbeit der Regisseurin/Schriftstellerin seit Männer. Themen wie Einsamkeit und Sehnsucht nach Liebe werden mit viel Humor und Wärme behandelt. Insbesondere für Singles dürfte der Film in einigen Szenen zudem einen hohen Wiedererkennungswert haben. Überragend spielt Maria Schrader die anfangs pessimistische und später regelrecht aufblühende Protagonistin. Sehenswert ist auch Pierre Sanoussi-Bliss als schwarzer Voodoo-Priester. In weiteren Nebenrollen sind u.a. Joachim Krol und Ingo Naujoks zu sehen. --Marc Osmers Amazon.de DVD-BewertungDie von Eurovideo herausgebrachte DVD präsentiert sich auf annehmbarem technischem Niveau. Der Ton liegt in Dolby Digital 5.1, wobei die Dialoge in erster Linie dominieren, die Stimmen klingen auf jeden Fall angenehm natürlich und sind gut verständlich. Das Bild verfügt über eine zufrieden stellende Schärfe, ab und zu lässt sich aber deutliches Rauschen hören. Die Extras sind zum Teil sehr interessant, besonders das ausführliche Interview mit Doris Dörrie ist sehenswert. Außerdem gibt es drei kurze Hinter-den-Kulissen-Features, Statements der Darsteller, den Kinotrailer und fünf weitere Trailer zu anderen DVDs. --Marc Osmers ProduktbeschreibungEuroVideo Keiner liebt mich, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 23.07.01 5 Kundenrezensionen:FRAGE !! 5 von 5 PunktenCan someone please confirm if the DVD of this wonderful film has english subtitles? Thank you, I live in Belgium. Toll! Kult! Zeitlos! Doris Dörrie! 5 von 5 PunktenDieser Film stimmt einem nachdenklich und man hat auch was zum lachen. Doris Dörrie versteht ihr Handwerk und stellt es mit "Keiner liebt mich" voll unter Beweis! Einer meiner deutschen Lieblingsfilme (inkl. Musik). Toll! Sowas braucht die Leinwand schleunigst schnell bald wieder! Zusammenfassung des Filmes - Keiner Liebt mich 4 von 5 PunktenDörries Film handelt von dem unglücklichen Leben einer Frau ( Fanny). Sie arbeitet beim Flughafen und lebt in einer Wohnung, wo ihr Nachbarn zumindest sonderbar sind. Ihre Traurigkeit aber besteht in der Abwesenheit der Liebe. Keiner liebt sie. Unterdessen lernt Fanny einen Mann in Komischen Umständen kennen. Er heißt Feo und ist ein Medium. Er sagt zu ihr, dass sie einen Mann treffen werde. Auch Feo hat Probleme. Er ist diskriminiert wegen seiner Hautfarbe, grämt sich über den Betrug seines Freundes und hat kein Geld, um die Miete zu bezahlen. Er fängt an, bei Fanny zu wohnen. Beide werden große Freunde. Inzwischen glaubt Fanny sie hat den richtigen Mann getroffen. Lothar ist seine Name. Der neue Hausführer ist jedoch ein Anmacher, deswegen ist sie von ihm und einer Freundin enttäuscht. Nach dem mystischen Tod von Feo, lernt Fanny ohne Todes Zwangsvorstellung leben. Jetzt lebt sie unabhängiger und freudiger. Happy End mal bißchen anders 2 von 5 PunktenFanny, gutaussehend, fast 30, seit 4 Jahren ohne Beziehung, sucht wegen Torschlußpanik verzweifelt einen Mann. Am Ende findet sie ihn. Das gibt es öfter im Film. Der Weg dorthin ist etwas anders. Als der Aufzug in ihrem Mietkomplex stehen bleibt führt der mitfahrende Bewohner Orfeo, Hellseher und Gyromant, einen Voodootanz auf und der Aufzug setzt sich wieder in Bewegung. Was im Klappentext der DVD als Okkult bezeichnet wird tendiert eher gegen karnevalistisch, unterstützt durch die vielen Umschnitte in den Kölner Karneval. Orfeo stellt sich als gutgebaut, sensibel und schwul heraus - ein Klischee, dass sogar in der Zwischenzeit Ildiko von Kürthy eingefallen ist. Die Mutter von Fanny taucht auf, selbst Schriftstellerin und durchgeknallt und lotst der Tochter den Hausbesitzer ins Bett. Dieser erinnert an Ingolf Lück und wirkt wie ein Comedian und somit unglaubwürdig. Die anderen Hausbewohner entsprechen alle der Besatzung