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Produkt-Bild: Wickie und die starken Männer

Wickie und die starken Männer
mit Jonas Hämmerle, Waldemar Kobus, Nic Romm, Olaf Krätke, Regie: Michael Bully Herbig

DVD von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,88

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2010
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Produktbeschreibung


Michael Bully Herbig lässt die Wikinger los!
Wickie (Jonas Hämmerle), der kleine liebenswerte Junge mit den rotblonden Haaren, lebt zusammen mit seiner Mutter Ylva (Sanne Schnapp) und seinem Vater Halvar (Waldemar Kobus), dem stursten Wikinger-Chef aller Zeiten, im Wikingerdorf Flake. Die Wikinger sind von Natur aus starke, unerschrockene und laute Gesellen. Wickie jedoch ist ganz anders: zurückhaltend und zart besaitet. Doch er besitzt eine Gabe, die kaum einer seiner Mitwikinger hat: Er ist schlau ? um nicht zu sagen: sehr, sehr schlau ? und überzeugt mit Ideen frei nach dem Motto "Keine Muskeln, dafür Köpfchen!" Eines Tages wird das Dorf von einer skrupellosen Horde wilder Fremder mit Angst einflößenden Drachenmasken heimgesucht und gnadenlos überfallen. Die allergrößten und liebsten Schätze der Dorfbewohner werden geraubt: nämlich ihre Kinder! Alle, bis auf Wickie, der sich ? Glück im Unglück ? beim Drachenfliegen in einem Baumwipfel verheddert hatte. Wickies Vater Halvar und die anderen Wikinger aus Flake hissen die Segel, um die Kinder zu befreien und begeben sich so in ein großes, spannendes Abenteuer auf hoher See. Und was macht Wickie? Immer wieder muss er mit seinen schlauen Einfällen und Ideen seine Freunde aus schier ausweglosen Situationen befreien. Mit von der Partie sind natürlich auch die sich ständig streitenden Tjure (Nic Romm) und Snorre (Christian A. Koch), der in die Jahre gekommene weise Urobe (Olaf Krätke), Gorm (Mike Maas), der ständig entzückt ist, der Barde Ulme (Patrick Reichel) und natürlich der gutmütige, große, starke und dicke Faxe (Jörg Moukaddam). So unterschiedlich die Freunde aus Flake auch sind, eines gilt für alle: Sie halten zusammen, egal, was kommt ... Nur was, wenn der Schreckliche Sven (Günther Kaufmann), der schlimmste Pirat aller Zeiten, auftaucht? Dann erst recht!

Millionen verkaufte Romane, Comic-Hefte und eine 78-teilige Zeichentrickserie machten "Wickie" in den letzten 35 Jahren zur absoluten Kultfigur! Deutschlands erfolgreicher Regisseur Michael Bully Herbig inszenierte mit Wickie und die starken Männer einen abenteuerlichen Wikinger-Spaß mit einer starken Besetzung. Als Wickie überzeugt Jonas Hämmerle sowie Waldemar Kobus als Halvar. Wickie und die starken Männer wurde in der Kategorie "Film national" mit einem BAMBI ausgezeichnet und erhielt beim Bayerischen Filmpreis im Januar 2010 den Publikumspreis.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Sehr gelungen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Wickie und die starken Männer" ist absolut gelungen! Sowohl Kinder als auch Erwachsene haben ihre Freude an dem Film. Die Darsteller sind prima ausgewählt. Nostalgie und "moderner" Witz halten sich die Waage. Bully hat es geschafft, beides optimal zu kombinieren.
Wirklich ein Spaß für die ganze Familie.
Typisch Bully
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bully liefert uns hier wieder einmal einen Kinohit der für jede Altersgruppe etwas bietet. Kinder werden den Film sehr lustig finden und die Eltern erleben hier sicher ein Flashback in ihre KIndheit.
Die Auswahl der Darsteller ist bei Bully auch hier wieder super denn ich hätte echt nicht gewusst wem ich als bösen Sven verpflichten würde.
Etwas für jung und alt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mein Sohn mußte mich hier nicht zweimal fragen ob wir uns diesen Film im Kino ansehen.
Er ist mit sehr viel Liebe gemacht was man bei Filmen von Bully immer sagen kann und die Darsteller sind alle in ihren Element. Wer also einen Ausflug in seine Kindheit unternehmen will und mit Verfilmungen von Zeichentrickserien etwas anfangen kann dürfte hier sehr viel Spaß haben.
Es fehlt der Biss!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Vielleicht erwartet man zuviel, wenn man einen weiteren Blly -Hit erwartet. Dafür fehlt die typische Bully Ironie und der Biss.....

Läßt diese Sicht jedoch weg, hat man einen tollen, familientauglichen Film, der sich von der Masse abhebt.

Gute Unterhaltung - was will man mehr?
Einfach "nur" niedlich...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
...und das war ja gemäss eigener Aussage von Michael "Bully" Herbig auch von Anfang das Ziel des Projektes:

Keine übermässige Blödelei, kein typischer "Bully-Film", sondern eine kindgerechte Adaptation der Vorlage mit vereinzelt platzierten Lachern, die dann eben doch wieder den Stil des Regisseurs und Drehbuchautors offenbaren. Das ist zwar unterm Strich etwas zu harmlos, doch wenn die Macher bei dieser produktion zwangsläufig ein paar Kompromisse eingehen mussten, können wir das in diesem Punkt als Zuschauer ohne grössere Probleme gleich tun.

Als Familienunterhaltung taugt der Film also durchaus, allerdings doch eher für die Kleinen und "Kleingebliebenen", denn teilweise wird es hier doch recht kitschig. Zwar hat man sich offensichtlich grosse Mühe gegeben und war mit Herzblut dabei, aber deswegen fallen einem doch immer wieder suboptimale Details auf, welche aus einem homogenen Gesamtbild hier und da einen Flickenteppich basteln. Zu sehr merkt man in gewissen Momenten, dass man da "unbedingt noch das und das" mit in den Film hineinnehmen musste. Was als Hommage gedacht war, wirkt dann aber punktuell doch eher störend, wobei das dem Film aber schlussendlich doch nicht das Genick brechen kann.

Viel zu sorgfältig wurde hier ein auf das junge Publikum zugeschnittener Film realisiert, und die Eltern dürfen sich über quitschvergnügtes Lachen ihrer Sprösslinge freuen. Nicht von Ungefähr sind kinder auch in der Handlung das zentrale Element, und gerade die Kleinen sind es, welche den Grossen immer wieder die Show stehlen. Zwar leidet die geschichte dabei unter einer gewissen Vorhersehbarkeit, doch geht es hier sowieso viel mehr darum, dass man Wickie und all die anderen in unserer Kindheit liebgewonnenen Figuren endlich mal als reale Personen sieht. Gut, Wickies Gesicht sieht zwar etwas, wie das Gesicht eines Mädchens aus, doch darf man die Schuld dafür der unsäglichen Perücke geben (= mein grösster kritikpunkt, denn das sieht zu brav aus...etwas strubbeliges - in richtung Einstein vielleicht? - hätte mir persönlich besser gefallen). Jonas Hämmerle selbst macht seine Sache ansonsten sehr gut, und ist so der ideale Gegenpart für den hervorragend aufspielenden Günther Kaufmann in der Rolle des schrecklichen Svens. Waldemar Kobus passt ebenfalls sehr gut in seine Rolle, kann sie aber nicht auf konstant hohem Niveau halten, und Ankie Beilke ist der Hingucker des Filmes schlechthin.

Wer Christoph Maria Herbst mag, wird ihn auch hier wieder klasse finden (so, wie ich). Nur schade, dass seine Augen viel zu klar sind, und inmitten seiner Maske zu sehr herausstechen. Herbert Feuerstein und Nora Tschirner wurden verschenkt, und Jürgen Vogels Rolle ist nur selten lustig und wenn, dann stimmt das Timing meist leider nicht...aber diese dinge sind wohl alle eher dem Drehbuch zuzuschreiben, welches neben dem netten und harmlosen Kinderabenteuer irgendwann dann offenbar doch noch ein paar Gags und Wiedererkennungswerte für die älteren Zuschauer bereit halten wollte. Der Schuss ging zwar nicht nach hinten los, aber verpufft grösstenteils im Nirgendwo.

Auch Bullys Nebenrolle kränkelt an allen Ecken und Enden, da er einfach da ist...und das war's im Grunde auch schon. Keine Hintergründe, keine Logik, lediglich eingestreute Szenen mit dessen lispelnder Figur, damit er eben halt auch da war. Das ist zwar nicht vollkommen misslungen, aber in meinen Augen absolut unnötig.

Alles in Allem ist auch "Wickie und die starken Männer" wieder ein gelungener und solider Film aus dem Hause herb-X (in Zusammenarbeit mit Rat Pack Filmproduktion & Constantin). Die Regie ist - abgesehen von ein paar deplaziert wirkenden Überblend-Effekten - gewohnt sicher, und die Optik wurde wie üblich auf Hochglanz poliert. Die Effekte können meist überzeugen (Flugszenen sind halt schon immer ein Problem gewesen, so auch hier) und am Ende bereut man es nicht, die knapp 90 Minuten in der Welt der kindgerechten Wickinger verbracht zu haben. Es wäre zwar mehr drin gelegen (vor allem, was die Anzahl zündender Gags angeht), doch wurde das Projekt mit dermassen viel Liebe und Hingabe realisiert, dass man bei allen kleinen Mängeln noch so gerne ein Auge zudrückt.

Bild und Ton bewegen sich auf gutem BD-Niveau, und die Disc springt nach ein paar Minuten Hauptmenü direkt in den Film hinein...vor eingebrannten Bildern muss man sich also (im Falle dass man einschlafen sollte) auch nicht fürchten, was immer positiv zu werten ist (vor allem, wenn man wie ich regelmässig Filme erst nach Mitternacht anfängt). ;)

Allen grossen Wickie-Fans wünsche ich somit viel Spass beim "in Nostalgie schwelgen", und den kleinen Wickie-Fans (oder denjenigen, die es noch werden wollen) ebenfalls viel Spass bei den Abenteuern des schlauen Dreikäsehochs!

P.S.: Abspanngucker haben, wie so oft, mehr vom Film! ;)
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Inglourious Basterds

Inglourious Basterds
mit Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Regie: Quentin Tarantino

DVD von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,95

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
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Produktbeschreibung


Inglourious Basterds DV

Produktbeschreibung


Ohne Zweifel gehört Quentin Tarantino auch knapp 15 Jahre nach seinem furiosen Welterfolg mit ?Pulp Fiction" zu den aufregendsten Kreativen des modernen Kinos. Mit seinem neuen Film, der zu großen Teilen in Deutschland gedreht wird, schreibt er das erste Mal ?historische' Geschichte und bringt ein leidenschaftliches Rache-Abenteuer auf die Leinwand.

Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa (Christoph Waltz) brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine (Brad Pitt) eine Elitetruppe aus jüdisch-amerikanischen Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen 8 Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und zu töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ?Die Bastarde' gefürchtet. Raines Truppe kontaktiert die deutsche Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) für einen Einsatz, um die Führer des III. Reichs zu töten. Schicksale verschmelzen im politischen Untergrund und Schutz von Shosannas Kino. Die junge Frau plant dabei ihren ganz persönlichen Rachefeldzug ?

Tarantino wagt sich an ein schwieriges Thema, das er mit großen Stars genial inszeniert. Mit der ausgewogenen Mischung aus Schundroman und Propaganda vermengt Inglourious Basterds ebenso die schändlichen, wie unterdrückten, überlebensgroßen Geschichten des 2. Weltkriegs.

Hinweis:
Bitte beachten Sie: Der Film ist mehrsprachig und teilweise untertitelt.


Bonusmaterial
(ca. 20 Minuten)
  • Erweiterte und Alternative Szenen:
    • Mittagessen mit Goebbels - Erweiterte Version (7 Minuten)
    •  La Lousianne Kartenspiel ? Erweiterte Version (2 Minuten)
    • ?Stolz der Nation? beginnt ? Alternative Version (2 Minuten)
  • ?Stolz der Nation? ? Kompletter Film (6 Minuten)
  • Trailer:
    • Teaser (1:43)
    • Amerikanischer Trailer (2:21)
    • Internationaler Trailer (2:07)
    • Japanischer Trailer (1:15)

Pressestimmen

?Starbesetztes Kultkino, mit Wortwitz und brillant inszeniert: ein echter Tarantino!? --TV MOVIE

?unbedingt sehenswert? ?äußerst sehenswert? --CINEMA

?Film des Jahres!? --BILD

?faszinierend? --SPIEGEL

?Phantasievoller Weltkinokrieg statt krudes "Kill Adolf"? --SPIEGEL
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5 Kundenrezensionen:

atemberaubend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist sehr beeindruckend: eine irre Geschichte, der Regisseur lässt viel Zeit für Entwicklungen und Inglourious basterds und ist voll von Überraschungen und schauspielerischen Glanzleistungen (obwohl ich ganze Szenen wegen der Brutalitäten nicht gesehen habe).
Das ist Tarantino! Das ist Kino!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Obwohl ich 2009 "Avatar" als besten Film ansehe, so ist "Inglorious Basterds" doch wahrscheinlich auf einer Länge! Es ist lange her, dass ich einen Film gesehen habe, der mich so angesprochen hat, wie dieser. Selten war ich so gefesselt und gleichzeitig fasziniert über die Kreativität und Genialität, die man hier geboten bekommt.

