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New Seasons: Händel für Oboe und Orchester von Albrecht Mayer, Georg Friedrich Händel, Matthieu Gauci-Ancelin, Sinfonia VarsoviaAudio CD von DEUTSCHE GPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 9,94 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2006 |
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ProduktbeschreibungNew Seasons - Händel für Oboe und Orchester. Klassik-CD 5 Kundenrezensionen:Meisterstück 5 von 5 PunktenVielen Dank für die anderen Rezensionen. Der aussagesprochenen Kaufempfehlung zum Glück gefolgt und viel, viel Freude empfangen. Danke. Phantastisch 5 von 5 Punktenich weiß nicht wie oft ich diese CD inzwischen gehört habe aber ich kenne sie inzwischen fast auswendig. Einfach wunderschön, inspirierend und zum Träumen. Ich habe A. Mayer vor wenigen Tagen live erlebt. Ein absolutes Phänomen, der Mann. Toll. Kaufen! Neulich in der Philharmonie 5 von 5 PunktenVor einem Kammerkonzert in diesem Frühjahr in der Berliner Philharmonie, bei dem Albrecht Mayer als Solist auftrat, meinte eine ältere Sitznachbarin wehmütig, sie sei doch auch noch ein sehr großer Fan des Oboenklangs von Hansjörg Schellenberger, seines Vorgängers bei den "Berlinern". Ob das mit diesen großen Oboisten wohl so eine Generationensache sei, jede habe ihren? Das konnte ich ihr kaum beantworten, nicht nur weil das Konzert begann. Aber meine Hör-Erwartung im Hinblick auf das, was einer Oboe ablockbar ist, haben Albrecht Mayers spezieller intensiver Ton und seine Interpretationen schon geeicht - und das geht ja durchaus vielen so. Die inspirierte Händel-CD hier habe ich auch an Seltenklassikhörer verschenkt, mit der Rückmeldung, daß Kind und Kegel sie immer wieder hören wollen. Wer Fagott spielt oder es schätzt, wird sich besonders über das letzte der 4 neuarrangierten Konzerte freuen, denn es ist ein virtuoses Doppelkonzert für die Doppelrohrblattinstrumente Oboe und Fagott. Noch ein Blick ins CD-Büchlein, das ja schließlich dazugehört: Albrecht Mayer faßt seinen Enthusiasmus für die Stücke selbst in Worte, indem er deren Stimmungen beschreibend abwandert - dröge musikwissenschaftliche Abhandlungen entfallen. Die extravagante graphische Gestaltung zeigt ihn im maritimen Ringelshirt auf einer Jahreszeiten-Tour über Berg und Tal, durch eine eisig-futuristisch-spitzzackige Collagenlandschaft, von der er sich dann auf grüner Wiese unter computergenerierten Herzblumen ausruhen darf. Ob bei dieser Inszenierung auch ein Hauch Ironie mitschwingt, bleibt in der Schwebe. Diese Form der Präsentation zumindest ist "wohl so eine Generationensache". Ich find's nett, meine Eltern waren etwas irritiert. Aber bei der Musik sind wir uns vollkommen einig - ganz, ganz wunderschön! Erstaunlich 5 von 5 PunktenEs ist schon erstaunlich, was man da zu hören bekommt. Alle Arrangements klingen, als wäre diese Musik niemals für andere musikalische Zusammenhänge geschrieben worden. Ich denke, da gibt es bei Händel noch viele Schätze zu heben. Und man kann sich nur wünschen, dass Mut und Entdeckerfreude nicht nachlassen. Irritierend finde ich, dass diese "neuen" Oboenkonzerte Händels manche der ursrünglichen so genannten Oboenkonzerte durchaus "hinter sich lassen". Ansteckende Spielfreude 5 von 5 PunktenAlbrecht Mayer, mit diesem Namen hatte ich lange, warum auch immer, eine Art von Weichspülklassik" assoziiert, wie sie in diversen Klassiksendern um die Weihnachtszeit hoch- und runtergedudelt wird. Bis ich ihn kürzlich in Frankfurt im Konzert erlebt habe und hin und weg war. Wie Mayer die Musik verkörpert, wie er seine Musiker mitreißt, Phrasierungen sichtbar und miterlebbar macht, das vermittelt sich natürlich am allerbesten im Livekonzert. Dennoch geben auch seine CDs einen guten Eindruck von der ansteckenden Spielfreude wieder. Na gut, die Bearbeitungen von ewigen Klassikern wie Ombra mai fu" und Lascia qu'io pianga" hätte es für mich nicht gebraucht, aber wenn Mayer auf diese Weise den ein oder anderen Klassikneueinsteiger für sich gewinnt, soll es mir recht sein. Ansonsten überzeugen mich jedoch die neu aus Händel-Arien zusammengebauten" Oboenkonzerte auf ganzer Linie! |
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30 Meisterwerke der Klassik von VariousAudio CD von Song Digi (DELTA MUSIC)Preis bei Amazon: EUR 5,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2003 |