einer typischen geschlossenen Anstalt, hier im offenen Wohnprojekt. Was bleibt: die ganze Geschichte ist durch ihre eigentlich interessanten jedoch in dieser Vielzahl auftauchenden Charaktere zu konstruiert um wirklich zu bewegen. Die Hauptdarsteller sind sehr sympathisch, der Film hat ein paar nette optische Einfälle, die Geschichte selbst ist zu schwach. sehr ungewöhnlich 5 von 5 PunktenIch muss gestehen, dass ich den Film, als ich ihn zum 1. Mal sah, doch sehr ungewöhnlich fand und gar nicht sagen konnte, ob er mir richtig gut gefallen hat. Nachdem ich nun schon mehrmals geschaut habe, kann ich allerdings sagen, dass er einfach wunderbar ist. Er schleicht sich so leise an einen ran, tippt einem auf die Schulter und letztendlich bekommt man ihn nicht mehr aus dem Kopf. |
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Happy Birthday, Türke
DVD von EuroVideo |
ProduktbeschreibungEurovideo Doris Dörrie`s - Happy Birthday Türke, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 16.01.06 Eine Kundenrezension:Der arme Kayankaya... 1 von 5 PunktenEin verrecktes faules Ei der Streifen, war aber von Frau Dörrie nicht anders zu erwarten, kommt leider in den seltensten Fällen an die Romanvorlage heran. Schade, Kemal Kayankaya & sein Kumpel Slibulski sind eigentlich als Charakter eine Steilvorlage und bieten sehr viel Raum. Das Buch sei allerdings jedem Frankfurtfan wärmstens empfohlen. |
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Bin ich schön?
DVD von Highlight |
ProduktbeschreibungHighlight Bin ich schön?, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 02.11.06 Eine Kundenrezension:Glücklich ist nur, wer sich lebendig fühlt 5 von 5 PunktenDoris Dörrie versteht es großartig, in Retrospektiven und aktuellen Momentaufnahmen aufzuzeigen, in welcher Weise Menschen sich in ihren Beziehungen, in ihrem Leben, eingeengt oder sogar gefangen fühlen können. Nur wenn Menschen sich (wieder) lebendig fühlen, bei sich ankommen, können sie glücklich sein, können sie Liebe und Leidenschaft erleben, werden Beziehungen (wieder) erfüllend - das ist die Botschaft dieses Films. Ein psychologisch interessanter und sehr emotionaler Film, der aufwühlt. Eindrucksvolle Bilder und sehr gute Performance der Schauspieler. Sehr sehenswert! |
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How to Cook your Life , Regie: Doris DörrieDVD von ASCOT ELITEPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 13,70 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
ProduktbeschreibungHow to Cook your Life DV 5 Kundenrezensionen:Es ist das beste... 5 von 5 Punkten.... das ich je gesehen habe. Noch nie war mein Herz so angerührt, mein Geist so still.... Stunden hätte ich weiterschauen können.... unser täglich brot 5 von 5 Punktendiesen film empfehle ich uneingeschränkt und bin auch der meinung, dass er an schulen gezeigt werden sollte,am liebsten natürlich in verbindung mit einem vortrag von edward espe brown, dessen sehr angenehmer sinn für humor einen großteil des filmes ausmacht. es geht um die achtsamkeit uns selbst und anderen gegenüber und die achtung vor dem,was wir essen,um die gesten des gebens,die mit dem kochen oder backen verbunden sind,um reflektion über die grossen und die kleinen dinge des lebens und des essens. ich habe den film sehr genossen und er hat mich glücklich gemacht,steht er doch für eine entschleunigung der welt, die uns allen sicherlich gut tun würde. wie selbst Essensreste zur Grundlage der Meditation werden... 