Und wer ist der Übeltäter, dem ich das zu verdanken habe? Quentin Tarantino, einer meiner Lieblingsregisseure! Und nicht, weil ich auf Brutalität im hohen Maße stehe (jeder, der Tarantino sowas vorwirft hat einfach keine Ahnung!), sondern weil er ein wahrer Künstler ist! Schon "Kill Bill" war für mich ein knapp dreistündiges Kunstwerk! Die Art, wie er Bilder einfängt, sein Gespür für perfekte Kameraperspektiven und vor Allem sein Talent die großartigsten Dialoge zu schreiben, die ich je gehört habe, machen ihn unverwechselbar!
Natürlich sind seine Filme brutal, unmenschlich und oft abartig, aber genau das ist es, was seine Filme ausmacht: Eine riesige Karikatur in Filmformat!

Doch zurück zu "I.B": Was einem auffällt, ist neben einigen amerikanischen Größen (Brad Pitt, Mike Myers usw) ist die Anzahl der deutschen Schauspieler schon fast erschreckend! Wo man hinsieht erkennt man deutsche Stars, seien es die Großen, wie Waltz, Schweiger oder Brühl oder halt die Kleinen von denen ich die Namen im Prinzip gar nicht kenne, aber die Gesichter sieht man des Öfteren im Fernsehen. Was mich überrascht hat, war dass fast alle grandios gespielt haben! Unsere Leute könne doch gut spielen! Meistens bekommt man bei uns ja immer denselben Einheitsbrei an Filmen zu sehen, weshalb ich umso überraschter war, dass Daniel Brühl zum Beispiel einen verwöhnten Nazimistkerl abgibt (grandiose Rolle!).
Aber auch Brad Pitt und seine Anhänger der sadistischen (fast so bestialisch, wie die Nazis selbst) Basterds machen ihre Sache prima! Dennoch gebührt der Respekt natürlich Christoph Waltz! Sein Oscar dieses Jahr war mehr als verdient! Für mich war es ein Genuss diesem teuflischen SS- Mann bei der Arbeit zuzusehen (natürlich im schauspielerischen Sinne!). Ich war absolut fasziniert von dieser Rolle, weil sie so unkontrollierbar und genial war. Ich kam mir etwas vor, wie damals, als ich zum ersten Mal "The Dark Knight" sah und der Joker zum ersten Mal ins Bild trat.

Zur Geschichte möchte ich nicht viel sagen, nur das: Tarantino will keinesfalls geschichtliche Fakten aufzählen, sondern in erster Linie unterhalten! "I.B" ist kein Historienfilm, der sich auf Tatsachen stützt, er ist eine Satire. Eine Satire voll von schwarzem Humor, Zynik, Dramatik und Anspruch! Das sehen viele nicht, wie schon bei "300"...
Dennoch ist der Film natürlich sehr gewöhnungsbedürftig, es ist halt Tarantino und der macht (zum Glück!) kein Mainstream! Und natürlich ist Film ziemlich brutal und zwar nicht nur im physischen, sondern eher im psychologischen Sinne...

Dies Alles ändert aber nichts daran, dass "I.B." für mich und wahrscheinlich viele andere ein wirkliches Meisterwerk ist, dass sich gekonnt vom Hollywooddurchschnittsbrei abhebt und mindestens einmal gesehen werden sollte! Danke Tarantino!
FSK 16??? Kein Verständnis dafür!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Hauptkritikpunkt meinerseits ist die teils abartige Zurschaustellung von Gewalt in dem Film.
Wenn die FSK diesen Film ab 18 eingestuft hätte... bitte schön.
Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er sich das zumuten möchte, aber ihn schon ab 16 freizugeben finde ich einfach falsch (auch wenn ich grundsätzlich nichts von der FSK halte)!

Zu Film selbst:
Wer die ersten 1,5 Std. (brutal und langweilig) durchhält kommt zum Schluß doch noch zu einem wirklich guten und spannenden Film mit guten Schauspielern (und einem Ende was ich nicht erwartet hatte, da ich davon ausgegangen bin, dass sich dieser Film wenigstens etwas an die Realität hält).
Faszinierend und fesselnd
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tarantino-Filme sind immer auch spezielle Filme, sind immer etwas verrückt oder abgedreht, haben ihren eigenen Stil und ihre eigene Dramaturgie - ganz gleich ob "Reservoir Dogs", "Natural Born Killers" oder "Pulp Fiction", tarantinoesk, so könnte man sagen, sind diese Filme.
"Inglourious Basterds" ist tarantinoesk, keine Frage. Tarantino geht auch in diesem Film seine eigenen Wege.
Mitnutenlang stellt er uns beispielsweise Figuren vor, die dann plötzlich allesamt tot sind. Das sind ganze Filmsequenzen, die eigentlich die Handlung nicht vorantreiben. Aber, wie erwähnt, Tarantino schert sich nicht um eine schlüssig aufgebaute Dramaturgie. Im Gegenteil, er zeigt uns alles, was er für interessant hält, stellt uns mit Liebe zum Detail Figuren vor, um sie kurz danach schon erschießen zu lassen.
Auch die historische Realität tangiert Tarantino schlichtweg überhaupt nicht, er erzählt eine Geschichte, so wie er sie haben will, ohne sich von Grenzen jedweder Art einschränken zu lassen; und seien es die Grenzen des "guten Geschmacks" oder des tatsächlich Geschehenen.
Das alles ist typisch für Tarantino, und nicht immer muss und kann das auch funktionieren. Nicht jedem kann diese Art von Film gefallen.

"Inglourious Basterds" allerdings ist wenn wohl kein Meisterwerk, so doch ein ungemein faszinierender Film. Er erreicht den Zuschauer schnell, fesselt ihn, und schon bei der ersten Szene stockt einem der Atem.
Natürlich ist der Film effektvoll inszeniert und auch die Mehrzahl insbesondere der deutschen und französischen Darsteller weiß zu überzeugen, aber der eigentliche Grund dafür ist die Figur des Hans Landa und die Darstellung besagten Charakters durch Christoph Waltz.
Man kommt beim Betrachten des Films dabei nicht auf die Idee, zu sagen, Waltz würde Landa gut darstellen, würde ihn gut "spielen"; nein, Waltz ist Landa, er versinkt mit seiner Figur in einer Weise, dass man völlig vergisst, dass hier nur ein Schauspieler am Werk ist.
SS-Standartenführer Hans Landa wird "Judenjäger" genannt, er ist ein Sardist und Zyniker, ist hochintelligent, mitunter smart und charmant, ein Detektiv und Menschendurchschauer, ein brillanter Analytiker. Seine Waffe ist das Wort; mit Rhetorik, Gestik und Mimik enttarnt er seinen Gegenüber. Vor allem aber handelt er willkürlich, er ist nicht getrieben von irgendeiner Ideologie, sondern macht einzig und allein das, wozu er Lust hat. Nur scheinbar der Inbegriff des Nazi-Schergen, lässt ihn die Nazi-Ideologie eigentlich völlig kalt. Als Mitglied der SS jedoch kann er alles das tun, was ihn zu befriedigen scheint. Er schüchtert Menschen ein und genießt es, die Angst in ihren Augen zu lesen. Bei jeder Szene von Landa hält man den Atem an, ohne konkrete Erwartung, was er tun könnte, ohne den Charakter vollständig entschlüsseln zu können.
Das macht ihn unberechenbar. Und das macht auch den Film unberechenbar. Und deshalb entsteht ein so ungemein hohes Maß an Spannung, das man bei diesem unkonventionellen, tarantinoesken Handlungs - und Dramaturgieaufbau eigentlich kaum erwarten würde. Aber es funktioniert, und damit funktioniert auch der Film.

Jede Geschichte, die erzählt wird, ist fiktiv - das ist Tarantinos Überzeugung. Natürlich ist der Film historisch nicht authentisch, natürlich ist die Geschichte unrealistisch. Aber es ist die Realität des Kinos an die Tarantino seit jeher glaubt. Wichtig ist nur das eine Geschichte gut ist, das die im Film geschaffene Realität überzeugt, fasziniert und fesselt.
Und "Inglourious Basterds" gelingt all das. Der Film schafft denkwürdige Szenen und noch denkwürdigere Charaktere. Aldo Raine oder Hans Landa beispielsweise wird man nicht so schnell wieder vergessen. Den ganzen Film wird man nicht so schnell wieder vergessen.
Das Beste am Anfang
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Problem des Films ist, dass die beste Szene die am Beginn des Films ist. Alle weiteren Szenen müssen sich daran messen lassen und reichen nicht an diese Qualität heran. Zum einen wegen Christoph Waltz, der hier seinen ersten Auftritt hat und somit das Publikum ob seiner schauspielerischen Leistung noch überrascht und früh überwältigt. Zum anderen wegen Denis Menochet, dessen Darstellung des judenfreundlichen Milchbauern LaPadite einfach sensationell und unvergesslich ist. Diese beiden Darsteller im Zusammenspiel in dieser kompromisslos humorlosen Szene, die grandios auf ihren grausigen Höhepunkt zusteuert, machen den Film allein schon sehenswert.
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Produkt-Bild: New Moon - Biss zur Mittagsstunde (2 Disc Fan Edition)

New Moon - Biss zur Mittagsstunde (2 Disc Fan Edition)
mit Kristen Stewart, Robert Pattinson, Taylor Lautner, Regie: Chris Weitz

DVD von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 16,97

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2010
Zoom ± Produkt-Bild: New Moon - Biss zur Mittagsstunde (2 Disc Fan Edition)

Produktbeschreibung



Für immer mit Edward zusammen zu sein ? Bellas Traum scheint wahr geworden! Kurz nach ihrem 18. Geburtstag findet er jedoch ein jähes Ende, als ein kleiner, aber blutiger Zwischenfall ihr fast zum Verhängnis wird. Edward hat keine andere Wahl: Er muss sie verlassen. Für immer. Bella zerbricht beinahe daran, einzig die Freundschaft zu Jacob gibt ihr die Kraft weiterzuleben. Da erfährt Bella, dass Edward in höchster Gefahr schwebt. Und sein Schicksal liegt in ihren Händen. Sie muss zu ihm, rechtzeitig, bis zur Mittagsstunde...