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ProduktbeschreibungKLASSIK TOP 30 4 Kundenrezensionen:Das Bekannteste und Beste 5 von 5 PunktenViele bekannte Werke auf 2 Cd's, die man alle schon mal gehört hat, und schon immer mal als gesammelte Werke haben wollte, zum Genießen oder aber als leichte Untermalung am Abend. Klassik als leichte Kost,für jeden, vor allem wenn man kein Freund von endlosen Symphonien und Werken ist, zum guten Preis. Ave Maria 4 von 5 PunktenEine tolle Zusammenstellung der Titel. Ave Maria ist besonders gut gelungen. Bei dieser Musik kann man total abschalten und den Sorgen des Alttags entfliehen. Optimales Preis-Leistungsverhältnis 4 von 5 PunktenDie Doppel-CD Klassik Top 30 besteht aus zwei CD, "Meisterwerke der Klassik" und "Kostbarkeiten", welche den Inhalt besser beschreiben als der Übertitel Top 30. Beide CDs enthalten schöne und größtenteils sehr bekannte Stücke, wie z.B. Beethovens Fünfte, Mozarts Türkischen Marsch oder Mendelssohn-Bartholdys Hochzeitsmarsch. Die Auswahl ist mit Klavierstücken und Auszügen aus Oper und Ballett (u.a. Nabucco-Gefangenenchor, Schwanensee) sehr abwechslungsreich. Bei diesem Preis kann ich für die CD nur eine klare Kaufempfehlung geben. Den 5. Stern ziehe ich dennoch ab, da ich mir unter "Klassik TOP 30" ein bißchen etwas anderes vorgestellt habe. Rein subjektiv fehlen mir für die Top 30 bekannte Stücke beispielsweise Smetanas Moldau, Also sprach Zarathustra von Richard Strauß oder Maurice Ravels genialer Bolero, die für mich gerne anstatt Pachelbels Kanon in D oder Boccherins Menuett auf der CD hätten sein dürfen. Alles in allem trotzdem eine schöne Doppel-CD zu einem guten Preis. Best Of Klassik Hits für Einsteiger und Fortgeschrittene! 5 von 5 PunktenNie habe ich eine traumhaftere und gleichzeitig spannendere Zusammenstellung klassischer Stücke gehört als auf dieser Kompilation! Diese Doppel-CD ist einfach ein Best Of-Album der Klassik. Insbesondere die erste CD enthält nur Hits, und zwar aus dem balladesken bis Mid-Tempo-Bereich. Die zweite CD gefällt mir persönlich nicht annähernd so gut wie die erste, denn sie geht flotter zu Rande, ist bei der Stückeauswahl aber meiner Meinung nach weniger geschmackvoll (zu viele "altmodische" Walzer, dafür nichts aus "Carmina Burana" z.B., was prima passen würde). Ich gebe trotzdem die volle Punktzahl, da sich die Anschaffung alleine schon wegen der ersten CD voll und ganz lohnt - und bei dem Preis dafür kann man nicht meckern! Insbesondere anderen jungen Leuten aus "moderneren" Musikrichtungen kann ich dieses Werk nur empfehlen: So macht klassische Musik Spaß! |
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Carestini - The Story of a Castrato von Philippe JarousskyAudio CD von Virgin Classics (EMI)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 9,91 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2008 |
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ProduktbeschreibungCARESTINISTORY OF A CASTRATO 5 Kundenrezensionen:ja, aber 4 von 5 PunktenLiedauswahl und Orchester spitze, Vortrag geschmackvoll, aber: Jaroussky singt keine sauberen Triller und die Kadenzen und Ornamentierungen in den Reprisen überzeugen nicht. Warum er in den Rondo-Arien den ersten und den Mittelteil perfekt singt und im zu ornamentierenden dritten Teil unsauber/unsicher wird, ist mir ein Rätsel. Wenn man sich mit den ersten zwei Dritteln eine große Vorgabe gibt und im letzten nachlässt, hinterlässt das beim Hörer ein eigenartiges Gefühl und einen Kratzer im ansonsten blank polierten Gesamteindruck. Hier hätte etwas mehr Strenge seitens Frau Haim gut getan. Möglicherweise liegt es sogar daran, dass sie, wie im Video erwähnt, ihn mit Ideen für die erwähnten Ornamentierungen versorgt (versorgen muss?). Normalerweise sollte ein guter Sänger selber im Gefühl haben, was er tun kann und was nicht. In seinem Alter waren da z.B. ein Daniels oder Scholl schon viel weiter. Wie auch immer, daran kann gearbeitet werden und ich will die Countertenöre wie auch andere Sänger und Sängerinnen nicht gegeneinander ausspielen. Warum man diesem oder jenem den Vorzug gibt, ist Geschmackssache! Jeder hat seine Stimme, jeder hat bestimmte Qualitäten und genau deshalb hat jeder auch seine Fans - und die sehen über die kleinen Schwächen ihrer Lieblinge hinweg (und bekanntlich ist niemand perfekt). Ein Meilenstein 5 von 5 PunktenIch kann der vorhergehenden Rezension nur zustimmen! Die Auswahl der Arien ist wunderbar gelungen und zeigt sowohl das Spektrum von Carestinis Können, als vor allem auch das Jaroussky's. Technisch brilliant und musikalisch wie bei allen seinen Aufnahmen zuvor. Man muss allerdings auch dem Orchester unter Emmanuelle Haim ein Lob zollen, da es mitreisend musiziert und einen wunderbaren Klang erzeugt. Sehr interessant ist auch das Booklet, in dem eine wunderbare Charakterisierung von Carestinis Stimme beschrieben wird und auch eine sehr informative Biographie in Kurzform gebracht. Mit Sicherheit nicht wie Carestini, aber trotzdem gut... 4 von 5 PunktenOffensichtlich scheint es momentan "in" zu sein, dass die Superstars der Opern-Szene Hommage-Alben an längst verstorbene Sänger bzw. Sängerinnen aufnehmen: Bartoli huldigt Malibran, Florez Rubini - und nun Jaroussky dem Kastraten Carestini. Ziemlich praktische Angelegenheit, denn ein direkter Vergleich ist mangels Aufnahmen nicht möglich und die so postum geehrten Künstler können sich auch nicht wehren... Prinzipiell ist dieser Umstand auch kein Problem, wenn sich nicht gerade die Countertenöre so massiv dagegen gewehrt hätten (und haben), mit den Kastraten "in einen Topf gepackt" zu werden. Und dies zu