5 von 5 PunktenEin wunderbarer Film rund um die Zen-Kunst des Kochens. Herrlich wie aus missratenen "pickeled dogans" eine tiefgreifende Erfahrung des "Nicht-Denkens" wird... Kein Kochlehrgang à la TV-Soap sondern ein Film über die Kunst des Zen in der Küche, luftig inszeniert von Dorris Dörrie. Dazu der echt menschelnde Edward Espe Brown life. Auch für Nicht-Köche, Nicht-Zen-Meister, Nicht-Buddhisten, Nicht-Spirituelle-Leuchten..... Prädikat: Super-Sehenswert!! Zu extrem für meinen Geschmack 3 von 5 PunktenDa mir Dörries Spielfilm "Erleuchtung inklusive" sehr gefallen hat, wollte ich auch diese Dokumentation sehen. Ich bin zunächst jeder Form von Philosophie und Spiritualität gegenüber aufgeschlossen. Aber ich muss zugeben: ZEN ist definitiv nichts für mich. Natürlich finde auch ich Fertignahrung und Fast-Food nicht toll und ich koche auch gerne und gehe achtsam mit Lebensmitteln um. Aber nicht dauernd! In meinem Alltag muss es auch mal schnell gehen und da habe ich nichts gegen makellos aussehende Tiefkühl-Fertignahrung! Ich bin einfach ein typischer Vertreter der modernen Gesellschaft: Sachen aus dem Müll herauszuholen, um nur ja nichts zu verschwenden, ist für ich eine grausige Vorstellung. Brot backen macht ja Spaß, aber ich möchte keine Religion daraus machen. Dafür habe ich im Alltag mit drei Kindern zu wenig Zeit. In Deutschland gibt es tolles fertiges Brot beim Bäcker, das ebenso lebendig und gesund ist. Für mich ist das alles zu extrem! Der Zen-Weg 5 von 5 PunktenDiese Dokumentation von Doris Dörrie zeigt wunderbar, wie man den Zen-Weg am Beispiel des Zubereitens von Speisen beschreiten kann. Zen-Meister Edward Espe Brown gibt zahlreiche Denkanstöße zur veränderten Lebenswahrnehmung, soadss alle Zuschauer hieraus etwas für sich mitnehmen können. Der Großteil des Films ist in gut verständlichem Englisch mit deutschem Untertitel. |
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Kirschblüten - Hanami (Special Edition, 2 DVDs)
DVD von Majestic Home Entertainment (Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment) |
Amazon.deIn Hanami spielen Hannelore Elsner und Elmar Wepper ein Ehepaar, dass mit einem Schicksalsschlag konfrontiert wird. Doris Dörrie ist ein wunderbarer Film geglückt, über das Opfer, die Liebe und den Tod. Die Kirschblüte ist in diesem Film als Metapher zu verstehen, für eine Haltung zum Leben. Die Blüte ist atemberaubend in ihrer Schönheit, und sie ist es nicht zuletzt weil sie vergänglich ist - ein Schauspiel, dass sich alljährlich für einen kurzen Zeitraum wiederholt. Es geht also um ein Bewußtsein, das im Alltagsrauschen schwer festzuhalten ist. Das Bewußtsein von Vergänglichkeit und Tod und der Notwendigkeit die uns gegebene Zeit zu zelebrieren. Das mag in manchen Ohren kitschig und klebrig klingen, es trifft dennoch eine tiefe Wahrheit, der sich niemand ernsthaft verschließen kann. Und auf diesen Kern zielt Doris Dörries Film ab. Hanami beginnt in der bayerischen Provinz. Der Beamte Rudi (Elmar Wepper) liebt das Beschauliche, Vorhersehbare. Er mag es, immer um die gleiche Zeit aufzustehen, das gleiche zu sehen, zu schmecken und zu hören. Aber Rudis Leben verändert sich schlagartig als er mit einer niederschmetternden Diagnose konfrontiert wird: er hat Krebs im Endstadium. Seine Frau Trudi (Hannelore Elsner) überredet ihn nach Berlin zu fahren, zu den Kindern und Enkelkindern. Die Begegnung verläuft anders als erhofft. In Berlin hat man keine Zeit füreinander, ist man fest im Griff des Alltags - Facts of Live. Man beschließt gemeinsam weiterzufahren, an die Ostsee, um ein paar Tage miteinander zu verbringen und sich vorzubereiten, auf das Unvermeidliche. Soweit, so gut, oder auch nicht. Das Klischee lauert an jeder Ecke, umso unerträglicher weil man befürchtet, dass Klischee könne mehr mit dem eigenen Leben zu tun haben als einem lieb ist. Und es ist nicht etwa so, dass man von Doris Dörrie etwas anderes erwartet hätte. Doch dann geschieht das Unerwartete. Nicht