Über 3 Stunden Bonusmaterial:

  • Sechsteiliges Making-of: Das Abenteuer geht weiter
    • Das Leben nach Twilight
    • Chris Weitz steigt ein
    • Kleine Details
    • Blick hinter die Kulissen
    • Keine Zauberei
    • Bereit für die Welt
  • 3 Menüdesigns zur Auswahl (Edward, Jacob und neutral)
  • Original- und deutsche Trailer
  • 12 erweiterte und 11 entfernte Szenen
  • Interview mit den Volturi
  • Das Fanphänomen
  • Die Musik von New Moon
  • Musikvideos
    • Death Cab For Cutie - Meet Me on the Equinox
    • Anya Marina - Satellite Heart
    • Muse - I Belong to You
    • Mutemath - Spotlight
  • Vom ersten Entwurf bis zum Film
  • Team Jacob gegen Team Edward
  • Zu Jacob werden
  • Das Wolfsrudel
  • Der Dreh in Italien
  • Jacobs Szenen
  • Edwards Szenen
  • Vorschau auf Eclipse
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5 Kundenrezensionen:

Cool!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Toller Film. Viel besser als der erste. Aber das Buch ist trozdem noch tausendmal besser. Aber der Kauf lohnt sich.
Es war ok...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich hatte mir wirklich mehr von diesem Film erhofft. Das Buch war klasse und der erste Teil natürlich auch, doch bei der zweiten Verfilmung hatte ich große Erwartungen. Doch mich hatten nur purer Kitsch und immer wieder wiederholte Themen und Dialoge begegnet. Der Film war letztendlich ok, machne Stellen waren gut, andere aber dagegen grotten schlecht.
wie der erste teil
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
wer teil1 gesehen und wem dieser auch gefallen hat sollte auf keinen fall den zweiten teil verpassen. er schließt an teil1 an und ist genauso spannend und liebevoll gemacht wie der vorgängen.
Schlecht!!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Einer der schlechtesten Filme überhaupt! Langweilig, schlechte Schauspielleistungen, unglaubwürdig, oberflächlich, schwülstig, dumm und einfach furchtbar!!!!
Einfach nur genießen-nicht nachdenken
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mit dem ersten Film angefangen und hab dann in 2 Tagen die 4 Bücher gelesen. Ich war wie gefangen und das ist doch eines der Motive ein Buch zu lesen?! Und da sich die gleichen hoffnungslosen und abgrundtief Romantischen Gefühle auch beim ansehen der Filme einstellten, kann ich nur die volle Punktzahl geben. Perfekte Unterhaltung für zwischendurch, zum einschlafen oder den Liebsten ärgern-doch selbst er hält bis zum Ende durch!
Gemütlich machen und genießen. Viel Spaß beim Träumen.
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Produkt-Bild: Das Ding aus einer anderen Welt - Ungekürzte Fassung [Blu-ray]

Das Ding aus einer anderen Welt - Ungekürzte Fassung [Blu-ray]
mit Kurt Russell, Wilford Brimley, T.K. Carter, David Clennon, Keith David

Blu-ray von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 12,45

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Das Ding aus einer anderen Welt - Ungekürzte Fassung [Blu-ray]

Produktbeschreibung


Ding aus einer anderen Welt, Dasungekürzte Fassung DV
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5 Kundenrezensionen:

Rückstufung von FSK 18 zu FSK 16
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bemerkungen:
Die DVD ist mit einem Wendecover ohne FSK-Logo ausgestattet.

Es handelt sich hierbei um die ungekürzte Fassung, die nach der Neuprüfung eine Freigabe ab 16 bekam und ist somit identisch mit der alten SPIO/JK Fassung. Auf dem Cover ist nochmal in einem roten Balken "Ungekürzte Fassung" vermerkt.
SUPER BLU RAY EINES TOP KLASSIKERS
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
TROTZ DES ALTERS DES FILMES DENKT MAN ER SEI ERST VOR KURZEM GEDREHT WORDEN;KNACKIG SCHARFES BILD UND MAN KOMMT SICHT VOR ALS SEI MAN LIVE DABEI;BIN JA MAL AUF DAS PREQUEL DIESES FILMKLASSIKERS GESPANNT.
ALSO ZUSCHLAGEN UND KAUFEN.
Carpenter's bester Film auf einer sehr guten Blu-ray
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als ich das erste Mal "Das Ding aus einer anderen Welt" sah war ich, soweit ich mich erinnere, gerade 15 oder 16. Natürlich wussten meine Eltern damals nicht das ein damaliger Kumpel von mir etliche Horror- und Actionfilme besaß, die ich lt. FSK eigentlich noch nicht einmal kennen durfte. Aber daa hielt einem ja nicht davon ab, diese sich dann anzuschauen. Und einer davon war halt der hier genannte Film von John Carpenter. Der Film hat mich damals total umgehauen und dementsprechend begeistert. Ich habe die Atmosphäre eingesogen und mich echt gegruselt. Heutzutage bin ich "abgehärtet" hehe, aber damals war der Film der totale Horror!

Irgendwann nach ein paar Jahren sah ich den Film dann im TV, und ich war derbe enttäuscht! Erstens wurde nicht nur der Gewaltgrad gekürzt, sondern teils auch Storyelemete - die Kürzungen waren dazu noch so schlecht gemacht, dass ein Weitergucken keinen Spaß mehr machte (ich erinnere mich plötzlich auch an Filme wie "Universal Soldier" und Co., wo man ganze und wichtige Szenen herausschnitt ohne Rücksicht auf die Story). Und dann musste ich leider irgendwann feststellen, dass die Uncut-Version indiziert ist. So schlimm fand ich den Film jetzt auch nicht, so dass eine Indizierung nötig wäre. Das der Film nun bei uns nach erneuter Prüfung ab 16 freigegeben wurde (uncut!), halte ich für ein gutes Zeichen - wenn auch etwas verspätet ;-).

Um langsam zum Schluss zu kommen: die Blu-ray hatte ich mir dann Ende letzten Jahres als UK-Version (mit dt. Tonspur) besorgt und war echt beeindruckt. Ein Kultfilm aus den 80er mit einem solch guten Bild - hätte ich nie gedacht! Der Sound im dts-Format (dt.) ist zwar keine Referenz und etwas frontlastig, aber sehr klar und stimmig. Die Extras sind mehr als genug. Kurzum: ein genialer Horrorfilm auf einer sehr guten Blu-ray - absolut zu empfehlen!
Knackscharfes Bild, tolle Blue Ray, aber nichts für Minderjährige
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das bild der Blue Ray ist toll, knackscharf und man hat hin und wieder das Gefühl, man sieht durch ein Fenster durch! Bei
einem älteren Film, seit dem Produktionsjahr sind doch 28 Jahre vergangen, ist so eine tolle Qualität nicht selbstverständlich, Hut ab! Aber ich möchte mich an dieser Stelle auch über die FSK-Freigabe ab 16 Jahren äußern.
Obwohl ich es zeitweise toll finde, wenn die FSK Filme die vor Jahren noch ab 18 Jahren waren, jetzt neu prüft und
"Milde" walten lässt, muss ich bei "Das Ding aus einer anderen Welt" sagen: Der Film hatte seine Zertifizierung "Keine Abgabe an Kinder und Jugendliche" VÖLLIG zu Recht. Die extremen Splatterszenen in diesem Film sind nichts für Minderjährige.
das ding aus einer anderen welt
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich muss leider anmerken, dass ich zwar erfreut bin, dass viele leute der meinung sind dieser film wäre uncut, doch ich habe auch diesen film in der erstaustrahlung gesehen und stelle wieder einmal fest, dass dieser uncut film leider nicht dem orginal nur im entferntesten nahe kommt.

Es sollte mal gesagt werden, dass dieser film eigentlich ein längere laufzeit hat. so sieht man doch, dass leider die film und dvd hersteller mit vielen möglichen versionen viel geld verdienen und doch nicht die echten uncut versionen rausbringen
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Verblendung

Verblendung
mit Michael Nyqvist, Noomi Rapace, Lena Endre, Regie: Niels Arden Oplev

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Verblendung

Produktbeschreibung


Der prominente Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist bekommt einen ungewöhnlichen Auftrag: Henrik Vanger, greiser Patriarch einer einflussreichen Industriellenfamilie, bittet ihn, seine Nichte Harriet zu finden - die vor über 40 Jahren unter mysteriösen Umständen spurlos verschwunden ist! Unerwartete Unterstützung bekommt Blomkvist von der ebenso genialen wie kompromisslosen Hackerin Lisbeth. Gemeinsam tauchen die beiden bei ihren Recherchen immer tiefer in die Geschichte der Vanger-Dynastie ein ? und stossen dabei auf Grausames, Erschreckendes, Unerträgliches...

Ein packender, beängstigend intensiver Thriller nach Stieg Larssons Weltbestseller "Verblendung", dem meistverkauften Buch Europas 2008.

Perfekt besetzt mit Michael Nyqvist (Wie im Himmel) und dem gefeierten Shooting-Star Noomi Rapace. Alptraumhaft, düster, phänomenal spannend.

?ein hochklassiger Thriller auf internationalem Niveau? --Cinema

?Ein veritabler Höllenritt durch niedere menschliche Instinkte? --TV MOVIE
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Stieg Larsson
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Buch, das bis zum Schluß fesselnd ist und neugierig auf die nächsten Bände macht. Genauso ergeht es einem mit dem Film.
Ein Buch ist ein Buch und ein Film ist was Anderes
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wenn man das Buch vorher gelesen hat, geht einem natürlich so Einiges ab. Auch wurde die Handlung stellenweise sogar gegenüber dem Buch abgeändert. Trotzdem ist der Film sehr gut gemacht und die Rollen, vor allem die der Lisbeth Salander und des Mikael Blomkvist, sind mit exzellenten Darstellern besetzt.
"starker" Schriftsteller
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ein ganz hervorragend und spannend geschriebener roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Ich habe nun alle Bände gelesen und auch den ersten Film gesehen. Ich kann beides nur empfehlen. Allerdings sollte man das Buch v o r dem Film lesen, da sonst im Film Bezugsschwierigkeiten entstehen könnten.
Packender, schonungsloser Thriller
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Obwohl ich das Buch zum Film zuvor nicht gelesen hatte, konnte ich die Gesamtgeschichte sehr gut verfolgen und muss sagen, dass mich der Film regelrecht "aus den Socken gehauen" hat. Und das, obwohl ich in den ersten 15 Minuten schon Sorge hatte, die schwedische Produktion könnte mich nicht wirklich fesseln, doch als das unheimliche Verschwinden von Harriet Vanger thematisiert wird und der Enthüllungsjournalisten Mikael Blomkvist (zwar nicht umwerfend, aber solide gespielt von Michael Nyqvist) im Auftrag von niemand geringerem als dem zweiundachtzigjährigen Hendrik Vanger, Oberhaupt des zerstrittenen Vanger-Clans, einen letzten Aufklärungsversuch wagt, sprang der Funke über und die Story hatte mich gepackt.

Gleichzeitig kommt die Hackerin Lisbeth Salander (glänzend dargestellt von Noomi Rapace) ins Spiel, die (obwohl eine Frau) ein beinharter Kerl ist. Sie steht aufgrund einer fatalen Tat in ihrer Kindheit unter Vormundschaft und ist mit ihrem neuen Vormund Nils Bjurman an einen sadistischen und perversen Zeitgenossen geraten, der seine Machtposition gnadenlos ausnützt. Die Vergewaltigungsszene war das heftigste, schockierenste und brutalste, was ich seit langem gesehen habe. Nicht, weil viel nackte Haut zu sehen ist oder Blut fließt, sondern weil sie schonungslos realitätsnah inszeniert und dargestellt wird. Doch Lisbeth gehört nicht zu denjenigen, die sich dadurch einschüchtern lassen. Ihre Rache steht der vorausgegangenen Vergewaltigung um nichts nach ... Schließlich tun sich Blomkvist und Salander zusammen und arbeiten gemeinsam an dem Harriet-Vanger-Fall. Es ist äußerst spannend, wie sich das Puzzle immer mehr zusammensetzt und schließlich in die große Enthüllung mündet, die ein packendes Finale bereithält.

Fazit:
"Verblendung" kann man jedem Thriller-Fan nur empfehlen. Die knapp über 2 Stunden verfliegen ohne Schwierigkeiten und ziehen den Zuschauer in die düstere Geschichte. Sicherlich ist wie bei jeder Buchverfilmung stellenweise ein deutlicher Unterschied in der Handlung, jedoch konnte ich auch ohne Kenntnis des Romans der Geschichte gut folgen.
Toller Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Stieg Larsson `s Verblendung hat uns super gefallen , vor allem Lisbeth Salander kam super rüber !
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Produkt-Bild: Inglourious Basterds [Blu-ray]

Inglourious Basterds [Blu-ray]
mit Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Eli Roth, Michael Fassbender, Regie: Quentin Tarantino

Blu-ray von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 14,40

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Inglourious Basterds [Blu-ray]

Produktbeschreibung


Inglourious Basterds DV

Produktbeschreibung


Ohne Zweifel gehört Quentin Tarantino auch knapp 15 Jahre nach seinem furiosen Welterfolg mit ?Pulp Fiction" zu den aufregendsten Kreativen des modernen Kinos. Mit seinem neuen Film, der zu großen Teilen in Deutschland gedreht wird, schreibt er das erste Mal ?historische' Geschichte und bringt ein leidenschaftliches Rache-Abenteuer auf die Leinwand.

Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa (Christoph Waltz) brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine (Brad Pitt) eine Elitetruppe aus jüdisch-amerikanischen Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen 8 Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und zu töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ?Die Bastarde' gefürchtet. Raines Truppe kontaktiert die deutsche Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) für einen Einsatz, um die Führer des III. Reichs zu töten. Schicksale verschmelzen im politischen Untergrund und Schutz von Shosannas Kino. Die junge Frau plant dabei ihren ganz persönlichen Rachefeldzug ?

Tarantino wagt sich an ein schwieriges Thema, das er mit großen Stars genial inszeniert. Mit der ausgewogenen Mischung aus Schundroman und Propaganda vermengt Inglourious Basterds ebenso die schändlichen, wie unterdrückten, überlebensgroßen Geschichten des 2. Weltkriegs.

Hinweis:
Bitte beachten Sie: Der Film ist mehrsprachig und teilweise untertitelt.