Recht: Ihre Art des Singens ist aus meiner Sicht mit denen der Kastraten keinesfalls gleichzusetzen. Ich wiederhole mich diesbezüglich gern: Es dürfte wohl kein Zweifel daran bestehen, dass die Technik des heutigen hohen Singens, also überwiegend mit der Kopfstimme, wie Jaroussky dies praktizert, kaum jener der großen Kastraten (NICHT der Falsettisten, die es damals auch gab) entsprochen haben kann, deren Stimmen - soweit kann man dies unzweifelhaft den zeitgenössischen Quellen entnehmen - vor allem sehr voll waren und einen außerordentlichen Umfang besaßen. Sie waren technisch (vor allem in Beug auf die Atemtechnik) den Damen meist deutlich überlegen. Dies trifft auf die Stimme Jarousskys definitiv nicht zu, die als recht dünn zu bezeichnen ist. Nur im tiefen Register wagt Jaroussky - wie einst Ragin - einige schöne, volle Brusttöne, die sich dann auch gleich wohltuend durch ihre Fülle von übrigen hohen eher dünnen Tönen (z.B. in den Koloraturen) unterscheiden. Insofern suggeriert das vorliegende Album eine Kontinuität, die so nicht existiert. Doch abgesehen von der naturbedingt eher dünnen Stimme Jarousskys ist das Album natürlich grandios: Die Auswahl des Repertoires lässt Barock-Belcantisten das Herz höher schlagen (vor allem die Graun- und Porpora-Arien!). Jaroussky bewältigt die Partien für einen Counter außerordentlich souverän und technisch brilliant und auch am Dirigat sowie der Aufnahmetechnik gibt es nichts zu mäkeln. Fazit: Ich hätte mir ein solches Album zwar lieber von Genaux, Pizzolato oder Mingardo gewünscht, trotzdem ist es aber schon allein wegen der Repertoireauswahl ein Muss für Barockfans. Bravo, Bravissimo !!!! 5 von 5 PunktenJaroussky singt wie gewohnt auf höchstem Niveau. Astreine Intonation, sauber, sensibel. Ich hatte ja bereits die Vorgänger-CD mit Vivaldi-Stücken (Suchworte: Vivaldi Heroes) gekauft und oft gehört. Von daher war ich Jaroussky gegenüber beim Kauf schon positiv eingestellt. Ich bin nicht enttäuscht worden. Auf der CD findet sich eine bunte Mischung überwiegend ruhiger und gut ausgewählter Stücke von bekannten und weniger bekannten Komponisten. Jaroussky singt feinsinnig mit Sinn fürs Detail. Diesmal spielt zum Sänger nicht das Ensemble Spinosi auf, sondern das Le Concert D'Astrée. Ausgewählte Musiker, wie ich meine. Bleibt noch zu erwähnen daß die Tontechniker ganze Arbeit geleistet haben. Der Klang ist gut durchzeichnet, sauber, detailreich, kraftvoll. Insgesammt kann man sagen: Die CD ist jeden Cent wert. LG, Michael. Jaroussky... Ten points. 4 von 5 PunktenIm Prinzip geht es bei der Aufnahme natürlich nicht um den Kastraten Carestini, sondern um Philippe Jaroussky. Denn dieser singt ja schliesslich auf der CD und der Herr Kastrat ist schon lange unter der Erde. Die Zusammenstellung an Arien ist, wie man bei solch einer Besetzung und Virgin Classics erwarten kann, hervorragend. Frau Haim und ihr Orchester spielen großartig gut. Wie bereits bei anderen Aufnahmen ist das Orchester sehr gut "temperiert", leicht, frisch und kommt völlig unaufdringlich daher. Herr Jaroussky singt in der gegenwärtigen Liga der Countertenöre natürlich ganz oben mit und hat diesen Platz auch verdient. Schaue ich aber ein paar Jahre zurück und vergleiche den Sampler von James Bowman "Handel Heroic Arias" unter der Leitung von Robert King und The King's Consort, so kann man ohne schlechtes Gewissen Herr Jaroussky einen Stern auf seiner Krone abschrauben. Herr Jaroussky fehlt die Wärme und Ausstrahlung der Stimme von Bowman die dem Charakter der Musik eine andere Farbe verleiht. Reine Geschmackssache natürlich. Hätte ich diese Bowman-Vergleich nicht gekannt, wäre Jaroussky bestimmt ganz oben gelandet in diesem Fall... Ten points. |
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Der Messias (deutsche Gesamtaufnahme) von Münchener Bach-Chor, Münchener Bach-Orchester Karl Richter, Georg Friedrich Händel, Marga Hoefgen, Ernst Haefliger, Franz Crass Gundula Janowitz, Hedwig Bilgram, Elmar Schloter Maurice AndréAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 15,85 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1989 |
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ProduktbeschreibungDer Messias Gesamtaufnahme. 3 Klassik-CDs. AV 5 Kundenrezensionen:Nicht die "beste" deutschsprachige Aufnahme 3 von 5 PunktenKarl Richter und Händel, das geht für mich nicht wirklich zusammen. Zu schwer, zu behäbig. Die deutschsprachige Version, die für mich viel schwungvoller, berührender und ergreifender klingt, ist die von Karl Forster / Berliner Symphoniker / Chor der St. Hedwigs Kathedrale - mit einem großartigen Sängerensemble : Bjoner - Töpper - Traxel - Engen (1963 - BMG Classics). Abgesehen davon, dass die deutsche Übersetzung des ursprünglich englischen Textes gut gelungen ist und der Musik zusätzliche Rythmik und Glanz verleiht - ob eine Aufnahme in Englisch oder Deutsch durchgeführt wurde, sieht man im Vorhinein und ist kein Grund für eine Beschwerde. (Es gibt ohnehin viel mehr englische als deutsche Aufnahmen.) Zu langsam un zu langweilig. 