Rudi stirbt, sondern Trudi, und der Film beginnt von Neuem. Rudi ist untröstlich, weiss nicht wohin mit sich. Verständlich. Er muss feststellen, dass ihm Trudi fremder war als er es für möglich hielt. Sie hatte ihre Sehnsüchte verraten um sich für ihn aufzuopfern. Eine schreckliche Wahrheit. Er macht sich schließlich auf, nach Japan, um ihr post Mortem ihren Traum zu erfüllen. Im zweiten Teil des Films passiert etwas erstaunliches. Der Film bringt es fertig seine eigene Biederkeit zu überwinden und verwandelt sich von einem Rührstück in eine bewegende Auseinandersetzung mit dem was man in Ermangelung eines treffenderen Begriffes Trauerarbeit nennt. Wenn Rudi auf den Spuren von Trudis Träumen durch Tokio läuft, in Frauenkleidern, ganz verletztlich, dann hätte das auch ganz leicht ins albern-abgeschmackte abdriften können. Doch das geschieht nicht. Es ist nicht zuletzt Elmar Wepper zu verdanken, seinem zurückgenommenem Spiel, seiner Durchlässigkeit, dass Hanami im letzten Drittel zu einem richtig guten Film wird. Und natürlich hat Doris Dörries Inszenierung daran ihren Anteil. Dieser Eindruck wurde von vielen Rezensenten immer wieder bestätigt, nicht ohne eine gewisse Verwunderung - ist doch Elmar Wepper in der Schublade des Fernseharbeiters abgelegt. Es ist an der Zeit diese Vorurteile aus dem Weg zu räumen und zu konstatieren: es gibt nur eine verlässliche Konstante im Hinblick auf Film und Fernsehen. Beide Bereiche bringen manchmal gelungenes und oft weniger gelungenes zustande. Hanami und Elmar Wepper zaubern ein wenig Hoffnung in unsere Herzen.Thomas Reuthebuch KurzbeschreibungDas Leben: Nur Trudi (Hannelore Elsner) weiß, dass ihr Mann Rudi (Elmar Wepper) schwer krank ist. Und es liegt an ihr, ob sie es ihm mitteilen will oder nicht. Trudi beschließt, die Erkrankung geheim zu halten und überredet Rudi, noch einmal die Kinder und Enkelkinder in Berlin zu besuchen. Dort angekommen, müssen die beiden jedoch feststellen, dass ihre Kinder mit ihrem eigenen Leben viel zu beschäftigt sind, um sich um die Eltern zu kümmern. Die beiden beschließen daraufhin, in ein Hotel an die Ostsee zu fahren. Dort stirbt plötzlich Trudi - Rudi ist völlig aus der Bahn geworfen und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Als er dann auch noch von der Freundin seiner Tochter (Franzi, gespielt von Nadja Uhl) erfährt, dass Trudi das Leben, das sie leben wollte, offenbar aus Liebe zu ihm geopfert hat, sieht er seine verstorbene Frau mit neuen Augen. Er beschließt, ihr verpasstes Leben wieder gut zu machen... 5 Kundenrezensionen:Einer der schoensten Filme aller Zeiten 5 von 5 PunktenWas fuer ein unglaublich bewegender, wundervoller Film mit grossartigen Darstellern, allen voran Elmar Wepper, natuerlich die immer grandiose Hannelore Elsner und vor allem die Darbietungen von Nina Uhl und der japanischen Butoh-taenzerin fand ich beeindruckend. Ich habe einige Monate in Tokyo gelebt und daher eine gewisse Bindung und bestimmte individuelle Assoziationen zu vielen Dingen, die ich sah, die Rudi erlebt, die Japan so faszinierend machen. Verstaendlich, dass Doerrie eine besondere Affinitaet zu dem Land hat. Ich finde auch, dass die Reminiszenzen ausreichen, es ist ja kein Doku ueber Japan. Das hektische und bunte Shinjuku, die Kirschbluete, die Sushi-Bar, die vielen kleinen Eindruecke in der Metro etc- das sind Eindruecke genug. Es geht ja nicht um die besten insights into Tokyo. Auch ohne jede Japan-connection ist dieser Film eine Offenbarung in sovieler Hinsicht. Diese Innigkeit der Eheleute, die bittere Entfremdung zu den Kindern, die Hilflosigkeit von Eltern UND Kindern angesichts dieser Entfremdung, die mehr oder weniger wortlose, aber tiefe Zuneigung zweier so unterschiedlicher