Bonusmaterial
High Definition
  • Diskussion am Runden Tisch mit Quentin Tarantino, Brad Pitt und Elvis Mitchell (31 Minuten)
  • Das Making Of von ?Stolz der Nation? (4 Minuten)
  • Ein Gespräch mit Rod Taylor (7 Minuten)
  • Rod Taylor über Victoria Bitters (3 Minuten)
  • Trailer:
    • Teaser (1:43)
    • Amerikanischer Trailer (2:21)
    • Internationaler Trailer (2:07)
    • Japanischer Trailer (1:15)

Bonusmaterial
Standard Definition
  • Erweiterte und Alternative Szenen:
    • Mittagessen mit Goebbels ? Erweiterte Version (7 Minuten)
    • La Lousianne Kartenspiel ? Erweiterte Version (2 Minuten)
    • ?Stolz der Nation? beginnt ? Alternative Version (2 Minuten)
  • ?Stolz der Nation? ? Kompletter Film (6 Minuten)
  • Die echten ?Inglorious Bastards? (8 Minuten)
  • Quentin Tarantinos Kameraperspektive (3 Minuten)
  • Hi Sallys (2 Minuten)
  • Filmplakate-Tour mit Elvis Mitchell (11 Minuten)
  • Inglourious Basterds Postergalerie (20+ stills)


Pressestimmen

?Starbesetztes Kultkino, mit Wortwitz und brillant inszeniert: ein echter Tarantino!? --TV MOVIE

?unbedingt sehenswert? ?äußerst sehenswert? --CINEMA

?Film des Jahres!? --BILD

?faszinierend? --SPIEGEL

?Phantasievoller Weltkinokrieg statt krudes "Kill Adolf"? --SPIEGEL
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5 Kundenrezensionen:

atemberaubend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist sehr beeindruckend: eine irre Geschichte, der Regisseur lässt viel Zeit für Entwicklungen und Inglourious basterds und ist voll von Überraschungen und schauspielerischen Glanzleistungen (obwohl ich ganze Szenen wegen der Brutalitäten nicht gesehen habe).
Das ist Tarantino! Das ist Kino!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Obwohl ich 2009 "Avatar" als besten Film ansehe, so ist "Inglorious Basterds" doch wahrscheinlich auf einer Länge! Es ist lange her, dass ich einen Film gesehen habe, der mich so angesprochen hat, wie dieser. Selten war ich so gefesselt und gleichzeitig fasziniert über die Kreativität und Genialität, die man hier geboten bekommt.

Und wer ist der Übeltäter, dem ich das zu verdanken habe? Quentin Tarantino, einer meiner Lieblingsregisseure! Und nicht, weil ich auf Brutalität im hohen Maße stehe (jeder, der Tarantino sowas vorwirft hat einfach keine Ahnung!), sondern weil er ein wahrer Künstler ist! Schon "Kill Bill" war für mich ein knapp dreistündiges Kunstwerk! Die Art, wie er Bilder einfängt, sein Gespür für perfekte Kameraperspektiven und vor Allem sein Talent die großartigsten Dialoge zu schreiben, die ich je gehört habe, machen ihn unverwechselbar!
Natürlich sind seine Filme brutal, unmenschlich und oft abartig, aber genau das ist es, was seine Filme ausmacht: Eine riesige Karikatur in Filmformat!

Doch zurück zu "I.B": Was einem auffällt, ist neben einigen amerikanischen Größen (Brad Pitt, Mike Myers usw) ist die Anzahl der deutschen Schauspieler schon fast erschreckend! Wo man hinsieht erkennt man deutsche Stars, seien es die Großen, wie Waltz, Schweiger oder Brühl oder halt die Kleinen von denen ich die Namen im Prinzip gar nicht kenne, aber die Gesichter sieht man des Öfteren im Fernsehen. Was mich überrascht hat, war dass fast alle grandios gespielt haben! Unsere Leute könne doch gut spielen! Meistens bekommt man bei uns ja immer denselben Einheitsbrei an Filmen zu sehen, weshalb ich umso überraschter war, dass Daniel Brühl zum Beispiel einen verwöhnten Nazimistkerl abgibt (grandiose Rolle!).
Aber auch Brad Pitt und seine Anhänger der sadistischen (fast so bestialisch, wie die Nazis selbst) Basterds machen ihre Sache prima! Dennoch gebührt der Respekt natürlich Christoph Waltz! Sein Oscar dieses Jahr war mehr als verdient! Für mich war es ein Genuss diesem teuflischen SS- Mann bei der Arbeit zuzusehen (natürlich im schauspielerischen Sinne!). Ich war absolut fasziniert von dieser Rolle, weil sie so unkontrollierbar und genial war. Ich kam mir etwas vor, wie damals, als ich zum ersten Mal "The Dark Knight" sah und der Joker zum ersten Mal ins Bild trat.

Zur Geschichte möchte ich nicht viel sagen, nur das: Tarantino will keinesfalls geschichtliche Fakten aufzählen, sondern in erster Linie unterhalten! "I.B" ist kein Historienfilm, der sich auf Tatsachen stützt, er ist eine Satire. Eine Satire voll von schwarzem Humor, Zynik, Dramatik und Anspruch! Das sehen viele nicht, wie schon bei "300"...
Dennoch ist der Film natürlich sehr gewöhnungsbedürftig, es ist halt Tarantino und der macht (zum Glück!) kein Mainstream! Und natürlich ist Film ziemlich brutal und zwar nicht nur im physischen, sondern eher im psychologischen Sinne...

Dies Alles ändert aber nichts daran, dass "I.B." für mich und wahrscheinlich viele andere ein wirkliches Meisterwerk ist, dass sich gekonnt vom Hollywooddurchschnittsbrei abhebt und mindestens einmal gesehen werden sollte! Danke Tarantino!
FSK 16??? Kein Verständnis dafür!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Hauptkritikpunkt meinerseits ist die teils abartige Zurschaustellung von Gewalt in dem Film.
Wenn die FSK diesen Film ab 18 eingestuft hätte... bitte schön.
Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er sich das zumuten möchte, aber ihn schon ab 16 freizugeben finde ich einfach falsch (auch wenn ich grundsätzlich nichts von der FSK halte)!

Zu Film selbst:
Wer die ersten 1,5 Std. (brutal und langweilig) durchhält kommt zum Schluß doch noch zu einem wirklich guten und spannenden Film mit guten Schauspielern (und einem Ende was ich nicht erwartet hatte, da ich davon ausgegangen bin, dass sich dieser Film wenigstens etwas an die Realität hält).
Faszinierend und fesselnd
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tarantino-Filme sind immer auch spezielle Filme, sind immer etwas verrückt oder abgedreht, haben ihren eigenen Stil und ihre eigene Dramaturgie - ganz gleich ob "Reservoir Dogs", "Natural Born Killers" oder "Pulp Fiction", tarantinoesk, so könnte man sagen, sind diese Filme.
"Inglourious Basterds" ist tarantinoesk, keine Frage. Tarantino geht auch in diesem Film seine eigenen Wege.
Mitnutenlang stellt er uns beispielsweise Figuren vor, die dann plötzlich allesamt tot sind. Das sind ganze Filmsequenzen, die eigentlich die Handlung nicht vorantreiben. Aber, wie erwähnt, Tarantino schert sich nicht um eine schlüssig aufgebaute Dramaturgie. Im Gegenteil, er zeigt uns alles, was er für interessant hält, stellt uns mit Liebe zum Detail Figuren vor, um sie kurz danach schon erschießen zu lassen.
Auch die historische Realität tangiert Tarantino schlichtweg überhaupt nicht, er erzählt eine Geschichte, so wie er sie haben will, ohne sich von Grenzen jedweder Art einschränken zu lassen; und seien es die Grenzen des "guten Geschmacks" oder des tatsächlich Geschehenen.
Das alles ist typisch für Tarantino, und nicht immer muss und kann das auch funktionieren. Nicht jedem kann diese Art von Film gefallen.

"Inglourious Basterds" allerdings ist wenn wohl kein Meisterwerk, so doch ein ungemein faszinierender Film. Er erreicht den Zuschauer schnell, fesselt ihn, und schon bei der ersten Szene stockt einem der Atem.
Natürlich ist der Film effektvoll inszeniert und auch die Mehrzahl insbesondere der deutschen und französischen Darsteller weiß zu überzeugen, aber der eigentliche Grund dafür ist die Figur des Hans Landa und die Darstellung besagten Charakters durch Christoph Waltz.
Man kommt beim Betrachten des Films dabei nicht auf die Idee, zu sagen, Waltz würde Landa gut darstellen, würde ihn gut "spielen"; nein, Waltz ist Landa, er versinkt mit seiner Figur in einer Weise, dass man völlig vergisst, dass hier nur ein Schauspieler am Werk ist.
SS-Standartenführer Hans Landa wird "Judenjäger" genannt, er ist ein Sardist und Zyniker, ist hochintelligent, mitunter smart und charmant, ein Detektiv und Menschendurchschauer, ein brillanter Analytiker. Seine Waffe ist das Wort; mit Rhetorik, Gestik und Mimik enttarnt er seinen Gegenüber. Vor allem aber handelt er willkürlich, er ist nicht getrieben von irgendeiner Ideologie, sondern macht einzig und allein das, wozu er Lust hat. Nur scheinbar der Inbegriff des Nazi-Schergen, lässt ihn die Nazi-Ideologie eigentlich völlig kalt. Als Mitglied der SS jedoch kann er alles das tun, was ihn zu befriedigen scheint. Er schüchtert Menschen ein und genießt es, die Angst in ihren Augen zu lesen. Bei jeder Szene von Landa hält man den Atem an, ohne konkrete Erwartung, was er tun könnte, ohne den Charakter vollständig entschlüsseln zu können.
Das macht ihn unberechenbar. Und das macht auch den Film unberechenbar. Und deshalb entsteht ein so ungemein hohes Maß an Spannung, das man bei diesem unkonventionellen, tarantinoesken Handlungs - und Dramaturgieaufbau eigentlich kaum erwarten würde. Aber es funktioniert, und damit funktioniert auch der Film.

Jede Geschichte, die erzählt wird, ist fiktiv - das ist Tarantinos Überzeugung. Natürlich ist der Film historisch nicht authentisch, natürlich ist die Geschichte unrealistisch. Aber es ist die Realität des Kinos an die Tarantino seit jeher glaubt. Wichtig ist nur das eine Geschichte gut ist, das die im Film geschaffene Realität überzeugt, fasziniert und fesselt.
Und "Inglourious Basterds" gelingt all das. Der Film schafft denkwürdige Szenen und noch denkwürdigere Charaktere. Aldo Raine oder Hans Landa beispielsweise wird man nicht so schnell wieder vergessen. Den ganzen Film wird man nicht so schnell wieder vergessen.
Das Beste am Anfang
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Problem des Films ist, dass die beste Szene die am Beginn des Films ist. Alle weiteren Szenen müssen sich daran messen lassen und reichen nicht an diese Qualität heran. Zum einen wegen Christoph Waltz, der hier seinen ersten Auftritt hat und somit das Publikum ob seiner schauspielerischen Leistung noch überrascht und früh überwältigt. Zum anderen wegen Denis Menochet, dessen Darstellung des judenfreundlichen Milchbauern LaPadite einfach sensationell und unvergesslich ist. Diese beiden Darsteller im Zusammenspiel in dieser kompromisslos humorlosen Szene, die grandios auf ihren grausigen Höhepunkt zusteuert, machen den Film allein schon sehenswert.
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Produkt-Bild: Das weisse Band

Das weisse Band
mit Christian Friedel, Ernst Jacobi, Leonie Benesch, Regie: Michael Haneke