2 von 5 PunktenDiese Aufnahme ist sicher die beste, die es in deutscher Sprache gibt. Doch im Vergleich zu der englisch-sprachigen Einspielung von McCreesh erscheint Sie doch recht träge und langweilig. Zudem wird das Cembalo sehr abgehackt gespielt und klingt gleichzeitig sehr hölzern und altmodisch. Außerdem wurden am Ende einige Stücke einfach weggelassen. Eine der besten deutschen Aufnahmen! 4 von 5 PunktenPro: Hervorragende Chöre. Obwohl der Chor sehr groß ist klingt er bei den Fugen eher leichtfüßig. So schmissig hört man die Chorpartien selten. Maurice André als 1. Trompeter macht die Aufnahme diesbezüglich zur Referenz. Die Klangqualität ist trotz des Alters hervorragend. Contra: Marga Hoefgen (Alt) ist eine absolute Fehlbesetzung. Manche Tempi sind sehr langsam, das Cembalo "nagelt" das Klangbild manchmal zusammen. Trotzdem insgesamt empfehlenswert! Tipp: Unbedingt Bachs Johannes-Passion, Weihnachts-Oratorium (Maurice André, Trompete!) und Matthäus-Passion (1958!)unter Karl Richter anhören. Das waren seine besten Zeiten und Aufnahmen! Ausladende Klangpracht 5 von 5 PunktenUm es gleich vorwegzunehmen: Puristen, die auf Original-Instrumente und kleine Besetzung Wert legen, sollten lieber die Finger von dieser Aufnahme lassen. Ihnen sei zu der reichhaltigen Auswahl von Einspielungen mit historischen Instrumenten geraten. Wer aber Händels schönstes Oratorium mit majestätischem Klang und großer Chorbesetzung, dazu noch in deutscher Sprache, genießen will, der kommt um diese Aufnahme nicht herum. Karl Richter, in den 1960er Jahren der deutsche Bach-Interpret schlechthin, hat sich hier der Musik Georg Friedrich Händels angenommen. Herausgekommen ist ein Fest der Stimmen und Instrumente, wie es festlicher und pompöser gar nicht sein könnte. Maurice André ist ein makelloser Trompeter; seine Soli sind von einzigartiger Reinheit. Elmar Schloter entlockt der Orgel mächtige Klänge, und das Solisten-Quartett ist von einer Qualität und Güte, daß man gar nicht weiß, wem nun eigentlich die Palme gebührt. Der Tenor Ernst Haefliger nimmt mit seiner schön geführten Stimme bereits beim ersten Arioso für sich ein und läßt dann die wunderschöne Arie "Alle Tale macht hoch erhaben" in einer Schlichtheit erklingen, die ergreifend ist. Gundula Janowitz erfreut mit ihrem lupenreinen Sopran; sie erfüllt die Arie "Erwach, frohlocke, o Tochter von Zion" mit einem einzigartigen Jubel. Nicht minder schön singt sie (im Duett mit Marga Höffgen) "Er weidet seine Herde" und wiederum die Arie "Ich weiß, daß mein Erlöser lebet". Ergreifend auch ihr Rezitativ "Es waren Hirten beisammen auf dem Felde". Marga Höffgen und Franz Crass sind ebenfalls erstklassige Besetzungen. Der Münchener Bach-Chor singt mit Wucht und Präzision. Bei der abschließenden Amen-Fuge stockt einem der Atem. Das Münchener Bach-Orchester schließlich, gleich wie der Chor eine Gründung von Karl Richter, ist ein ganz hochrangiger Klangkörper. Insgesamt ein Album für die festlichsten Stunden des Jahres. Das Klangbild von 1964 ist einwandfrei und gut gestaffelt; der vollständige deutsche Text ist im Booklet wiedergegeben. Leider fehlt eine Einführung in das Werk. unvollständiger, schlechter messias 1 von 5 PunktenZuvor: Ich bin ein Riesen Messias Fan, aber dieses Oratorium wurde nunmal auf Englisch geschrieben, und Händel berücksichtigte unter anderem auch den Ryhtmus der englischen Sprache, und das Ganze versucht man hier nun in den logischerweise unpassenden deutschen Sprachrythmus zu transportieren. Ausserdem fehlen hier noch ein paar Stücke. Die Klangqualität ist auch recht bescheiden. Ich rate von einem Kauf ab. |
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Alcina (Ga) von Sutherland, Wunderlich, Procter, Monti, LeitnerAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 23,95, Angebote ab EUR 23,19 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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3 Kundenrezensionen:Vorredner,Ihr habt Recht,aber wo bleibt der Monti? 5 von 5 PunktenJa,diese Aufnahme wurde lange auf dem grauen Markt gehandelt,alle Vorschreiber haben recht,aber wissen Sie wen,Stanley Kubrick liebte?,er liebte den heute leider unbekannten Nicola Monti,wenn man so will hat er ihm und seinem Paisiello Barbier ,einen Film gewidmet,Kubrick liebte diesen tenore grazia,aber heute?????Ach sie werden doch wissen,welchen Film ich meine,oder? Gehört in jede Sammlung 5 von 5 PunktenIch besitze diese Aufnahme schon einige Zeit, und kann nur jedem Opernfreund, Klassikfan, Barockfreak (...) diese Aufnahme empfehlen. Sicher, im Jahr 2008sind wir nach den Entwicklungen der "historischen Aufführungspraxis" sicher andere Klänge gewohnt, aber hier, quasi in der Geburtsstunde ebendieser Art zu musizieren ( die Capella coloniensis war ja das mit das erste professionelle Ensemble, das auf Originalnstrumenten spielte) teilnehmen zu können, und dann auch noch zwei singuläre Sänger wie Joan Sutherland und Fritz Wunderlich zu hören, das ist