Menschen wie der jungen obdachlosen Taenzerin und dem bayrischen Beamten - viele Facetten in diesem Film, die einem den Atem rauben und die Traenen in die Augen schiessen lassen. Ich habe diesen Film von Kollegen geliehen bekommen und gestern abend angeschaut. Zwar hatte ich durch das Cover der DVD schon eine Idee vom recht ueberaschenden plot bzw. eben dem Todesfall, der unerwartet eintritt - aber das schmaelert in keiner Weise den Genuss. Ich habe ungelogen den gesamten Film geweint und musste Pausen einlegen, um mich zu beruhigen. Und heute morgen habe ich ihn gleich nochmal gesehen und nochmal geweint. Und seither suche ich alles an Info ueber den Film, habe alle Rezensionen gelesen, und bin so froh, dass die Gefuehle, die dieser Film in mir wachgerufen hat, soviele andere Menschen ebenso empfinden. Ganz sicher laesst er mich noch lange Zeit nicht los. Und ich werde ihm jeden empfehlen, den ich kenne. Ich habe mir sofort heute morgen DVD und den wunderbaren Soundtrack bestellt und kann es kaum abwarten, bis sie da sind. Ein grosses Dankeschoen an Doris Doerrie und alle Beteiligten, das war ein Hauptgewinn!!! Märchenhaft 5 von 5 PunktenDoris Dörrie erzählt ein Märchen. Märchen enden für gewöhnlich mit: "Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute." Doch wenn sie gestorben wären, dann müssten sie auch gelebt haben, Trudi und Rudi, irgendwo vielleicht bei Weilheim im Oberbayerischen. Erzählt wird von Liebe und Trauer, bedeutungsvoll illustriert dies Elmar Wepper mit seiner Mimik, seinen Gesten, seinen Augen. Treffen wird dieser Film alle, deren Kinder nicht mehr im eigenen Haus wohnen und die, die es sich vorstellen können, wie so etwas sein wird oder kann, und erzählt wird die Geschichte in Bildern, in denen, wie Doris Dörrie sagt, "die Realität (wieder mal) freiwillig mitspielt", in Bildern, die dauern, berühren und bleiben. Es wechseln so schön Stille und Krach. Auch hartgesottene Cineasten mögen sich schon mal ein Taschentuch bereitlegen, für alle Fälle, weil alle Schauspieler in diesem Film gut sind. Man darf gespannt sein, welche Geschichte uns Doris Dörrie als nächstes erzählt, vielleicht wieder eine Hommage an Tokio und Japan. Ich empfehle auch diesen Film, jetzt schon, ungesehen! INTENSIVES; ABER AUCH ÜBERAMBITIONIERTES UND ZÄHES DRAMA 3 von 5 PunktenDie Schauspielerleistungen kann man wirklich als grandios bezeichnen und auch die Thematik des Films über verlorene Träume und unsterbliche Liebe weckten bei mir das Interesse, diesen Film anzuschauen. Aber ist der Film wirklich so gelungen, als das man ihm gar 5 Sterne vergeben kann??? Ich denke bei weitem NICHT!!! Gut, über Geschmack lässt sich streiten, aber Thematik und schauspielerische Glanzleistungen sind eben nicht alles - auf die Inszenierung und den Inhalt kommt es an. Und genau da hapert es bei diesem Drama, neben der zu langen Filmlaufzeit(122 Min.) Allzu häufig driften die Nebenhandlungen ins klischeehafte ab, wenn z.B. ältere Provinzler (Rudi/Trudi)in der Großstadt an der Bedienung des Fahrkartenautomates scheitern, eine der kurzhaarigen Töchter eine Lesbe ist und die Enkelkinder an der Spielekonsole kleben... Auch fehlt mir der so wichtige Einblick in die japanische Kultur, wenn man schon Japan als zentralen Punkt der Geschichte wählt. Da reichen ein paar Kirschbäume, der Fujiyama und ein paar Hochhäuser eben nicht ganz aus. Ach, ja. Was mich noch interessieren würde, ist die Frage was die Ehe der beiden Hauptpersonen überhaupt so lange zusammengehalten hat? Der wie ich finde etwas kitschige Totentanz Rudis am Ende mag ja eine Liebeserklärung an seine bereits verstorbene Frau sein und will zeigen, dass er das Wesen in ihr verstanden hat und er ihr folgt. Aber eine logische Erklärung, warum