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,98

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Das weisse Band

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das weisse Band ist Michael Hanekes preisgekröntes Panorama einer Dorfgemeinschaft kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges. Ein bedrückendes Soziogramm in faszinierenden schwarz-weiss Bildern.
Der Österreicher Michael Haneke erkundet seit vielen Jahren mit gnadenlos-kontrollierendem Blick und peinlich-genauer Detailversessenheit immer wieder den Ursprung dessen was man ?das Böse? nennen könnte. Oft genug bricht das Unheil in bestehende Familienstrukturen ein, etwa in Der siebente Kontinent, Funny Games oder Wolfzeit. Und auch in Das weisse Band ist es die Familie, die Gemeinschaft, in diesem Fall ein ganzes Dorf, dass unter furchtbaren, mysteriösen Ereignissen zu leiden hat.
Die Geschichte spielt im spätfeudalen Deutschland, kurz vor dem Beginn des ersten Weltkriegs. Ein kleines Dorf im brandenburgischen, unberührt, unschuldig. Aber es dauert nicht lange bis die scheinbare Idylle sukzessive zerstört wird. Zunächst stürzt der Dorfarzt mit seinem Pferd über ein tückisch gespanntes Drahtseil. Dann kommt eine Arbeiterin im Sägewerk zu Tode. Eine ganze Reihe mysteriöser Vorfälle führen uns immer tiefer in die patriarchalen Strukturen einer repressiven Gesellschaft. In den Mittelpunkt rückt der vom Dorfpfarrer geleitete Kinderchor und die Familien der Kinder und Jugendlichen. Verfehlungen werden mit Stockstrafe und gnadenloser Strenge verfolgt. Ein behindertes Kind wird bis aufs Blut gequält, eine Scheune brennt ab. Wer steckt hinter all dem?
Was sich auf den ersten Blick wie ein Thrillerplot liest dient Haneke als strukturelle Klammer um die Beziehungen zwischen dem archetypisch anmutenden Figurenarsenal auszuloten. Das Ganze trägt, wie so oft bei Haneke, laborhafte Züge ? eine Versuchsanordnung die ganz bewusst Distanz zum Betrachter schafft. Die pädagogische Strenge der Erwachsenen spiegelt sich in der inszenatorischen Strenge von Hanekes Regie. Dem Zuschauer wird kaum etwas erspart und wenn, dann nur um den Horror zu verstärken. Immer wieder bedient sich Haneke dem Mittel der Auslassung, wenn zum Beispiel die kleineren Geschwister des Pfarrersohns gezwungen sind die disziplinatorischen Massnahmen des Vaters mit anzuhören. Wir sehen den Jungen, wie er den Stock holt um im angrenzenden Zimmer zu verschwinden. Dann folgen die Hiebe, im Off. Je weiter der Film voranschreitet umso weniger geht es dem Film um eine Auflösung. Die bedrückende Atmosphäre legt sich von den Familien ausgehend über das gesamte Dorf, respektive die unter das Vergrösserungsglas gelegte ländliche Gesellschaft. Der Film ist in kristallklare schwarz-weiss Aufnahmen gegossen. Es finden sich wunderbare, sorgsam austarierte Einstellungen die dem psychischen Horror in ihrer Schönheit irritierende Bilder gegenüberstellen. Michael Hanekes Film wurde unter anderem beim Internationalen Filmfestival in Cannes mit der goldenen Palme für den besten Film ausgezeichnet. Ein Film den man sich nicht entgehen lassen sollte. ---Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibung


Ein Dorf im protestantischen Norden Deutschlands. 1913/14. Vorabend des ersten Weltkriegs. Die Geschichte des vom Dorflehrer geleiteten Schul- und Kirchenchors. Seine kindlichen und jugendlichen Sänger und deren Familien: Gutsherr, Pfarrer, Gutsverwalter, Hebamme, Arzt, Bauern ? ein Querschnitt eben. Seltsame Unfälle passieren und nehmen nach und nach den Charakter ritueller Bestrafungen an. Wer steckt dahinter?
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5 Kundenrezensionen:

Beeindruckender Schwarz-Weiß-Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muss einen Contra-Punkt setzen gegen negative Kritiken. Dieser Film hat mich tief beeindruckt. Die einzelnen Figuren sind hinsichtlich ihrer Charaktere vortrefflich gut besetzt. Dieser Film ist ein Juwel! Es ist mir egal, dass er keinen Oscar bekommen hat - Hauptsache ich habe ihn... Die Qualität in blu-ray ist einfach Klasse!
Autoritär erzogene Kinder verabsolutieren die Ideale ihrer Eltern. Die Folgen sind leider sehr unerfreulich.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei diesem grandiosen Schwarz-Weiß-Film von Michael Haneke lohnt es sich - zum besseren Verständnis - das Bonusmaterial vor dem Hauptfilm anzuschauen.

"Das weiße Band" wurde 2009 mit der "Goldenen Palme" ausgezeichnet und ist zum Oscar nominiert worden. Haneke ist ein Regisseur, der in seinen Filmen Fragen stellt und keine Antworten gibt. Er möchte den Zuschauer zum Denken animieren.

Der Film wurde in Ostdeutschland gedreht. Dort fand Haneke ein altes unbewohntes Schloss, das noch so gut erhalten war, dass man dort drehen konnte. Allerdings musste es zunächst vom Gestrüpp befreit werden, denn es war restlos überwuchert von nachwachsender Flora aus den letzten 60 Jahren. 7000 Kinder hat Haneke vor Ort gecastet, bis er endlich die kleinen Darsteller fand, die von der Ausstrahlung her in die Handlungszeit des Filmes passten.

Zeigen will der Regisseur den Zusammenhang von Angst und Gewalt und auch das Phänomen, dass autoritär erzogene Kindern die Ideale der Eltern verabsolutierten und ihre Mitmenschen mittels dieser verabsolutierten Wertvorstellungen entsprechend terrorisieren.

Der Film spielt unmittelbar vor dem 1. Weltkrieg in einem kleinen Dorf. Mittelpunkt des Dorfes ist ein großes Gut. Dort lebt ein Baron (Ulrich Tukur) mit seiner Familie und beutet die Landbevölkerung aus. Die ältere Generation fügt sich in ihr Schicksal, während die jüngere aufmüpfig reagiert. Thematisiert wird die Brutalität und das autoritäre Gehabe einzelner Familienoberhäupter. Der Schlimmste von allen ist der Dorfarzt. Er demütigt mit Freude seine Haushälterin, mit der er lieblos beischläft, seit seine Frau verstorben ist. Offenbar missbraucht er seine 14 jährige Tochter sexuell. Das wird jedenfalls angedeutet.

Der protestantische Pfarrer, Vater vieler Kinder, schlägt diese, sobald sie sich moralisch nicht einwandfrei verhalten und übt Psychoterror auf die Kleinen aus durch pausenloses Moralisieren. Um sie daran zu erinnern, dass er ihnen moralisch misstraut, bindet er ihnen jeweils ein weißes Band als Zeichen seiner Missachtung an den Arm. Sie sollen gezeichnet sein, wie später die Juden durch den gelben Stern.

Der Gutsverwalter ist ein hochaggressiver Mensch, der seinen Kinder brutal nachtritt, wenn er sie züchtigt. Nur der Lehrer (der Ich-Erzähler) ist sanftmütig und versucht auf Kinder positiv und liebevoll einzugehen. Die misshandelten Kinder geben das, was sie erfahren, augenscheinlich an die Außenseiter, den sensiblen Sohn des Barons und den mongoloiden Sohn der Dorfhebamme weiter. Es ist zu vermuten, dass sie auch für die schweren Misshandlungen dieser beiden Kinder verantwortlich sind........

Gefallen hat mir nicht zuletzt die schauspielerische Leistung von Leonie Benesch. Sie spielt das Kindermädchen der Adelsfamilie und schafft es durch ihre Mimik die Melange aus Liebreiz, Schüchternheit und naive Aufgeschlossenheit in einer Weise zum Ausdruck zu bringen, wie junge Mädchen dies heute wohl nur noch selten vermögen.

Bemerkenswert: Jeder einzelne Schauspieler hat seine Rolle perfekt gemimt. Dies ist wohl auf das Können der ausgesuchten Darsteller, aber auch auf das Können und die Unnachgiebigkeit des Regisseurs Haneke zurückzuführen.

Sehr aufschlussreich ist das Interview mit Michael Haneke, der auch erklärt, wieso er den Film in Schwarz-Weiß gedreht hat und das Interview mit verschiedenen Schauspielern des Films, wie Rainer Bock, Christian Friedel, Ulrich Tukur und Susanne Lothar, die auch schon in einem anderen Film des Regisseurs mitspielte und große Stücke auf ihn hält. Im Bonusmaterial gibt es auch Einblendungen in andere Filme von Haneke und Interviews mit Isabelle Huppert und Juliette Binoche, die in seinen älteren Filmen mitgespielt haben. Alle sind sich einig, dass dieser Regisseur sich von vielen anderen unterscheidet. Seine Filme besitzen Musikalität. Darauf legt er besonderen Wert. Alles Szenen müssen sich in ein Gesamtkonzept einfügen. Der Betrachter wird am Konsumieren gehindert. Er muss- es bleibt ihm nicht anderes übrig- nachdenken und sich mit dem Film auseinandersetzen.

Empfehlenswert.
....von der unterdrückten menschlichkeit....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
in der zeit kurz vor dem ersten weltkrieg angesiedelt , erzählt uns michael haneke in seinem neuen film "das weisse band" , die geschichte einer reihe von merkwürdigen ereignissen und mysteriösen anschlägen welche in einem kleinen norddeutschen dorf stattfinden , aus der sicht des damals noch jungen dorflehrers.

mit sehr viel zurückhaltung und mithilfe kühler und von kargheit geprägten , aber wunderschönen schwarz weiß bildern gibt uns der regisseur einen einblick in eine , aus heutiger sicht , befremdliche welt voller sittenstrenge ,doppelmoral und abstruser erziehungsideen. eine stimmung der unterdrückten emotionen und eiseskälte geprägt von körperlichen und verbalen demütigungen sowohl der erwachsenen untereinander als auch gegenüber den kindern beherrschen das leben der dorfgemeinschaft - wobei michael haneke sich in der darstellung der körperlichen gewalt angenehm zurückhält und diverse erzieherische züchtigungen hinter verschlossenen türen geschehen lässt , mit dem ergebnis das sich der wahre horror im eigenen kopf abspielt und einem den kalten schweiß auf die stirn zu treiben vermag.

auch wenn , auf grund der zeitsetzung des films , die interpretation naheliegt das durch diese emotionslose erzieherische strenge gerade die generation herangezogen wurde die dem deutschen nationalsozialismus den weg ebnete ( zumindest ein sehr diskussionswürdiger denkanstoß ) so glaube ich doch , das es der regisseur nicht in erster linie darauf angelegt hat , sondern er uns vielmehr verdeutlichen will das jedes ideal pervertiert wird sobald man es verabsolutiert.

ein , in meinen augen sehr sehenswertes werk , das trotz der relativ langen laufdauer und gemächlichen erzählweise in keiner sekunde langweilig wird und uns - auch ohne jeglicher interpretationsversuche - einen packenden einblick in eine zeit der deutschen geschichte gewährt die nur wenige noch lebende menschen miterlebt haben.
Bedrohliches Sittengemälde kurz vor dem Ersten Weltkrieg.
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund, keine Musik, langsame Bildeinblendung - eine Stimme aus dem Off beginnt die Geschichte zu erzählen, der man anschließend zwei Stunden ausgesetzt sein wird. In kontrastreichen und gestochen scharfen schwarz-weiß-Bildern betritt man das vermeintlich idyllische Dorf Eichwald im Norden Deutschlands, dass man sich getrost auch in sympathischen Farben vorstellen könnte. Doch irgendwie beschleicht einen das beklemmende Gefühl, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht und die kalten und sterilen Bilder erfahren sukzessive ihre Berechtigung. Ruhige Kamerabewegungen dokumentieren strenge Erziehungsmuster und ernste Kinderaugen schöpfen eine bedrohliche Atmosphäre. Nach einem vermeintlich provozierten Reitunfall des Dorfarztes mehren sich die Unglücksfälle in der protestantischen Gemeinde und Zweifel mehren sich, dass das alles vom Zufall abhängt.

Was Haneke mit seinem mitunter arg konstruierten Kunstwerk anschließend transportiert, ist eine Parabel, ein Lehrstück, das den Zuschauer mitnimmt in die Zeit kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Der junge Dorflehrer berichtet retrospektiv von der latenten Gewalt im Dorf, die zunehmend groteskere Züge annimmt und Misstrauen innerhalb der Bevölkerung schürt. Protestantismus, Prügelpädagogik, Triebunterdrückung, Kindesmissbrauch, Mord, Suizid - alle Formen der körperlichen, psychischen und strukturellen Gewalt, zumeist ausgeführt von Männern, kommen in mehr oder weniger ausgeprägten Formen vor und traumatisieren die Menschen. Erscheint dies glaubwürdig? Nicht immer, denn Haneke will zu viel und der moralische Zeigefinger in diesem Werk, dass mitunter Züge einer Kriminalgeschichte trägt, ist allzu offensichtlich.