besser, wahrer, schöner und ehrlicher als so vieles, was danach kam und was heutzutage auf CD gepresst wird. Man höre "Ah mio cor" von Sutherland und weiß, hier bricht der Acina wirklich das Herz; perfekt phrasiert, im dramatischen Ausdruck genau auf die Stuation bezogen - im besten Sinne modern und klassisch zugleich. Fritz Wunderlichs Partie ist transponiert, und, sicher, dies würde man heute (zu Recht!) nicht mehr machen.....aber dann singt er "Verdi prati" und alle Vorbehalte fallen weg, und es bleibt sicher die einer der schönsten Aufnahmen dieser Arie ( nicht das der Rest seiner Partie weniger gut und genial gesungen wäre). Der Rest des Ensembles ist ebenfalls voll auf der Höhe seiner Aufgaben. Und interessant ist doch zu hören, daß der Unterschied zwischen der Capella Coloniensis und anderen (zeitgenössischen) Klangkörpern sicher so groß nicht ist: Es kommt eben doch darauf an Wie man spielt und singt, nicht allzusehr auf was. Also: Unbedingte Kaufempfehlung. Diese Aufnahme gehört in jede Sammlung. Um die Alcina quasi "moderner" zu hören, seien die Aufnahmen von Richard Hickox (EMI) oder William Cristie (Erato) empfohlen. 1959 5 von 5 PunktenIn Zeiten von Karajan und Karl Richter gab es kleine Inseln eher historischen Musizierens. Eine war der damals völlig unbekannte concentus Musicus von Nikolaus Harnoncourt und- noch früher- die capella coloniensis. "In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begannen Musiker und Wissenschaftler, die Quellen der Kompositionen des Barock und der Klassik zu erforschen. Durch das Studium originaler Handschriften und aufführungspraktischer Anweisungen versuchten sie, dem Klangbild und dem musikalischen Ausdruck der Werke zum Zeitpunkt ihrer Entstehung so nahe wie möglich zu kommen. Ihre Bemühungen führten 1954 zur Gründung der CAPPELLA COLONIENSIS durch den damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk. Es entstand der Begriff der "Historischen Aufführungspraxis". Als weltweit erstes Orchester mit authentischem Instrumentarium erregte die Cappella großes Aufsehen. Zum Eröffnungskonzert kamen nicht nur interessierte Musiker und Wissenschaftler von weit her..." Sie musizierten mit Musikern, die dieser Aufführungstradition nicht nahe stande in dieser Produktion. Ferdinand Leitner..."Leitner studierte bei Franz Schreker, Julius Prüwer, Artur Schnabel und Karl Muck. Als Pianist vor allem in der Rolle des Begleiters, stieg er durch Fritz Busch in den dreißiger Jahren auch als Dirigent auf und war, obwohl im Dritten Reich von der tonangebenden Schicht im Kulturleben hintangestellt, 1943 bis 1945 Dirigent des Theaters am Nollendorfplatz in Berlin. 1945 bis 1946 in Hamburg, 1946 bis 1947 in München, fand er ab 1947 als Generalmusikdirektor in Stuttgart eine Stelle, in der er bis 1969 blieb, als er ans Opernhaus Zürich ging, das er erst 1984 wieder verließ. Gleichzeitig war er von 1976 bis 1980 in Den Haag tätig." Es klang also 1959 natürlich gar nicht so, wie man heute diesen Klang gewöhnt ist, aber im Vergleich zu den anderen Genannten klang es dann doch anders. Leitner standen hervorragende Stimmen zur Verfügung.Sutherland und Wunderlich wurden gelobt und sind natürlich immer noch Werbeträger für eine solche Veröffentlichung. Aber auch die Stimme von Nicola Monti, der den Oronto sang, ist sehr gut anhörbar. 10 Jahre älter als Wunderlich machte er nicht die grosse Karriere, sang aber mit Sutherland und auch der Callas in Opernproduktionen der fünfziger Jahre. Diese Aufnahme ist nicht nur aufführungshistorisch interessant, sondern kann nach fast fünfzig Jahren immer noch als ein Händel-Fest der Stimmen empfohlen werden. |
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Wunderbare Welt der Klassik von VariousAudio CD von Ar-Express (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 7,89 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 1999 |
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ProduktbeschreibungWUNDERBARE WELT DER KLASSIK 5 Kundenrezensionen:gelungene sammlung klassischer Musik 4 von 5 PunktenSehr gut und dazu noch "saugünstig", so könnte man diese Klassiksammlung umschreiben. Wer sich nicht daran stört, dass weitgehend unbekannte Interpreten die Stücke darbieten und es hauptsächlich ältere Aufnahmen sind, ist mit dieser 5 CD-Box bestens bedient. Eine absolute Kaufempfehlung für jeden Klassikfreund, der seine Sammlung ergänzen möchte und ein Muß für jeden Klassikneuling. gute einführung in die welt der klassik 4 von 5 Punktenes ist die erste klassik cd die ich jemals gekauft hab.ich kannte klassik nur aus der werbung..um einen überblick zu bekommen,wollte ich schon immer mal eine gute sammlung besitzen-und da ist sie!genau für anfänger richtig-diese cd bietet von allem etwas. Tolle Sammlung 5 von 5 PunktenDie Sammlung gehört zu meinen absoluten Lieblings-CDs. Gerade für den Klassik-Laien ein unverzichtbares Werk. Jede der CDs ist von vorn bis hinten hörbar, kein Stück dabei, das man rasch überspringen möchte. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist außerdem einzigartig. tiefgreifend 4 von 5 PunktenDiese gesammelten Werke sind für jeden "Frischling" genau das richtige. Auf 5 CD's sind die besten Stücke aus Oper/Operette, vom Klavier, der Tafelmusik, der Meisterwerke und der zärtlichen Kostbarkeiten. Es ist wirklich zu empfehlen. Und 5 Sterne habe ich nur nicht gegeben, da ich finde, das manche Stücke nur auf dieser CD sind, um diese auch völlig zu belagern. Trotzdessen sind ein paar wunderschöne sentimentale, bekannte und spritzige Werke vorhanden. Nur zu empfehlen!!!! Beeindruckend 4 von 5 PunktenIch bin der absolute Klassikneuling(außer das was man in der Schule mal behandelt hat) und habe mir diese CD Sammlung aufgrund der Kundenkritiken gekauft. Ich muß sagen das mir diese Sammlung an klassischer Musik sehr gut gefällt, obwohl ich die "Moldau" von Smetana vermisst hab(deshalb auch nur 4 Sterne). Mit der Klavier CD kann ich mich noch nicht so anfreunden, aber das kommt vielleicht noch beim mehrmals hören. |
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Tafelmusik des Barock von VariousAudio CD von Scl Smm (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 10,79 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2000 |
Tracks:Disk 1
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5 Kundenrezensionen:aus göttlicher Seele entsprungen 5 von 5 PunktenMusik, die heilt, könnte man sagen. Ihnen begegnet eine Klangqualität von allererster Güte, die Instrumente werden zu Inspiratoren des Geistes und der Ton versetzt Sie in Schwingungen, die Ihrer inneren Stimme leise Laute verleit und die Seele befiedert. Ein wirklich gutes Ensemble, ein barockes Gesamtgedicht, begleitet Ihre Tafel und bedingt einen wunderbaren Abend in netter Atmosphäre. Albinoni ist in seiner Einmaligkeit nicht zu überbieten, unerereichbar, auch von Gluck, der nah mit seiner Hymne an die Seelen folgt. Einzig den Aufgalopp auf der ersten CD halte ich nicht für gelungen, weil er der Erwartung an eine betuliche Untermalung widerspricht. Im Ganzen eine überaus gelungene Komposition unterschiedlicher Klassikstücke. Traumhaft schön 5 von 5 PunktenWahrscheinlich wird sich ein Klassik-Kenner keine Sampler kaufen, Dieser eignet sich jedoch meiner Meinung nach sehr gut, um einen Einstieg in die Klassik zu wagen. Abwechslungsreich, schwungvoll, melancholisch... es ist von allem etwas dabei und alle Stücke kommen einem vertraut und bekannt vor. Für mich persönlich markiert diese CD den Anfang einer großen Freundschaft mit klassischer Musik. Eine schöne Zusammenstellung in exzellenter Qualität! Ein herrliches Weihnachtsgeschenk! 5 von 5 PunktenDiese CD ist traumhaft schön. Ich werde sie beim Weihnachts-Festessen im Hintergrund laufen lassen, obwohl sie als reine "Berieselung" viel zu schade ist. Auch habe ich sie mehrfach als Weihnachtsgeschenk vorgesehen, unter anderem auch für jüngere Menschen, die bisher mit Klassik vielleicht nicht so viel am Hut hatten, ich bin sicher, auch sie werden sie begeistert hören. Die CD bietet einen wirklich umfassenden u. liebevoll ausgesuchten Querschnitt durch die festliche Barock-Musik und bringt einem die heiteren Seiten dieser Epoche ein bisschen näher, obwohl natürlich auch "ernstere" Stücke darunter sind. Anhören und schwelgen!! Zwei Stunden schönste Barockmusik 5 von 5 PunktenAn sich bin ich überhaupt kein Freund von Samplern klassischer Musik. Aber diese Sammlung von den Highlights der Barockmusik ist wirklich berührend schön. Man findet ALLE populären und auf Anhieb ins Ohr gehenden Stücke : die Fanfare der Eurovision, das Air von Bach, Adagio und Canon von Albinoni bzw. Pachebel, das Largo aus Xerxes, Königin von Saba - und das 130 Minuten lang. Die meisten Aufnahmen stammen von Raymond Leppard und dem English Chamber Orchester : freundlich, warm und wohlklingend. Durch die schöne Interpretation und die gut gewählte Reihenfolge verschmelzen die Musikstücke verschiedener Meister zu einem großen musikalischen Bogen. Zwei CD's wohltuender Musikgenuss : allein, mit Freunden oder für "romantische Stunden" zu zweit. Hier merkt man, dass Musik heilsam sein kann : wenn man schlecht gelaunt ist, wirkt diese Musik beruhigend und verbreitet gute Laune. Albinonis Adagio g - Moll in dieser Klangqualität ist zum Niederknien schön! 