er die Reise überhaupt gemacht hat, bleibt dem Zuschauer weitestgehend vorenthalten. Viel Spiritualität aber wenig Logik. Fazit: Erstmal aus der Videothek ausleihen, wenn Film gefällt die Special Edition kaufen, da man dort auf der Extra-Disc mehr über die Tiefe des Films erfährt. Butohtanzen am Fuße des Fujisan 5 von 5 PunktenEine Ehe-Geschichte, unverkitscht, genauso wie es die meisten Paare erleben. Der Alltagstrott, das jahrein-jahraus Jause richten für den Mann, der letztendlich den täglichen Apfel, "an apple a day keeps the doctor away ", seinem Mitarbeiter im Büro schenkt. Die Sehnsucht nach den Kindern, die es weit weg vom bayrischen Dorf verschlagen hat. Das Patschen richten für den Mann, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Gemeinsam essen. Täglicher Rhythmus, der blind ausgeführt wird. Rudi und Trudi geht es besser, als den meisten altgedienten Ehepaaren, denn sie sprechen noch ein wenig miteinander und sie mögen sich..... ..... und doch gibt es da bei Trudi den kleinen gedanklichen Ausbruch von Zeit zu Zeit, der sie nach Japan führt, zu ihrem geliebten Sohn, dem Karli, dem es nicht weit genug weg, aus der elterlichen Umklammerung sein konnte und den es gerade dorthin verschlagen hat, wo es ihr nicht vergönnt sein wird, einen Blick auf den Fujisan zu werfen, denn Japan wird erst bereist, wenn Rudi in Pension geht, in einem Jahr. Trudi und Rudi besuchen kurzerhand ihren Sohn und ihre Tochter in Berlin und müssen feststellen, daß sie nicht wirklich willkommen sind und da es nicht so weit zur Ostsee ist, wird der Urlaub dort verbracht. Trudi wacht nicht mehr auf, nach einer Nacht voller Träume und hinterläßt den verzweifelten Rudi, dem nach mehreren Gesprächen mit der Lebensgefährtin seiner Tochter, klar wird, welche unerfüllten Sehnsüchte in seiner Frau schlummerten. Er macht sich auf den Weg nach Japan zu Sohn Karli mit einem Koffer voller Erinnerungen im wörtlichen Sinn. Er möchte seiner Trudi posthum einen Wunsch erfüllen: sie soll die Kirschblüte erleben und den Fuji sehen. Karli lebt, wie in Japan üblich, beengt und hat ebenfalls, wie dort üblich, keine Zeit für den Vater, da er meist nur einen Tag pro Woche frei hat. Rudi meistert nach anfänglichen Schwierigkeiten, diese Situation und begibt sich auf Entdeckungsreise, bei der er in einem Park die junge, in einem Zelt wohnende, Butohtänzerin trifft, sich mit ihr anfreundet und sie mitnimmt auf die Reise zum Fujisan. Der scheue Berg ist natürlich nicht sehr oft sichtbar und deshalb bleiben die Beiden einige Zeit im Hotel in der Nähe des Vulkans wohnen. An einem frühen Morgen, am Fuße des klar und deutlich sichtbaren Fujisan, tanzen Rudi-Trudi in Kimono und Unterkleid bekleidet und traditionell geschminkt, Butoh. Es ist der Tanz des letzten, zu späten Liebesbeweises. Der Film berührt durch seine unspektakulär und außergewöhnlich agierenden Darsteller, allen voran Elmar Wepper, der trotz mancher komischen Situation, niemals ins Lächerliche abdriftet. Eine reife Leistung! Hut ab! Meine Empfehlung für Off-Mainstream-Filmliebhaber. Diesen Film sieht man sich von Zeit zu Zeit immer wieder einmal an. Liebesgeschichte 5 von 5 PunktenEin durch und durch bewegender Film. Ich weiß gar nicht so richtig was ich sagen soll. Elmar Wepper wirklich grandios. Die Darstellung der Kinder sehr nah an der heutigen Realität in unserer Gesellschaft. So ungefähr wir lieben euch bleibt aber mal lieber zu hause, wir haben so viel zu tun. Bin total über Frau Dörrie überrascht, bisher konnte mich kein Film von ihr begeistern. Also Respekt Frau Dörrie, ziehe meinen Hut.Ganz großes Kino. Ganz große Schauspieler. Ein Film mit Herz und Seele. Unbedingt ansehen. |
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