Hanekes Versuch der Darstellung von subtiler Bedrohung entfacht durchaus eine Faszination, die schwer zu beschreiben ist und die zu fesseln vermag. Doch plakative und dadurch groteske Botschaften schränken diese Faszination postwendend wieder ein und verhindern, dass 'Das weiße Band' absolut zu überzeugen weiß. Wenn der seine Kinder züchtigende Pfarrer dem von Grund auf guten Lehrer vorwirft, dass man ihm seine Kinderlosigkeit anmerke, dann wird der moralische Holzhammer doch arg deutlich geschwungen. Gegen Ende des Films verlassen wir das zerrüttete Dorf kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Was ist die Botschaft? Was im großen Stil endet, fängt klein an? Aufbruchsstimmung, ungeahnte Energien, der Wunsch nach Veränderung - all dies Vorboten, die in den Eruptionen des Ersten Weltkriegs münden. Die Verbrechen im Dorf bleiben unter Umständen unaufgeklärt, doch die übergeordnete Schuldfrage scheint der Film dennoch klären zu wollen. Der Kreis schließt sich mit einer langsamen Ausblendung, wieder ohne musikalische Untermalung, doch der Zeigefinger wirkt leider immer noch nach.
Eine Reflexion über die bösen Geschwister der "Heiden von Kummerow"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Kindheit ist keine leichte Zeit. Alle Angriffe und Zurückweisungen, alle Schmerzen, alle Bedrohungen empfinden Kinder unmittelbar. Erst mit dem Erwachsenwerden entwickeln sich die seelischen und verstandesmäßigen Pufferzonen. Auch die Wurzeln für Brutalität und Graumsamkeit können sich in dieser Zeit entwickeln. Kein oder kaum ein Verbrecher wird so geboren, aber ein liebloses und von Gewalt geprägtes Umfeld können einen Menschen, viele Menschen oder Teile einer Generation dazu machen.

Vom Thema und vom Schauplatz her mußte ich sofort an Ehm Welks "Heiden von Kummerow" denken - die gleiche Zeit, ein Dorf irgendwo im Norden des im wilhelminischen Deutschlands, das vom Gutsherrn und vom Pastor regiert wird, und das Leben der Kinder darin. Die Kinder aus Hanekes Dorf könnten die bösen Geschwister von Ehm Welks jungen "Heiden" sein. Man möchte den Erwachsenen in Hanekes Film irgendwas zurufen: Um Gottes willen, haltet ein! Seid nicht so begeistert für Kaiser und Vaterland. Prügel sind keine Erziehungsmethode! Seid lieber netter zu Euren Kindern, bringt ihnen bei, gute und liebevolle Menschen zu sein, sonst werden sie bald Tod und Verderben über Euer Land bringen! Nur nützen würde es wohl nicht viel.

Man muss Haneke widerwillig recht geben, die Brutalität und der Nihilismus der Nazis können sehr wohl hier in diesem Dorf um 1900 ihren Anfang genommen haben. Landadel, Großbauern und Geistlichkeit können ihre Untertanen bzw. Schäfchen noch ziemlich unangefochten regieren, weil der Gesellschaft die grausamen Erfahrungen und die moralischen Hypotheken zweier Weltkriege fehlen. Aber die Geschichte zeigt, dass die von Welk charakterisierten Kinder ebenfalls nicht völlig unrealistisch gezeichnet waren: Schließlich hat es auch in der NS-Zeit von den Bauern, die jüdische Kinder versteckt haben, bis zu den adligen Verschwörern des 20. Juli in allen Schichten Menschen gegeben, die sich dem Übel entgegen gestellt haben oder sich zumindest nicht seelisch davon vergiften ließen, und die ihr Empfinden von Toleranz und dem Unterschied zwischen richtig und falsch an ihre Kinder weitergeben konnten.

Die negative Seite zeichnet Hanekes Film mit einem großartigen Ensemble von Jungdarstellern und einer eindringlichen Bildsprache in diesem Film nach: Er stellt eine direkte Kontinuität her zwischen den Dorfkindern von 1913 und den erwachsenen Anhängern der Nazis 1933, die auf der ganzen Linie stimmig ist und beim Zuschauer lang nachwirkt.
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Produkt-Bild: Michael Jackson's This Is It

Michael Jackson's This Is It
mit Michael Jackson

DVD von Sony Pictures Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 7,23

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Michael Jackson's This Is It

Produktbeschreibung


Michael Jackson`s This Is It wird allen Jackson-Fans und Musikliebhabern auf der ganzen Welt einen seltenen Blick hinter die Kulissen gewähren, während der Künstler die ausverkaufte Konzertserie entwickelte, kreierte und probte, die diesen Sommer in der Londoner O2 Arena hätte stattfinden sollen. Der Film umfasst die Monate von April bis Juni 2009 und wurde mit voller Unterstützung des Estate of Michael Jackson produziert. Er setzt sich aus mehr als 100 Stunden Behind-the-Scenes-Material zusammen, das Jackson bei den Proben einer Reihe seiner Songs für die Show zeigt. Die Zuschauer werden einen außergewöhnlichen und sehr privaten Blick auf Jackson erhalten und ihn erleben, wie sie ihn noch nie zuvor gesehen haben. Michael Jackson`s This Is It fängt den Sänger, Tänzer, Filmemacher, Architekten und das Genie Jackson in ungeschönten und aufrichtigen Momenten ein und zeigt, wie er seine letzte Show entwickelte und perfektionierte.

Bonusmaterial

- 2 Making-of-Dokumentationen
- 4 Featurettes:
    - The Gloved One ? Der Mann mit dem Handschuh ? Kostüme
    - Memories of Michael ? Erinnerungen an Michael
    - Auditions: Searching for the World?s Best Dancers ? Die Suche nach den besten Tänzern der Welt
    - The Unfinished Rehearsals ? Die Proben, die nie abgeschlossen wurden
- Kinotrailer
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

THIS IS IT -BLU_RAY DVD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was währe das für ein Konzert geworden.Wir haben uns für die Blu-ray DVD entschieden und ich muß sagen es hat sich gelohnt.Ich brauche darauf nicht weiter eingehen den es wurde hier alles gut erklärt.Sicher hatten wir uns THIS IS IT im Kino angesehen und ausser mir waren alle begeistert.Mich stimmte er sehr traurig.Da ich ein Fan von Michael Jackson bin und im grunde genommen alles besitze was an CD's oder DVD's von Ihm erschienen ist fehlten nun die letzten Probe Aufnahmen für das große Konzert. Und somit hatten wir gestern Abend die Blu-ray DVD uns angesehen und ich war zu anfang am heulen.Bis ich ein Stück gesehen hatte da vergass ich das es diesen großen Küstler nicht mehr gibt.Wenn ich mir vorstelle das Konzert hätte statt gefunden ich glaube es währe in die Musik Geschichte eingegangen als das beste aller zeiten. SCHADE
Auch für die Tänzer und alle Mitarbeiter tut es mir Leid die mit so einer Freude an die Arbeit gingen und soviel Träume hatten.Was mag in denen vorgegangen sein als diese traurige Botschaft sie erreichte.
Was für ein Konzert!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Durch diesen Film wird deutlich, was für ein großartiges Konzert in London inszeniert worden wäre. Michael Jackson zeigt sich in Hochform, und er freute sich ganz offensichtlich auf die Konzerte. Ich glaube, dass man als Fan nicht näher an Michael Jackson herankommen konnte als durch diesen Film. Natürlich wird in erster Linie die Musik gespielt, manchmal anscheinend auch Playback. Aber zwischen den Zeilen sieht man auch immer wieder den Menschen, wie er sich beispielsweise über die laute Musik äußert, die er als Faust in seinem Ohr empfindet. Vielleicht hat man vieles Unschöne, das es während der 100 Stunden Filmmaterial sicher auch gegeben hat, herausgenommen, und das ist auch so in Ordnung. Gezeigt wird ein Künstler, der bisweilen ein wenig unsicher ist, manchmal auch zerbrechlich, aber dann wieder mit voller Kraft. Er empfindet das Team als "Familie", und erklärt gegen Ende, dass kein Grund für Nervosität besteht, dass es ein großartiges und aufregendes Ereignis wird. Wenn man auf die Feinheiten des Films achtet, dann bleibt ein wenig Beklemmung zurück. Wie konnte dieser Mensch, der noch Tage vor seinem Tod so voller Elan steckt, so plötzlich und offenbar in Zusammenhang mit einer Verkettung ungünstiger Umstände sterben? Diese Frage beantwortet auch der Film nicht, doch ist dieser Film bisher das beste, das MJ hinterlassen hat.

Das Bonus-Material ist okay: Ein bisschen Blick hinter die Kulissen. Ob man so viel über die Sänger, Tänzer und Musiker wissen will, wie auf der Bonus-DVD der Deluxe-Version zu sehen ist, das muss jeder selbst entscheiden. Eigentlich spricht der Film für sich.
Michael Jackson's This Is It (Special Edition, 2 DVDs)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
einfach nur super !!!
es ist äußerst erfrischend, michael jackson bei der arbeit zuzusehen. er hätte sicher wieder eine super show hingelegt, schade das er diesen erfolg nicht erleben durfte und somit auch nicht seine fans.
Steelbook-Version zu THIS IS IT auf Blu-Ray
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
THIS IS IT dokumentiert die Vorbereitungen auf Michael Jacksons gleichnamige Tournee, mit der er sich von seinen Fans verabschieden wollte. Im Film sieht man den King of Pop verschiedene Performances zu seinen Welthits einstudieren. Er ist ganz in seinem Element und beweist ein letztes Mal in seinem Leben sein Faible für Perfektion. Nachdem man 108 Minuten seinem Können und dem seiner talentierten Crew beigewohnt hat, bedauert man automatisch, dass es nie zu dieser Konzertreihe gekommen ist - sie wäre spektakulär geworden und hätte sicherlich alles zuvor Dagewesene in den Schatten gestellt. Und nicht nur deshalb, dass es sich bei Michael Jackson um den einflussreichsten Sänger und Tänzer der Neuzeit handelt, auch der technische Aspekt ist hier sehr hoch angelegt. 3D-Projektionen sollten über die riesigen HD-Screens schimmern; zu den Requisiten gehörten unter anderem ein Bulldozer und eine riesige automatisierte Nachbildung einer Spinne. Michaels Kostüm zu BILLIE JEAN hätte ein farbiges Lichtspektakel erzeugt (zu sehen in einem der zahlreichen Featurettes der Zusatzausstattung). Alles in allem hätte er die Fans und bestimmt auch den einen oder anderen Kritiker mit den tatsächlichen Konzerten umgehauen. So muss man sich nun mit Probeaufnahmen begnügen, die seine Vision überzeugend darlegen.

Die Blu-Ray Disc überzeugt ebenso sehr wie ihr Hauptfilm. Es ist bekannt, dass nicht der ganze Film in HD vorliegt. Einige Blickwinkel wurden mit kleinen Kameras aufgenommen, vergleichbar mit Amateurkameras, die man selbst benutzt. Das Material ist qualitativ teilweise so schlecht, dass es von Regisseur Kenny Ortega eine gute Idee war, es eingerahmt zu präsentieren. Das macht aber vielleicht ein Viertel vom Film aus. Der Rest ist auf referenzartigem HD-Niveau, genauso wie die zahlreichen Extras. Man nehme für deren Laufzeit die Filmlänge, verdopple sie und man hat als Ergebnis den Zeitumfang des Bonusmaterials. Alles, was das Fanherz höher schlagen lässt, ist dabei. Besonders die ewigen Lobhudeleien der Macher sind vertreten. Etwas Anderes wäre schlichtweg deplaziert. Man erfährt jedes noch so kleine Detail von der geplanten Tournee, viele Hintergrundinfos zu den Tänzern, den Musikern und man gewährt dem Zuschauer sogar Einblick in die nicht beendeten Proben zu SMOOTH CRIMINAL und DIRTY DIANA. Als wäre das noch nicht genug, gibt es bei der vorliegenden Steelbook-Variante noch einige Fan-Gimmicks obendrauf. Ein kleines Fotobuch ist genauso Bestandteil dieser Ausgabe wie fünf Postkarten und drei beeindruckende Wackelbilder, die viel zu viel Tiefe besitzen, um als gewöhnliche Wackelbilder abgetan zu werden. Der MJ-Sammler hält mit dieser Blu-Ray wirklich ein einzigartiges Stück in den Händen.