5 von 5 PunktenAuf der vorliegende CD sind die allerschönsten Kompositionen des Barock zusammengestellt. Bachs "Orchestersuite Nr. 2 h Moll- Badinerie", aber auch Corellis "Streichersuite A- Dur- Giga ", Glucks " Reigen seliger Geister" und Albinonis "Adagio g Moll" sind Musik für die Ewigkeit . Diese Klänge setzen beim Zuhören kein bestimmtes Tun voraus. Trotz ihrer Schönheit sind sie so zurückhaltend und sensibel, dass sie sich durchaus als musikalische Begleiterinnen zum gepflegten Dinner eignen. Tafelmusik gehörte spätestens seit dem Mittelalter , vor allem aber seit der Renaissance zum imposanten Erscheinungsbild und klingenden Rahmen von Festen. In allen Folge-Jahrhunderten hat sich daran nichts geändert. Manche Komponisten wiesen mehr oder minder explizit bestimmte Kompositionen als Tafelmusik aus. So etwa Pachelbel der diese Stücke " Musikalische Ergötzung" nannte. Sein "Kanon und Gigue D-Dur" erklingt übrigens auf der ersten dieser beiden CDs . Heute ist beinahe unverständlich, dass der Superstar des Barock, Johann Sebastian Bach(1685-1750) , schon kurz nach seinem Tod in Vergessenheit geriet. Seine "Brandenburgischen Konzerte"( Nr. 3 G-Dur ist auf einer der CDs zu hören) auch Händels "Wassermusik- Allegro- Air- Bouree-", sind geradezu ideal für eine Festtafel im Freien. Bach gelangte erst im 19. Jahrhundert zu Weltruhm, während die Namen Corelli, Vivaldi, Albinoni auch Locatelli nie aufgehört haben in aller Munde zu sein, vielleicht, weil ihre Musik am besten zwischen menschlichen Leidenschaften bzw. Erregungszuständen und bestimmten Klängen zu korrespondieren vermag. In der barocken Musik stehen Dur-Klänge , Konsonanz und schnelles Tempo für Freude, während Trauer durch Moll-Klänge, Dissonanz und langsames Tempo ausgedrückt wird. Allerdings huldigte man dabei eher Apollon als Dyonyos. Die durch musikalische Gesten ausgedrückten Affekte waren in hohem Maße stilisiert. Die Barock-Zeit entwickelte auch die Gesetzmäßigkeiten der Harmonielehre. Diese Gesetze schreiben dem Künstler nicht vor , was er zu komponieren hat, sondern sie beschreiben die Grammatik der Musik, die erst die Verständigung zwischen Künstler und Publikum ermöglicht. Wie wunderschön , ja harmonisch, doch "Marcellos Obenkonzert d -Moll Largo" klingt! Diese Komposition ist ähnlich sphärisch angelegt, wie Glucks " Reigen seliger Geister". Dies Doppel-CD zähle ich zu den besten CDs , die ich besitze! Überaus empfehlenswert! |
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Furore-Opernarien von Joyce DiDonatoAudio CD von Virgin Classics (EMI)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 16,36 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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3 Kundenrezensionen:Enttäuschend 3 von 5 PunktenIch war auf diese CD durch die enthusiastische Kritik von Jürgen Kesting in der FAZ aufmerksam geworden. Entsprechend hoch waren die Erwartungen, die allerdings ziemlich enttäuscht wurden. Jürgen Kesting, den ich durchaus schätze, hat doch oft eine zu einseitige Vorliebe für makellose Stimmtechnik. Ich kann durchaus nachvollziehen, was er an Joyce DiDonato schätzt. Sie hat eine, an heutigen Maßstäben gemessen, nahezu perfekte Stimmtechnik. Perfekten Ansatz, perfekt verblendete Register. Doch diese Perfektion ist erkauft mit einer beklagenswerten Monochromie. Außerdem halte ich das permanente Tenuto, wie es in der traditionellen Ausbildung nach wie vor Standard ist, nicht nur für stilistisch nicht angemessen, es trägt auch wesentlich zu dem so einseitigen Klangbild bei. Allerdings ist das alles letztendlich nebensächlich wenn ein Sänger es mit einer speziellen Ausstrahlung kompensieren kann. Doch da spüre ich leider gar nichts. Nicht dass sie die Arien nicht gestalten würde, ganz im Gegenteil. Die Gestaltung ist bemerkenswert ausgefeilt, sie hat mit Sicherheit akribisch daran gearbeitet. Doch alles wirkt schrecklich einstudiert. Der Furor ist der einer Hausfrau, der die Milch überläuft. Die theatralischen Mittel, die sie einsetzt, sind die schlechter Schauspieler. Von der exententiellen Erschütterung eines Ariodante in "Scherza Infida" oder der Dejanira im "Hide me" aus "Hercules" spürt man nicht die Spur. All die Sänger Händels von den Kastraten Senesino oder Carestini bis zur Strada oder Susanna Cibber (letztere war die erste Dejanira) waren zwar erstklassige Sänger, doch wurden sie, vor allem von Händel selbst, noch mehr für ihre darstellerischen Qualitäten geschätzt. Der Schlüssel zur Verlebendigung von Händel liegt daher viel mehr im darstellerischen Zugang als in der Demonstration perfekter Gesangstechnik. Ein unglaublich gutes Händel-Album... 5 von 5 PunktenBrauchen wir wirklich noch ein weiteres Händel-Recital angesichts der Flut von Aufnahmen in den letzten paar Jahren? In Bezug auf die vorliegende Produktion gibt es nur eine Antwort: ja! Spätestens seit ihrer fulminanten Cenerentola (auf Naxos) hat sich Joyce DiDonato einen Spitzenplatz im Mezzo-Olymp erobert. Meine Erwartungen an das Album waren also dementsprechend hoch und wurden nicht enttäuscht. DiDonato zeigt ihre Vorzüge hier auf eindrucksvolle Weise: Zunächst verfügt sie über eine wunderschöne, volle Stimme, die wirklich berührt, und die zudem aus "einem Guss" ist und keine Brüche in den hohen Lagen aufweist. Zudem singt sie technisch brilliant: Sie verfügt über eine fantastische Agilität im Passagenwerk, die Koloraturen sind nicht aspiriert und Atemprobleme treten auch in den schwersten Läufen nicht zutage. Zudem verfügt sie über wunderschöne Triller und effektvolle Brusttöne. Der Hörer kann sich deshalb auch auf die ein oder andere Überraschung in den da-capo-Teilen und Kadenzen freuen. Hinzu kommt eine sehr emotionale und intelligente Interpretation: Wie glaubhaft DiDonato die Affekte Händels darstellt, kann exeplarisch an den Medea-Arien aus Teseo deutlich gemacht werden: Zunächst wird in "Dolce riposo" die Traurigkeit und Verzweiflung durch wunderbaren Legato-Gesang deutlich, die Medea beim Gedanken an die entbrannte Liebe zu Theseus empfindet. Als sie merkt, dass Theseus ihre Gefühle nicht erwidert, entlädt sie hasserfüllt ihren Zorn in "Ira, sdegni, e furore". Und DiDonato wird wirklich zur Furie: Sie schreit ihre Verzweiflung geradezu heraus, die Koloraturen wirken bedrohlich in ihrer atemberaubenden Schnelligkeit, sind aber trotzdem stets perfekt gesungen. Ein weiterer Pluspunkt der Aufnahme ist Christoph Roussets mit seinen "Les Talens Lyriques": Die Tempi sind zwar durchweg sehr zügig gewählt, aber die Sängerin wird nie gehetzt. Außerdem begleitet das Orchester die Primadonna als Partner und versucht nicht, sie übertrumpfen zu wollen. Minimaler Kritikpunkt: Auch wenn ich die Idee gut finde, programmatisch nur "Wahnsinnsarien" aufzunehmen, so wäre doch eine "Freudenarie" zur Abwechslung ganz nett gewesen. Fazit: Eine fantastische CD, die m.E. alle anderen Händel-Recitals der letzten Zeit (vor allem die von Kasarova, de Niese und Kozena) übertrifft und einen Spitzenplatz in der gesamten Händel-Diskographie einnimmt. Daher: absolute Kaufempfehlung!! Eine Furie ? 4 von 5 Punkten"Die junge amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato Preisträgerin von Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb, des Beverly Sills- und des Richard Tucker Award wird nach internationalen Opernerfolgen besonders in Händel- und Rossini-Partien von der Kritik zu den charismatischsten und künstlerisch viel versprechendsten Sängerinnen unserer Zeit gezählt. Nun legt Joyce DiDonato ihr erstes Soloalbum vor. Auf dem Programm der CD mit dem Titel Furore steht eine Musik, bei der die Künstlerin ihre stupende Gesangstechnik wie auch ihr tiefes Gespür für dramatische Gestaltung einbringt: Wahnsinns-Arien aus Opern von Georg Friedrich Händel." mrinmtz die Produkt-Beschreibung. Ich höre ein wenig anders. Nicht, dass DiDonato aus Kansas nicht eine grossartige Sängerin wäre, aber ich meine, sie hätte sich mit anderen Arien einführen sollen. Eine Furie ? Ach, wenn ich die Bartoli höre, wie sie Furien-Arien von Vivaldi sang oder auch Marylin Horne bei Händel-Arien, habe ich den Eindruck, das können die genannten besser. Mit grösserer Stimme, mit mehr Furor. Allerdings gefällt mit Rousset als Partner ausserordentlich. Deswegen sicher eine hörenswerte CD. |
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Die Himmel rühmen (Beliebte Chöre) von Regensburger DomspatzenAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 1,76 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1988 |
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ProduktbeschreibungDIE HIMMEL RÜHMEN-BELIEB.CHÖRE Eine Kundenrezension:Wunderbare Titel-Zusamenstellung, sehr empfehlenswert 5 von 5 PunktenEin unwahrscheinlich guter Klang, sowie eine einfach wunderbare Zusammenstellung der Titel zeichnet diese CD aus. Bekannte Werke wie Bachs Ave Maria oder Gloria, bekannte Chöre wie die Regensburger Domspatzen und bekannte Dirigenten wie z.b. Herbert von Karajan sind auf dieser CD vereint. Was ich toll finde: auch das eher unbekannte "Transeamus" von Schnabel ist auf der CD enthalten - ein geniales Stück, nicht nur zur Weihnachtszeit ein Hörgenuß!! |
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Musik für schöne Stunden - Gitarre Zum Geniessen von John Williams, VariousAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2002 |
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ProduktbeschreibungGITARRE ZUM GENIESSEN 3 Kundenrezensionen:Sehr schöne Musik, leider nicht immer so toll gespielt 3 von 5 PunktenDie Auswahl der Stücke auf der CD ist sehr gelungen, sie laden wirklich zum Geniessen ein. Leider sind die Stücke nicht zum Geniessen gespielt, oft fehlen die Emotionen und eben das gewisse etwas. Ich habe aus der Reihe "Musik für schöne Stunden" schon eine CD für Klavier die wirklich gut ist. daher habe ich mich auch für diese CD entschieden. Leider ist die Qualität nicht die gleiche. Vom Preis - Leistungsverhältnis zu empfehlen. Gitarre zum genießen 5 von 5 PunktenDer Kauf dieser CD hat sich wirklich gelohnt. Gitarrenmusik die zu hören sich lohnt! Professionel gemacht - aber nicht abgehoben! Hier gibt es nichts auszusetzen. Wirklich ein Genuss! Klassische Gitarre in Perfektion! 5 von 5 PunktenAuf dieser CD findet der Hörer Gitarren-Klassiker in perfekter Interpretation und mit großer Spielfreude dargeboten. Es ist ein interessanter Querschnitt von spanischen Standards, bekannten Barockstücken und neu arrangierten Bach- und Scarlattisonaten, die nicht nur auf dem Klavier eine Ohrenweide sind, sondern auch gezupft dem Hörer viel Freude bereiten. Diese CD passt zu lauen Sommernächten als Hintergrundmusik perfekt --hält aber auch jedem intensiven Hörgenuss stand! |
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