Fazit: Das ist es, was die Fans noch nach dem Tod von Michael Jackson sehen wollten - den Entertainer ein letztes Mal auf höchstem kreativen Niveau erleben. Mit dieser Blu-Ray Disc muss es nicht einmal das letzte Mal gewesen sein. Sie gehört aber auch in die Sammlung jedes Liebhabers von weltbewegender Popmusik.
Schade, dass er nicht wenigstens noch einen dieser Live-Auftritte geben durfte...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ja, man sieht Michael Jackson in der Tat in seinem Element als Sänger, Tänzer und Choreograf.
Besonders in dieser Dokumentation ist sehr schön zu sehen, dass er Elvis Presley sehr ähnlich war.
Er wusste genau was er mit seiner Musik aussagen und auf der Bühne darstellen wollte.
Schade, dass er in 4 Songs seine Stimme schonen wollte, aber ich kann es verstehen, denn ich bin selbst Sänger, und wenn man Stunden lang immer mit voller Kraft singt, bleibt die Stimme irgendwann dann leider weg.
Wenn er aber gewusst hätte, dass es seine letzten Interpretationen dieser Songs sein würden bzw. dann leider gewesen sind, hätte er sich mit Sicherheit ganz anders reingelegt. Denn dass er immernoch, und das auch noch zumeist live!, richtig gut singen konnte, hört man an ein paar anderen Songs, die in der Dokumentation zu sehen bzw. zu hören sind.
Gigantisch ist auch seine extrem gute Gitarristin. Habe nicht gewusst, dass es Frauen gibt, die wie Peter Frampton spielen können!
Absolut geil!
Ich finde es auch wunderbar, wie all die Leute miteinander umgegangen sind, auch die Art und Weise von Michael`s Auftreten finde ich sehr freundlich und professionell.

Wie gesagt, es ist meiner Meinung nach extrem schade, dass er nicht wenigstens noch ein Live-Konzert geben durfte.
Da ist uns in jedem Fall etwas entgangen... wirklich schade Michael...
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: 2012 (Limited Steelbook Edition exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray]

2012 (Limited Steelbook Edition exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray]
mit John Cusack, Amanda Peet, Chiwetel Ejiofor, Thandie Newton, Woody Harrelson, Regie: Roland Emmerich

Blu-ray von Sony Pictures Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 19,95

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: 2012 (Limited Steelbook Edition exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray]

Produktbeschreibung


Mit seinen großen Erfolgsfilmen wie "Independence Day" und "The Day After Tomorrow" setzte Roland Emmerich Maßstäbe für ein ganzes Genre. Nun sprengt der Meister des spektakulären Blockbuster-Kinos erneut visuelle Grenzen ? mit einem packenden und bildgewaltigen Werk über das Ende der Welt:

Im Jahre 2009 erhält die amerikanische Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Während engagierte Wissenschaftler rund um Adrian Helmsley (CHIWETEL EJIOFOR) fieberhaft nach Auswegen aus der Katastrophe suchen, wird an oberster Stelle ein geheimer Katastrophenplan entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht. Als Jackson Curtis (JOHN CUSACK) und seine zwei Kinder eines Tages einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie nicht nur auf eine gigantische militärische Forschungseinrichtung, sondern auch auf den exzentrischen Wissenschaftler Charlie Frost (WOODY HARRELSON), der alle Anzeichen vom Ende der Welt akribisch festhält. Jackson nimmt ihn zunächst nicht ernst. Doch als bald darauf in Los Angeles die Straßen aufbrechen, weiß er, dass er den scheinbar hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe aufnehmen muss.

Basierend auf den Prophezeiungen der Maya, entwirft Regisseur Roland Emmerich in 2012 sensationelles Action-Kino atemberaubenden Ausmaßes. In einem dramatischen Überlebenskampf muss sich die Menschheit den Naturgewalten wie gigantischen Tsunamis, Erdbeben und Vulkanausbrüchen stellen. Der Beginn einer neuen Zeitrechnung steht bevor...

An der Seite von John Cusack (?Zimmer 1408?, ?Identität ? Identity?) kämpfen Amanda Peet (?Syriana?, ?Was das Herz begehrt?), Oliver Platt (?Year One ? Aller Anfang ist schwer?, ?Der 200 Jahre Mann?), Thandie Newton (?L.A. Crash?), Danny Glover (?Abgedreht ? Be Kind Rewind?), Chiwetel Ejiofor (?Children of Men?) und Woody Harrelson (?Sieben Leben?, ?No Country for Old Men?) um das Überleben der Menschheit. Für die Musik zeichnet Filmkomponist Harald Kloser verantwortlich, der zusammen mit Roland Emmerich auch das Drehbuch schrieb und produzierte. Die beeindruckenden Bilder stammen von Kameramann Dean Semler (?Apocalypto?).

Special Features:
  • Kommentar mit Drehbuchautor/Regisseur Roland Emmerich und Co-Drehbuchautor Harald Kloser
  • Gestaltung des Weltuntergangs
  • Roland Emmerich: Meister des modernen Epos
  • Wissenschaftlicher Hintergrund der Zerstörung
  • Der Weltuntergang: Die Darsteller-Perspektive
  • Alternatives Ende
  • Entfallene Szenen

Blu-ray Exklusivmaterial:
  • movieIQ (logo) und BD-Live liefern Echtzeitinformation rund um Besetzung, Musik, Wissenswertes und vieles mehr, während der Film läuft!
  • Bild im Bild: Rolands Vision: Enthält Prävisualisierung, Storyboards und Aufnahmen hinter den Kulissen sowie Interviews mit Filmemachern, Schauspielern und Drehteam
  • Interaktiver Maya-Kalender: Nach Eingabe eines Datums erscheint Ihr Horoskop und Persönlichkeitsprofil! Forschen Sie weiter und sehen Sie Geheimnisse des Maya-Kalenders
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5 Kundenrezensionen:

Bestes Welt-Ungtergangs-Epos aller Zeiten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hallo.

Meiner Meinung nach trifft der Film 2012, basierend auf den Vorraussagungen der Maya, genau das Schwarze. Wer ein Fan von Roland Emmerich-Filmen ist, für den ist dieser Film auf jeden Fall ein großes Muss. Es ist schon beängstigend, was mit unserer Welt passieren kann.

Zwar spielt der Film vom Inhalt eher mit nicht so dollen Schauspielern, aber genau das ist es - Es könnte jede Privat-Person sein, die da spielt - warum sollen es auch immer die Helden Will Smith oder Bruce Willis sein?

Emmerich-Filme sind außerdem für Effekte bekannt - jemand, der unser dem Filmtitel eine Dokumentation erwartet hat, wobei über dem Titel etwas von Roland Emmerich steht - hallo? Roland Emmerich und Dokumentation passt irgendwie nicht...

Aber davon mal ab, die Effekte sind bahnbrechend, in keinem anderen Film findet man zurzeit mehr Effekte wie Wasser, das den Himalaya überschwemmt oder ein Supervulkan namens Yellowstone, der in einem gewaltigen Knall (und im Kino war der wirklich gewaltig) ausbricht. Desweiteren bricht die gesamte Erde auf, allein so eine verrückte Idee zu haben - Roland Emmerich, immer weiter so!

Ich sage: Bestes Welt-Untergangs-Epos aller Zeiten, das Filme wie Independence Day oder The Day after Tomorrow im Schatten stehen lässt.

EK
Atemberaubender Film, kurzweilig, Emmerich pur!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mal wieder ein Film der die Gemüter teilt! Ich fand es war ein 100% gelungener Film!
Meine Erwartungen wurden noch übertroffen, ich habe einen kurzweiligen trickreichen Emmerich Film erwartet und genau diesen habe ich bekommen. Einfach nur atemberaubende Tricks wie sie aufwendiger und optisch genialer nicht sein können! Auch die Story fand ich nicht schlecht, gute Schauspieler die immer mal wieder für einen "Lacher" sorgen. Ich verstehe wirklich nicht wie man(n) diesen Film nur mit 1-3 Punkten bewerten kann. Ich sage nur kurzweiliges Popkornkino pur! Freue mich auf die BluRay, um es in meinem "Heimkino" mal richtig krachen zu lassen, denn der Soundtrack ist Referenzverdächtig für jede 5.1 und 7.2e Anlage! Leider kann man die Qualität der BluRay erst bewerten wenn Sie raus kommt. Bin mir jedoch sicher, dass sie ähnlich gut wie The Day after Tomorrow sein wird. Fazit: Ein atemberaubender Emmerich Film vom aller Feinsten. Er bietet eine relativ gute Story zum Untergang der Menschheit. Bild-7 und Soundgewaltig nicht mehr und nicht weniger! Story 4 Punkte. Spannung, bild/tricktechnisch und Sound
bekommen von mir klare 6 Punkte! (Wenn es die gäbe) Also ges. klare 5 Sterne!
Unglaublich gut
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Im Kino hatte bin ich bei diesen Film richtig auf meine Kosten gekommen!
Gute Darsteller und atemberaubende Animationen beherrschen den Film von Anfang bis zum Ende. Die Story hätte etwas besser sein können da sie für mich doch etwas zu flach war.
Bombastischer Kinospaß für Endzeitfans
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei einem solchen Filmthema kann man meiner Meinung nach alle erhobenen Zeigefinger, die in Richtung schauspielerische Glanzleistungen, anspruchsvolle und logische Dialoge, 100%ig empirisch untermauerte und wissenschaftlich
recherchierte thematisch- und hintergrundfaktisch korrekte Handlungsabläufe weisen EINFACH KNICKEN!!!!!!!!

Roland Emmerich hat mit diesem Film einen einfach nur gruselig guten Zukunftsschocker geschaffen. Die überwältigend tollen Special Effects dieses Filmes lassen eine angenehm schaurige Endzeitstimmung in einem hochkommen.

Ich weiß nicht, wie man sich mit dem Anspruch perfekt durchdachte, tiefsinnige Dialoge vorauszusetzen, einen solchen Film
ansehen kann...
Das Hauptaugenmerk liegt bei 2012 eindeutig auf den Special Effects und der schaurig- schönen Darbietung eines Weltuntergangs.

Klar spielt und dreht sich ein überwiegender Teil des Films in und um die USA, entspechend knackig, pathetisch und platt auch die Dialoge im Film, doch selbst "Gods own country" kommt hier nicht mit einem blauen Auge davon...und mal ehrlich, es ist effektvoler und bombastischer,wenn ein Flugzeugträger der Nimitzklasse, getrieben von einem gigantischen Tsunami das Weiße Haus zerstört als wenn ein Ostseefischkutter gegen ein Hotel in Sassnitz scheppert.

2012 ist beste Filmkunst! Das war der erste Film, den ich mir VIERMAL!!!! im Kino angesehen habe!
Enfach perfekte Unterhaltung, mit bombigen Effekten, leichter Handlung und Spannung pur, und das noch in Überlänge!

Wirklich empfehlenswert!!!!!!!!!(von mir aus 10 Sterne)
Emmerich kann es einfach nicht lassen...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
...und dreht und dreht und dreht - einen Mega High Tech Käse nach dem anderen. Damit liefert der Schwabe den weltweit besten Beweis dafür, dass selbst die teuersten Computer, die aufwändigsten Renderengines und gigantischsten Effektorgien nicht über eine müde Story hinwegtäuschen. MÜDE trifft es da absolut, denn abgesehen von der noch in der Jahreszahl liegenden Zukunft ist an diesem Film alles in etwas so taufrisch wie Kopfsalat nach 3 Tagen Aufenthalt in der Wüste. Man nehme eine wirklich winzig kleine Prise Maya-Anlehnung, greife dann großzügig zu bei Konkurrenzfilmen aus allen Jahrzehnten von DEEP IMPACT bis WHEN WORLDS COLLIDE und etlichen mehr - und hoffe, dass das Krach, Peng, Bumm die Zuschauer des leidlich zusammengeschusterten Werks in Atem hält.

Tut es - doch wehe man schaltet auch nur kurzzeitig das Gehirn ein - und das ist auch bei guten Actionfilmen durchaus erlaubt. Aber eben nur bei guten. Dann merkt man irre schnell wie banal das hier gestrickt ist, wie der Regisseur mit billigster Baukastenmethodik etwas zusammen gebastelt hat, dass in einer Backstube nur im ersten Lehrjahr erlaubt wäre. Man nehme eine Handvoll Schauspieler, idealerweise einen Blockbuster-Kandidaten für die Filmplakate - verteile unter diesen Menschlein die notwendigen Stereotypen - natürlich nur so banal, dass es nicht anstrengend wird oder sich echte Handlung aufbauen würde - und dann sollte unbedingt schnell schon etwas explodieren, eine Welle ein Schiff umwerfen oder ein Erdbeben Stärke 10 loslegen. Nicht dass die plane Sache noch tiefgründig zu werden droht.

Scheinbar ist Emmerich doch klar, dass er die Leute durch die Handlung nicht wachhalten kann, dem oberflächlichen Rumgegurke muss also alle paar Minuten unbedingt etwas lautes, feuriges, desaströses, zerstörendes folgen. Das Problem ist nur: auch wenn das alles Effekt-technisch gut gemacht ist - es geht einem sonst wo vorbei wenn einen die Story, die Charaktere nicht in das Geschehen ziehen. Emmerich schafft es einfach nicht den Zuschauer in den Film zu holen, vergessen zu lassen, dass er im Kino sitzt. So zieht das Spektakel gänzlich stumpfsinnig an einem vorbei - man bleibt teilnahmslos und desinteressiert - da mögen noch so viele tausend Menschen in eine Erdspalte rutschen oder von glühender Magma geschluckt werden - es tangiert einen nicht, weil der Film keinerlei Zauber auswirkt, einen nicht in den Bann zieht. Selbst die wenigen Hauptdarsteller die einem im Verlauf des Films ansatzweise näher gebracht wurden sind einem irgendwie komplett egal. So funktioniert gutes Kino nicht.

Grundgütig schlecht wird es dann gegen Ende. Hier versucht Emmerich nun das Schiff wirklich selbst und ohne zu Hilfename erfolgreicher Blockbuster zu steuern - und erleidet mit seiner Fortführung des ganzen gar grausam Schiffbruch. Die letzten 30 Minuten sind derart jämmerlich und nervtötend, sinnlos und dumm dass man sich doch fragt, ob eigentlich irgendjemand in Hollywood noch Drehbücher Korrektur liest und auf logische und dramaturgische Fehler untersucht bevor die Klappe fällt. Hier war das jedenfalls nicht der Fall.

So endet das Technik-Kasperletheater dann getreu der üblichen Emmerich Schiene - man merkt wie sehr sich der Regisseur anstrengt dem amerikanischen Kinopublikum ein käsig-sonniges Ende zu präsentieren, das ebenso herzlos, kalt und kalkuliert daher kommt wie der Rest des Films.

Zurück bleibt der Eindruck, man habe 2 Stunden Kirmes hinter sich. Es wackelte und blinkte, es krachte und knallte - hängen geblieben ist aber nichts.

Nun ja - immerhin kann man Emmerich attestieren, dass er Hollywoods Katastrophen-Kino fest in seinen Händen hält. Wie das nun zu verstehen ist, sei jedem selbst überlassen.
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Produkt-Bild: Michael Jackson's This Is It (Special Edition, 2 DVDs)

Michael Jackson's This Is It (Special Edition, 2 DVDs)
mit Michael Jackson

DVD von Sony Pictures Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 16,97, Angebote ab EUR 12,60

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Michael Jackson's This Is It (Special Edition, 2 DVDs)

Produktbeschreibung


Michael Jackson`s This Is It wird allen Jackson-Fans und Musikliebhabern auf der ganzen Welt einen seltenen Blick hinter die Kulissen gewähren, während der Künstler die ausverkaufte Konzertserie entwickelte, kreierte und probte, die diesen Sommer in der Londoner O2 Arena hätte stattfinden sollen. Der Film umfasst die Monate von April bis Juni 2009 und wurde mit voller Unterstützung des Estate of Michael Jackson produziert. Er setzt sich aus mehr als 100 Stunden Behind-the-Scenes-Material zusammen, das Jackson bei den Proben einer Reihe seiner Songs für die Show zeigt. Die Zuschauer werden einen außergewöhnlichen und sehr privaten Blick auf Jackson erhalten und ihn erleben, wie sie ihn noch nie zuvor gesehen haben. Michael Jackson`s This Is It fängt den Sänger, Tänzer, Filmemacher, Architekten und das Genie Jackson in ungeschönten und aufrichtigen Momenten ein und zeigt, wie er seine letzte Show entwickelte und perfektionierte.

Bonusmaterial

Disc 1:
- 2 Making-of-Dokumentationen
- 4 Featurettes
    - The Gloved One ? Der Mann mit dem Handschuh ? Kostüme
    - Memories of Michael ? Erinnerungen an Michael
    - Auditions: Searching for the World?s Best Dancers ? Die Suche nach den besten Tänzern der Welt
    - The Unfinished Rehearsals ? Die Proben, die nie abgeschlossen wurden
- Kinotrailer

Disc 2
- 3 Featurettes
    - Meet the Dancers ? Die Tänzer stellen sich vor
    - Meet the Band ? Die Band stellt sich vor
    - Meet the Vocalists ? Die Sänger stellen sich vor.
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5 Kundenrezensionen:

THIS IS IT -BLU_RAY DVD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was währe das für ein Konzert geworden.Wir haben uns für die Blu-ray DVD entschieden und ich muß sagen es hat sich gelohnt.Ich brauche darauf nicht weiter eingehen den es wurde hier alles gut erklärt.Sicher hatten wir uns THIS IS IT im Kino angesehen und ausser mir waren alle begeistert.Mich stimmte er sehr traurig.Da ich ein Fan von Michael Jackson bin und im grunde genommen alles besitze was an CD's oder DVD's von Ihm erschienen ist fehlten nun die letzten Probe Aufnahmen für das große Konzert. Und somit hatten wir gestern Abend die Blu-ray DVD uns angesehen und ich war zu anfang am heulen.Bis ich ein Stück gesehen hatte da vergass ich das es diesen großen Küstler nicht mehr gibt.Wenn ich mir vorstelle das Konzert hätte statt gefunden ich glaube es währe in die Musik Geschichte eingegangen als das beste aller zeiten. SCHADE
Auch für die Tänzer und alle Mitarbeiter tut es mir Leid die mit so einer Freude an die Arbeit gingen und soviel Träume hatten.Was mag in denen vorgegangen sein als diese traurige Botschaft sie erreichte.
Was für ein Konzert!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Durch diesen Film wird deutlich, was für ein großartiges Konzert in London inszeniert worden wäre. Michael Jackson zeigt sich in Hochform, und er freute sich ganz offensichtlich auf die Konzerte. Ich glaube, dass man als Fan nicht näher an Michael Jackson herankommen konnte als durch diesen Film. Natürlich wird in erster Linie die Musik gespielt, manchmal anscheinend auch Playback. Aber zwischen den Zeilen sieht man auch immer wieder den Menschen, wie er sich beispielsweise über die laute Musik äußert, die er als Faust in seinem Ohr empfindet. Vielleicht hat man vieles Unschöne, das es während der 100 Stunden Filmmaterial sicher auch gegeben hat, herausgenommen, und das ist auch so in Ordnung. Gezeigt wird ein Künstler, der bisweilen ein wenig unsicher ist, manchmal auch zerbrechlich, aber dann wieder mit voller Kraft. Er empfindet das Team als "Familie", und erklärt gegen Ende, dass kein Grund für Nervosität besteht, dass es ein großartiges und aufregendes Ereignis wird. Wenn man auf die Feinheiten des Films achtet, dann bleibt ein wenig Beklemmung zurück. Wie konnte dieser Mensch, der noch Tage vor seinem Tod so voller Elan steckt, so plötzlich und offenbar in Zusammenhang mit einer Verkettung ungünstiger Umstände sterben? Diese Frage beantwortet auch der Film nicht, doch ist dieser Film bisher das beste, das MJ hinterlassen hat.

Das Bonus-Material ist okay: Ein bisschen Blick hinter die Kulissen. Ob man so viel über die Sänger, Tänzer und Musiker wissen will, wie auf der Bonus-DVD der Deluxe-Version zu sehen ist, das muss jeder selbst entscheiden. Eigentlich spricht der Film für sich.
Michael Jackson's This Is It (Special Edition, 2 DVDs)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
einfach nur super !!!
es ist äußerst erfrischend, michael jackson bei der arbeit zuzusehen. er hätte sicher wieder eine super show hingelegt, schade das er diesen erfolg nicht erleben durfte und somit auch nicht seine fans.
Steelbook-Version zu THIS IS IT auf Blu-Ray
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
THIS IS IT dokumentiert die Vorbereitungen auf Michael Jacksons gleichnamige Tournee, mit der er sich von seinen Fans verabschieden wollte. Im Film sieht man den King of Pop verschiedene Performances zu seinen Welthits einstudieren. Er ist ganz in seinem Element und beweist ein letztes Mal in seinem Leben sein Faible für Perfektion. Nachdem man 108 Minuten seinem Können und dem seiner talentierten Crew beigewohnt hat, bedauert man automatisch, dass es nie zu dieser Konzertreihe gekommen ist - sie wäre spektakulär geworden und hätte sicherlich alles zuvor Dagewesene in den Schatten gestellt. Und nicht nur deshalb, dass es sich bei Michael Jackson um den einflussreichsten Sänger und Tänzer der Neuzeit handelt, auch der technische Aspekt ist hier sehr hoch angelegt. 3D-Projektionen sollten über die riesigen HD-Screens schimmern; zu den Requisiten gehörten unter anderem ein Bulldozer und eine riesige automatisierte Nachbildung einer Spinne. Michaels Kostüm zu BILLIE JEAN hätte ein farbiges Lichtspektakel erzeugt (zu sehen in einem der zahlreichen Featurettes der Zusatzausstattung). Alles in allem hätte er die Fans und bestimmt auch den einen oder anderen Kritiker mit den tatsächlichen Konzerten umgehauen. So muss man sich nun mit Probeaufnahmen begnügen, die seine Vision überzeugend darlegen.

Die Blu-Ray Disc überzeugt ebenso sehr wie ihr Hauptfilm. Es ist bekannt, dass nicht der ganze Film in HD vorliegt. Einige Blickwinkel wurden mit kleinen Kameras aufgenommen, vergleichbar mit Amateurkameras, die man selbst benutzt. Das Material ist qualitativ teilweise so schlecht, dass es von Regisseur Kenny Ortega eine gute Idee war, es eingerahmt zu präsentieren. Das macht aber vielleicht ein Viertel vom Film aus. Der Rest ist auf referenzartigem HD-Niveau, genauso wie die zahlreichen Extras. Man nehme für deren Laufzeit die Filmlänge, verdopple sie und man hat als Ergebnis den Zeitumfang des Bonusmaterials. Alles, was das Fanherz höher schlagen lässt, ist dabei. Besonders die ewigen Lobhudeleien der Macher sind vertreten. Etwas Anderes wäre schlichtweg deplaziert. Man erfährt jedes noch so kleine Detail von der geplanten Tournee, viele Hintergrundinfos zu den Tänzern, den Musikern und man gewährt dem Zuschauer sogar Einblick in die nicht beendeten Proben zu SMOOTH CRIMINAL und DIRTY DIANA. Als wäre das noch nicht genug, gibt es bei der vorliegenden Steelbook-Variante noch einige Fan-Gimmicks obendrauf. Ein kleines Fotobuch ist genauso Bestandteil dieser Ausgabe wie fünf Postkarten und drei beeindruckende Wackelbilder, die viel zu viel Tiefe besitzen, um als gewöhnliche Wackelbilder abgetan zu werden. Der MJ-Sammler hält mit dieser Blu-Ray wirklich ein einzigartiges Stück in den Händen.

Fazit: Das ist es, was die Fans noch nach dem Tod von Michael Jackson sehen wollten - den Entertainer ein letztes Mal auf höchstem kreativen Niveau erleben. Mit dieser Blu-Ray Disc muss es nicht einmal das letzte Mal gewesen sein. Sie gehört aber auch in die Sammlung jedes Liebhabers von weltbewegender Popmusik.
Schade, dass er nicht wenigstens noch einen dieser Live-Auftritte geben durfte...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ja, man sieht Michael Jackson in der Tat in seinem Element als Sänger, Tänzer und Choreograf.
Besonders in dieser Dokumentation ist sehr schön zu sehen, dass er Elvis Presley sehr ähnlich war.
Er wusste genau was er mit seiner Musik aussagen und auf der Bühne darstellen wollte.
Schade, dass er in 4 Songs seine Stimme schonen wollte, aber ich kann es verstehen, denn ich bin selbst Sänger, und wenn man Stunden lang immer mit voller Kraft singt, bleibt die Stimme irgendwann dann leider weg.
Wenn er aber gewusst hätte, dass es seine letzten Interpretationen dieser Songs sein würden bzw. dann leider gewesen sind, hätte er sich mit Sicherheit ganz anders reingelegt. Denn dass er immernoch, und das auch noch zumeist live!, richtig gut singen konnte, hört man an ein paar anderen Songs, die in der Dokumentation zu sehen bzw. zu hören sind.
Gigantisch ist auch seine extrem gute Gitarristin. Habe nicht gewusst, dass es Frauen gibt, die wie Peter Frampton spielen können!
Absolut geil!
Ich finde es auch wunderbar, wie all die Leute miteinander umgegangen sind, auch die Art und Weise von Michael`s Auftreten finde ich sehr freundlich und professionell.

Wie gesagt, es ist meiner Meinung nach extrem schade, dass er nicht wenigstens noch ein Live-Konzert geben durfte.
Da ist uns in jedem Fall etwas entgangen... wirklich schade Michael...
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